TAGESJOURNAL 2015
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17-10-2015

DER NEUE "KREML". … ein Dienst des Neuen Bundes "im Schatten der Brüsseler Machtzentrale"! (2. Teil) Es sind nicht die "Hörer des Gesetzes", die das Land ererben werden, sondern nur "die Täter des Gesetzes" werden ihren Erbteil bekommen. Das heißt, dass auch Nichtjuden eine Möglichkeit haben, Anteil am Heiligen Land zu haben. Ja, auch sie haben einen Anteil an Jerusalem"… Der Apostel erklärt dies wie folgt: " Es sind nämlich nicht die Hörer des Gesetzes gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden"! (Römer 2:13) "Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen", sagt Jesus und fährt fort: "sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist"! (Matthäus 7:21). Das heißt, dass religiöse Menschen, die sich nur die Verkündigung anhören, und deren Sprachgebrauch äußerst fromm klingt, ja, die sich nach strengreligiösen Regeln kleiden, doch nicht den Dienst ausführen, zu dem das Gesetz sie auffordert, können weder ins geistliche noch ins irdische Reich eintreten. In diesem Zusammenhang eröffnet das Neue Testament plötzlich eine einmalige Gelegenheit, die hier den Gläubigen der nichtjüdischen Völker angeboten wird. Im Brief an die Römer heißt es: "Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur dem Gesetz entsprechend handeln, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz". Danach geht es weiter mit folgendem Argument: "Sie (also die nichtjüdischen Gläubigen) beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, indem ihr Gewissen mit Zeugnis gibt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen" (Vers 15). Was bedeutet es "dass das Werk des Gesetzes in ihrem Herzen geschrieben ist"? Das heißt, dass sie den Neuen Bund erfüllen, über den der Prophet spricht: "Siehe, Tage kommen, spricht der Herr, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben…" (Jeremiah 31:31+33). Ja, aber dieser neue Bund, hat er mit den Heiden zu tun, also mit den nichtjüdischen Völkern? "Ja", schreibt der Apostel an die Gemeinde in Korinth: "Gott hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes"! (2. Kor.3:6) In diesem besonderen "Dienst des neuen Bundes", der gemeinsam von Messiasgläubigen Juden und an Jesus gläubigen Nichtjuden ausgeführt wird, liegt die Verheißung einer geistlichen Erweckung, wie sie die Welt bislang noch nicht erlebt hat. Diese kann nicht mit all den wunderbaren Dingen, die im Alten Bund geschehen sind, verglichen werden, erklärt Paulus im 2. Korinther 3:7-11: "Der Dienst des neuen Bundes wird noch herrlicher sein"!


02-10-2015

DER NEUE "KREML". … ein Dienst des Neuen Bundes "im Schatten der Brüsseler Machtzentrale"! (1. Teil) Bald wird das christliche Europa, wie wir es kennen, aufgehört haben zu existieren! Zwar werden sich die Kirchtürme weiter über Stadt und Land erheben, und Glockengeläute (nun gemischt mit den Rufen der Minarette und der an Zahl zunehmenden "geistlichen Prozessionen) wird morgens und abends noch zu hören sein, doch der erlöste Gesang der Gemeinde wird verstummt sein! Kleine Räumlichkeiten und freikirchliche Gebäude, in denen die Liebe zu Israel willkommen war, werden geschlossen sein und 'geisterfüllte' Sommerkonferenzen, auf denen man sich durch die Wortverkündigung für die Sache Jerusalems einsetzte, haben keine Zukunft mehr. Christliche Schulen, denen die Achtung vor dem jüdischen Volk ein wichtiges Anliegen war, sind und werden aufgelöst. Die Übriggebliebenen werden sich in verborgenen "Hausgemeinden" versammeln. Das freie, christliche Europa gibt es dann nicht mehr. Die Planung, die zum Bau eines europäischen, ökumenischen, Israelfeindlichen "Superschlosses" geführt hat, ist somit verwirklicht. Die christlichen Länder Europas mit ihrer vom Christentum inspirierten Gesetzgebung werden in "sowjetstylartige" regionale Provinzen umgestaltet und zentral von Europas neuem "Kreml" in Brüssel gesteuert! Eine "totalitäre" Nacht ist angebrochen; der Hass gegen die Juden wird wieder aufflackern und in einem neuen Steppenbrand enden. In dieser Finsternis müssen die Gläubigen Europas ihre eigentliche Identität im Verhältnis zu Israel finden. Diejenigen, die diese Notwendigkeit erkennen, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden.


26-07-2015

EIN HERZ FÜR GRIECHENLAND. Wie Ihr alle wisst, unterliegt Griechenland (von Seiten der 18 EU-Staaten) einer strengen Kontrolle – und die griechischen Bürger spüren nun die erschwerten Bedingungen in ihrem Alltag. Welche Haltung auch immer Europa in Bezug auf die politischen Entscheidungen einnimmt, so gibt es arme Griechen, die an diesem Elend unschuldig sind. Unter ihnen befinden sich u.a. die in einem Ghetto lebenden Zigeuner hier in Korinth. Nachdem sich - wie in unserem letzten Rundbrief erwähnt – einer der ehemals kriminellen Bosse des Zigeunerghettos bekehrt hat, sieht es in der aktuellen Situation so aus, dass wir mit Lebensmitteln helfen können. Im Ghetto leben 800 Personen davon 500 Kinder. Wir möchten diesen Dienst unter der Devise: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ (Lukas 4:4) tun, und in diesem Sinne ein Netzwerk mit örtlichen Christen gründen, die sich aktiv an dieser Aufgabe beteiligen wollen. Im Hinblick auf geistliche und finanzielle Unterstützung aus dem Ausland haben wir ein Hilfsprogramm unter der Bezeichnung: ‚EIN HERZ FÜR GRIECHENLAND’ ins Leben gerufen. Dieses Werk zielt nicht darauf ab, gegenüber den Notleidenden politisch oder gesellschaftlich Stellung zu beziehen. Es soll nur die Sprache des Herzens zum Ausdruck kommen, um so den Armen großzügige Hilfe zuteil werden zu lassen. Als der Apostel Paulus Jerusalem verließ, wurde ihm mit auf den Weg gegeben, dass er ‚der Armen gedenken solle’. Er schreibt: „Dies ist, was zu tun ich mich auch befleißigt habe.“ Möge der gleiche ‚Fleiß’ auch unter den Gläubigen im (relativ) reichen Europa herrschen! Diejenigen, die dieses Hilfsprogramm unterstützen möchten, können ihren Beitrag auf folgendes Konto überweisen: Missionsverein" Lasst uns gehen" Heiligenstadt, Sparkasse Bamberg Kto.Nr. 810918227, BLZ 77050000, Verwendungszweck: JOHNY NOER – EIN HERZ FÜR GRIECHENLAND. Im Übrigen können wir berichten, dass wir zusammen mit 300 dänischen Christen aufgrund einer vom Staat verübten verfassungswidrigen Handlung Klage eingereicht haben. Viele waren überrascht, dass dieser Klage stattgegeben wurde. Als Termin ist der 31. März 2016 festgesetzt worden. Da ich der Meinung bin, dass diese Gerichtssache (in der es darum geht, inwieweit der Staat die im Rathaus vollzogenen Eheschließungen von gleichgeschlechtlichen Paaren nun auch vom Rathaus in die Kirche verlegen und damit die Forderung stellen kann, dass ein dementsprechendes kirchliches Ritual erstellt wird) auch für Deutschland von Bedeutung ist, habe ich vor, einige dieser juristischen und theologisch-geistlichen Inhalte ins Deutsche übersetzen zu lassen und eventuell als Broschüre herauszugeben. Sollte jemand von Euch Interesse an einem solchen Projekt haben, höre ich gerne von Euch. An sich ist die dänische Gerichtssache von globalem Interesse, da eine militante, homophile Gesellschaft nun überall kirchliche Homoehen einführen möchte! Hier wird sie jedoch sowohl aufgrund der kirchlichen Bekenntnisschriften als auch der nationalen Grundgesetze auf Widerstand stoßen. Gisèles Buch, ‚Perlen der Morgenröte’ liegt nun fertig übersetzt vor. Es wurde von Judith Lange-Sørensen hervorragend ins Deutsche übersetzt und wird nun von Elisabeth Sickenberger Korrektur gelesen. Auch hier sind wir auf der Suche nach einem deutschen Verlag, der die bewegende Geschichte unserer langen Reise nach Jerusalem herausgeben bereit ist. Ein amerikanischer Verleger hat Interesse an der englischen Version des Buches gezeigt; auch die französische Ausgabe liegt druckbereit vor. Ein messianisch-jüdischer Verlag sucht nach einem Übersetzer vom Französischen ins Hebräische. Die dänische Ausgabe ist ohne große Werbung bereits ausverkauft. Als unser Konvoi im Februar 2014 von Israel nach Korinth verfrachtet wurde, nahmen wir auch unseren ehemaligen Szenenwagen mit, der mit seinen 125 m2 Bodenfläche zu einem kleinen Kirchengebäude umgebaut werden kann. In der jetzigen Situation in Griechenland haben wir auf dem Herzen, diesen als Versammlungsraum für die Verkündigung des Wortes Gottes anzuwenden. In Bulgarien haben sich Türen für einen Dienst in Sofia und anderen Städten geöffnet. Im September wird eine Zeltversammlung in einem bulgarischen, 10.000 Personen großen Zigeunerghetto stattfinden. Danke für Eure Fürbitte. DAS NÄCHSTE 'WOCHENJOURNAL' erscheint erst wieder am Freitag, den 04.09.3025.


10-07-2015

BEURTEILUNG. Dem Reuters Büro zufolge hat Obama vor ein paar Wochen erklärt, dass Israels entscheidende, fortdauernde Bedingung (dass der Iran zuerst auf sein politisch-ideologisches Ziel, nämlich die Vernichtung des hebräischen Staates verzichten muss, bevor mit Teheran verhandelt werden kann), ‚eine fundamentale Fehleinschätzung’ sei. Um beurteilen zu können wer diese Situation am besten einschätzen kann (der US-Präsident oder Israels Premierminister) wäre es vernünftig, auf die Worte des klügsten Königs der Erde zu hören. Der König Salomon sagt: „Der Schmelztiegel für das Silber und der Ofen für das Gold, und ein Mann wird beurteilt nach seinem Ruf“ (Sprüche 27:21). ‚Der Schmelztiegel’ wird zum Schmelzen von Gegenständen benutzt, welche keiner großen Hitze bedürfen. ‚Der Ofen’ hingegen ist dazu da um Metalle bis zu einer glühenden, fließenden Masse zu erhitzen. Vor einigen Jahren verfolgte ich am Fernsehschirm ein Gespräch im Weißen Haus in Washington zwischen Obama und Netanyahu; es erschien mir seltsam, dass der junge, amerikanische Politiker dem älteren, israelischen Staatsmann nicht mit größerem Respekt zuhörte. Es war deutlich zu spüren, dass diese beiden Regierungschefs aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebenserfahrungen verschieden geformt worden waren. Der eine (Obama) schien in diesem Gespräch etwas zum Ausdruck zu bringen, was nicht ohne Wert war; es hatte einen silbernen Schein und entsprang der Entziehung und der Lebensbahn, die der junge Präsident durchlaufen hatte. Der andere (Netanyahu) besaß Worte, die wie Gold klangen. Es war deutlich zu sehen, dass er durch den Ofen des Leidens gegangen war, der ein mitmenschliches Verständnis hervorbringt, welches das politische Verständnis übersteigt. „Nach diesem Ruf wird ein Mann beurteilt,“ sagt der biblische König…


03-07-2015

DIE FÜRSTEN BABYLONS IM MITTELTOR. Viele Kindern Gottes verließ der Mut, als sie am 26. Juni das Weiße Haus in den Regenbogenfarben Babylons sahen, zumal dieses Dato eine biblische Bedeutung hat; es fordert jedoch nicht dazu auf zu fliehen, sondern in Einigkeit zusammenzustehen und Widerstand zu leisten. Die Schrift sagt dazu folgendes: „Im elften Jahr Zedekias, im vierten Monat, am Neunten des Monats, wurde eine Bresche in die Stadtmauer gebrochen, da zogen alle Obersten des Königs von Babel ein und ließen sich am Mitteltor nieder… und alle Obersten des Königs von Babel (Jer.39:2-3). Nicht ohne Grund haben die Christen weltweit mit Entsetzen festgestellt, dass das Datum, das die Bibel hier für den Fall Jerusalems im Jahre 586 vor Christus angibt, genau mit dem übereinstimmt, was nach dem christlichen Kalender am 26. Juni ds. Jahres geschah, als durch die Einführung der Homoehe in 50 amerikanischen Staaten ‚die Mauern’ des Obersten Gerichts in den USA fielen. In der Nacht vor über 2500 Jahren (nach dem jüdischen Kalender der 9. Tammutz… ließ sich der König von Babel mit seinen Mitverschwörern und ihrem kultischen ‚Hohenpriester’ an dem zentralsten Ort (im Mitteltor in Jerusalem) nieder und feierte im babylonischen Regenbogenschein die vielfarbigen Banner, mit denen sie siegreich durch alle Kämpfe hindurch an diesen wichtigen Ort gelangt waren. Der nachfolgende Bericht im Buch des Jeremias ist sehr aufschlussreich. „Als Zedekias, der König Jerusalems und alle seine Krieger ihre Feinde sahen, flüchteten sie.“ Das Bild dieser farbenfreudigen Gesellschaft, die nun den zentralsten Punkt im Kampf um Jerusalem eingenommen hatte, ließ sie erschaudern – doch statt den Namen des Herrn anzurufen und um Sündenvergebung zu beten, ihre Kleider zu zerreißen und sich zu bekehren, um danach die hochmütige Babylon-Bande anzugreifen und das Tor wieder freizumachen, so wich der letzte Rest Widerstand und der König Zedekias flüchtete mit seinem Gefolge … Einen Monat später genau an dem Tag, am 9. Avi 586 (26. Juli nach dem christlichen Kalender) wurde der Tempel in Jerusalem zerstört! Möge Gott Gnade schenken, dass sich diese Geschichte nicht wiederholt.


26-06-2015

HOMOSEX MITTEN IN DER KIRCHE. Im Neuen Testament weist Jesus nur an einer Stelle auf eine Aussage im Alten Testament hin, wo er sagt: „Wer das liest, der merke auf!“ Das Schriftwort, auf das ER hinweist, steht im Propheten Daniel. Dort ist von einem widerwärtigen Gräuelbild die Rede, das ‚an heiliger Stätte’ steht (9:27) und Verwüstung anrichtet. Wenn dies geschieht,“ sagt Jesus, „soll man nicht länger daran denken sein Eigentum zu retten!“ Denn dann steht das Gericht vor der Tür! Wie etwa jetzt in Dänemark, wo ein Paar (Mann und Frau) Geschlechtsverkehr auf dem Altar einer Dorfkirche hatten, oder in Norwegen, wo eine Geschlechtsverkehrszene Homosexueller vor dem Altar einer Osloer Kirche gefilmt und als Musikvideo im Internet veröffentlicht wurde. Der norwegische Grand Prix Star, Trooji Keshtkar, äußerte sich dazu wie folgt: „Als Homosexueller habe ich etwas gegen die Kirche. Seit Jahren verachtet sie Homosexualität und trägt dazu bei, dass Leute Selbstmord begehen, gemoppt und verstoßen werden. Homosexuelle Liebe an heiliger Stätte ist ein Teil von Gott.“ Mit dieser Aussage nähern wir uns der Erfüllung neutestamentlicher Prophetie, die besagt, dass ‚der Widersacher sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.“ (2.Thess.2:3-4). Damit liegt der Grand Prix Star auf gleicher Linie wie der dänische, evangelische Pfarrer, Jørgen Demant, der (nachdem er erklärt hatte, dass sich Christus bei der kirchlichen Trauung im homosexuellen Kuss verkörpert) sowohl vom Bischof als auch vom Kirchenministerium bestätigt bekam, dass seine Aussage mit dem evangelisch-lutherischen Bekenntnis in Einklang steht.


20-06-2015

ANGRIFF AUF DIE RELIGIONSFREIHEIT. Europäische EU-Gleichstellungsideologen beabsichtigen, der Menschenrechtskonvention weitere Artikel hinzuzufügen, die unter anderem die Religionsfreiheit der EU-Bürger in Gefahr bringen können. In dem von Gabriele Kuby herausgegebenen Buch: ‚Die globale, sexuelle Revolution heißt es: „Alle Menschen haben Anspruch auf den Genuss aller Menschenrechte ohne Diskriminierung… Als Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zählen auch jegliche Art von Unterscheidungen, Ausgrenzungen, Beschränkungen oder Bevorzugungen aufgrund der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität. Im Klartext: Alle moralischen Kriterien, wie der Mensch verantwortlich mit der Kraft der Sexualität umgeht, werden als ‚Diskriminierung’ eingestuft. Die für den Menschen essentielle moralische Unterscheidung zwischen richtig und falsch, gut und böse, SOLL IM BEREICH DER SEXUALITÄT VERBOTEN WERDEN. Menschenrechte, die damit in Konflikt stehen könnten, wie z.B. die Religionsfreiheit, werden nachrangig betrachtet. Es darf nicht mehr gepredigt, gelehrt und dazu erzogen werden, dass die Sexualität die doppelte Aufgabe der liebenden Vereinigung von Mann und Frau und der Zeugung von Kindern hat, obwohl stabile heterosexuelle Beziehungen von existentiellem Interesse für die Gesellschaft sind.“


12-06-2015

Das gewöhnlich am Freitag erscheinende 'Wochenjournal' wird erst am Dienstag kommender Woche veröffentlicht. Wir bitten unsere Leser um Verständnis!


05-06-2015

DER INTERNATIONALE KAMPF UM WERTE. Das ganz entscheidende bei der Volksabstimmung der Iren über die Einführung der Homoehe ist die Tatsache, dass dieser folgenschwere Entschluss in der Verfassung des Landes (als erstes Land in Europa) verankert sein wird. Das heißt, dass das Grundgesetz als solches in diesem großen, katholischen Land aufs Tiefste davon berührt wird. Ja, man kann sagen, dass die Iren danach ‚ein homosexuelles Grundgesetz’ haben. „Wenn erst einmal die Verfassungsänderung vorgenommen worden ist, wird es in zunehmendem Maße schwierig sein, weiter über die Ehe als einem Bund zwischen ‚einem Mann und einer Frau’, zu sprechen, “ äußerte Bischof Brendan Leahy aus Limerick gegenüber der New York Times. „Dies wird weitreichende Folgen haben, “ erklärte er. Im Gegensatz zu den dänischen ‚Gleichstellungspolitikern’, haben die irischen Politiker den Wählern immer wieder versichert, dass die Verfassungsänderung der Kirche nicht die Pflicht auferlegt, homosexuelle Eheschließungen vorzunehmen’. „Die christliche Lehre wird gemäß der Bibel erfolgen,“ betonen sie, „doch die gesellschaftliche Bildung wird dem Gesetz gemäß durchgeführt werden.“ Eine große Anzahl irischer Priester haben darauf hingewiesen, dass neue Formulierungen im Grundgesetz auf andere Weise bei juristischen Entscheidungen eine entscheidende Rolle spielen können. Dass der Homosexualität und den Homoeheschließungen ein Platz in der irischen Verfassung eingeräumt wird, kann ein wichtiger Schlag im Hinblick auf den internationalen Wertekampf sein. Der besondere Streit um ‚christliche Werte’ steht nämlich in ganz Europa auf der Tagesordnung. Als Christen sollten wir uns nicht passiv verhalten, denn durch dieses Gerichtsurteil rückt die kommende Verfolgung der Christen unaufhaltsam näher.


29-05-2015

’DAS UNREINE WURDE ENTFERNT’. In Bezug auf die Aussagen zweier bekannter Staatsoberhäupter über die ‚christliche Praxis’ der Seelsorge und Verkündigung, die sie (im Hinblick auf Homosexualität) als eine ‚schädliche Bekehrungstheorie’ bezeichnen, lautet die Aussage des Apostels folgendermaßen: „Weder Unzüchtige… noch Lustknaben, noch Knabenschänder… werden das Reich Gottes erben. Und das sind manche von euch gewesen, aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes (1.Kor.6:9-11). Diese klaren Worte des Neuen Testaments erklären, dass es in der ersten Gemeinde in Korinth Homosexuelle gegeben hat, die die reinigende und heilende Kraft erfahren haben, welche ihnen aufgrund ihrer Bekehrung durch das Wort Gottes und Seinem Geist zuteil geworden ist! Wenn es heißt, dass ‚sie abgewaschen wurden’ so deutet dies darauf hin, dass etwas Schmutziges entfernt worden ist. Diese Form neu-testamentlicher ‚Theologie’ (oder Seelsorge) führte die Homosexuellen, die in Korinth lebten, zur ‚Umkehr’. Durch den Glauben wurden sie in Gottes Augen ‚gerechtfertigt’ und ‚geheiligt’ und erlebten, dass sie freien Zutritt zum Reich Gottes hatten. Nächstes ‚Wochenjournal’: Freitag, 05-06-2015.


22-05-2015

DER PREMIERMINISTER BELEGT DIE CHRISTLICHE PRAXIS MIT EINEM BANN. Mit dem Wahlsieg der Konservativen in England wird die christliche Form der ‚Therapie’, die angewandt wird, um Homosexuellen zu einem anderen Lebensstil zu verhelfen, in Zukunft geächtet werden. Diese Zusage machte der britische Premierminister, David Cameron, vor seiner Wahl. „Eine solche Vorgehensweise gegenüber Homosexuellen ist total verkehrt (profoundly wrong). Die von mir geführte Regierung wird alles in ihrer Macht stehende tun um solch eine schädliche Entwicklung zu stoppen,“ erklärte er und fügte hinzu: „Ja, wir werden ein Gesetz erlassen, das unsere homosexuellen Mitbürger vor jeglicher Art von Missbrauch schützt. US-Präsident Barack Obama behauptet zugleich, dass ‚diese Art von Therapie’ schädlich und somit absolut zu verbieten sei! „Hier geht es um das ‚Phänomen’, das Experten als ‚Bekehrungstherapie’ bezeichnen. Wir wollen Amerikas Jugend vor dieser Art religiöser Praxis schützen,“ erklärte der Präsident. Seine Stellungnahme folgte direkt auf eine Tragödie, bei der ein 17-jähriges Mädchen Selbstmord gegangen hatte (nachdem sie zuvor im Internet veröffentlicht hatte, dass sie ‚dieser religiösen Praxis ausgesetzt gewesen sei). Der Präsident äußerte gegenüber der britischen Zeitung ‚The Guardian’, er würde dafür sorgen, dass eine derartige Vorgehensweise ‚ausgetilgt’ werden würde, denn – so sein Zitat - : „diese führe zu einem vollkommen falschen und verzerrten Bild darüber, dass nämlich ‚irgend etwas mit dir nicht stimmt’, wenn du zufällig homosexuell bist.“


15-05-2015

Liebe Freunde! An diesem Wochenende wird nicht - wie gewohnt - ein 'Tagesjournal' erscheinen... Wir bitten um Euer Verständnis! Das nächste erfolgt am kommenden Freitag.


08-05-2015

ABSCHAFFUNG VON BARGELD: NUR NOCH FÜNF-EURO-SCHEINE FÜR DIE KUNDEN? (2. Teil) - Erst vor kurzem hatten Schweizer Pensionsfonds damit begonnen, ihre Auszahlungen bar abzuheben und in Tresoren zu lagern. Dies würde unmöglich, sollte sich die von Buiter vorgeschlagene Methode durchsetzen. Der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff schlug schon vor geraumer Zeit die vollständige Abschaffung von Bargeld vor. „Die Zentralbanken könnten auf diese Weise leichter Negativzinsen durchsetzen, um so die Wirtschaft anzukurbeln“, sagte er bei einer Vorlesung in München. „Außerdem könnten Steuerflucht und Drogenkriminalität besser bekämpft werden“, fügte er hinzu. „Papiergeld ist das entscheidende Hindernis, die Zentralbank-Zinsen weiter zu senken. Seine Beseitigung wäre seine sehr einfache und elegante Lösung für dieses Problem“. Außerdem wären die Bürger dann gezwungen, jeden Cent den Finanzbehörden zu melden. Der Chef-Analyst der Baader Bank, Robert Halver, sieht als Folge der Einführung von Negativ-Zinsen die Abschaffung von Bargeld in zahlreichen europäischen Staaten. „Wenn Bargeld abgeschafft wird, kann sich auch niemand mehr gegen Negativ-Zinsen wehren“, sagte Halver den Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Die Furcht der Regierenden vor einem Bank-Run sei groß. In Österreich hat eine Studie von Wissenschaftler der Wirtschafts-Universität Wien berechnet, dass Karten- statt Bargeldzahlungen die Volkswirtschaft um hunderte Millionen Euro entlasten könnten. Die Studie haben die Forscher im Auftrag der Bankomatkarten-Betreiberin Payment Services Austria erstellt. Die Presse zitiert WU-Professor Guido Schäfer: „Eine Bargeldzahlung kostet pro Euro Umsatz im Schnitt 2,6 Cent, eine Kartenzahlung hingegen 0,8 Cent. Im Schnitt werden pro Barzahlung 15 Euro ausgegeben – was volkswirtschaftlich gesehen 40 Cent kostet“. Schäfers Kollege Hanns Abele geht von jährlichen Einsparungen – wenn ständig mit Karten bezahlt wird – von 150 bis 300 Millionen Euro aus.


01-05-2015

ABSCHAFFUNG VON BARGELD: NUR NOCH FÜNF-EURO-SCHEINE FÜR DIE KUNDEN? (1. Teil) - Nachfolgender Artikel, der am 25.04. in den Deutschen Wirtschaftsnachrichten erschien, wurde uns vor einigen Tagen zugesandt. Er lässt erahnen, wie weit die Zeit fortgeschritten ist (siehe Buch der Offenbarung, Kapitel 13): „Die Diskussion um die Abschaffung von Bargeld gewinnt an Fahrt. Die Finanzbranche sondiert Wege, um den Bank-Kunden den Fluchtweg gegen Strafzinsen für Sparguthaben abzuschneiden. Der neueste Vorschlag: Es sollen künftig nur noch 5-Dollar (Euro)-Scheine ausgegeben werden, um den Zahlungsverkehr bei kleinen Einkäufen zu erleichtern. Weil mit Bargeld die Negativ-Zinsen umgangen werden können, mehren sich die Stimmen für die Abschaffung von Cash. Bei Straf-Zinsen sei es nur logisch, dass Bank-Kunden ihre Einlagen abziehen. Dies müsse mit dem Verbot verhindert werden. Der jüngste Vorschlag kommt von Willem Buiter, dem Chefökonom der Citigroup. Denn er ist der Auffassung, dass in schwachen Konjunkturphasen die Notenbanken die Zinsen immer weiter senken würden, berichtet Bloomberg. Unter die Null-Grenze könnten die Zinsen hingegen kaum gedrückt werden, da die Anleger in Bargeld ausweichen würden. Bargeld bietet den Anlegern den letzten möglichen Weg, um Negativ-Zinsen zu umgehen,. ohne in hochriskante Investments gezwungen zu werden. Dies könnte mit dem Verbot verhindert werden. Buiter sieht drei Möglichkeiten: Bargeld könnte grundsätzlich verboten werden, der Staat könnte Steuern auf Bargeld erheben, der fixe Wechselkurs zwischen Zentralbanken und Währungen könnte aufgehoben werden. Buiter bringt eine interessante Variante ins Gespräch: Weil vor allem ältere Menschen und Arme Bargeld verwenden und bei kleinen Alltags-Transaktionen nicht immer eine elektronische Zahlungsform möglich sei, sollte das Bargeld nicht völlig abgeschafft werden: Die Bürger sollten noch kleine Scheine bekommen, es sollten maximal 5-Dollar-Noten ausgegeben werden. In Europa würden die Bank-Kunden demnach nur noch 5-Euro-Scheine erhalten, um den Cash-Alltag zu gestalten. Größere Scheine würden gestrichen.


24-04-2015

DAS GÖTTLICHE UND DAS KÖNIGLICHE GESETZ. Eine Gruppe dänischer Bürger hat Anklage gegen ihre Regierung erhoben, da diese das Grundgesetz übertreten hat. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um nichts anderes als bei allen anderen Rechtsverdrehungen, wie sie zwischen einer Regierung und seiner Bevölkerung vorkommen kann. Obwohl die sogenannten ‚Gerichtsquellen’ (die Bibel und der Katechismus) den Richtern als etwas ungewöhnlich erscheinen mögen, so sind sie dennoch dazu angehalten, den Inhalt derselben gewissenhaft zu prüfen. Diesbezüglich sagt die Heilige Schrift zum Priester Esra: „Und jeder, der das Gesetz deines Gottes und das Gesetz des Königs nicht befolgt, an dem soll mit Eifer Gericht geübt werden“ (7:26). Es ist hierbei darauf zu achten, dass sowohl vom ‚Gesetz Gottes’ als auch vom ‚Gesetz des Königs’ (das Grundgesetz eines Landes) die Rede ist. Wenn die Christen eines Landes gegen ihre Regierungsmitglieder vorgehen, weil diese aufgrund ihrer Ideologie ‚das Gesetz des Königs’ (Grundgesetz) übertreten, dann sollten die Richter (Zitat): ‚mit Eifer Gericht üben’ (Vers 26). Ja, die Richter werden in der aktuellen Situation dazu aufgefordert, auf die im 4. Paragraphen des dänischen Grundgesetzes verankerten Bestimmungen im Hinblick auf das ‚Gesetz Gottes’ einzugehen. In der Bibel spricht der Apostel Paulus von einem ‚menschlichen Gericht’: "Mir aber ist es das Geringste, dass ich von euch oder von einem menschlichen Gericht beurteilt werde…. Denn ich bin mir keiner Schuld bewusst, aber dadurch bin ich nicht gerechtfertigt. Der mich aber beurteilt, ist der Herr.“ (1.Kor.4:3-5) Interessant ist es, dass der Apostel vor ein paar tausend Jahren diese bemerkenswerte Betrachtung über ‚das menschliche Gericht, Freispruch und ‚Beurteilung durch den Herrn’ angestellt hat, die in der heutigen Situation für uns so aktuell ist. Dies ist nämlich genau die Dimension, in der sich die Gläubigen in Dänemark befinden, und das wohlgemerkt mit der gleichen Einstellung wie die des Apostels. Wenn er nämlich über ‚das menschliche Gericht’ spricht, ist ihm bewusst, dass dieses seine Methoden und juristischen Vorgehensweisen hat, welche abschließend zu dem Resultat führen, dass der Angeklagte entweder freigesprochen oder verurteilt wird. Es kann (wie dies in dem vorliegenden Fall über den ‚Verfassungsverstoß’ der beiden Minister der Fall ist) Augenblicke geben, in denen man in einer angespannten Situation nicht umhin kommt, dass ein ‚menschliches Gericht’ das Urteil fällt. Doch letzten Endes (dies ist die Einstellung der dänischen Christen) ist es Gott der Herr, der das letzte Wort hat. „Der mich aber beurteilt, ist der Herr,“ erklärt der Apostel. Darin stimmt die christliche Gemeinde mit einem lauten Amen mit ein. Das nächste 'Wochenjournal' erscheint am Freitag, den 1.5.


17-04-2015

ZUM SCHEITERN VERURTEILT. In der kommenden Zeit wird man immer wieder Versuche unternehmen, um die von Jesus erwähnte Einheit zu schaffen. Hier müssen wir uns jedoch die Klarsicht des Apostels vor Augen halten, wenn er sagt: „Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird (1.Kor.2:14-16). Das erste, worüber wir uns im Klaren sein müssen, wenn wir miteinander darüber reden, dass – obwohl wir uns diese Einheit unter den Christen wünschen und uns auch bewusst sind, dass eine echte Sehnsucht unter den Gläubigen herrscht, als Leib Christi zusammengefügt zu werden – doch die nüchterne Tatsache nicht außer acht lassen können, dass es in der Gemeinde Leute gibt, die vom Wort Gottes als ‚seelische Menschen’ bezeichnet werden (Vers 14). Diese können einem zwar zunächst äußerst sympathisch erscheinen, und nicht wenige befinden sich durch ihre natürliche, menschliche Ausstrahlung und angeborenen Talenten und Gaben bereits in Positionen, in denen sie beträchtlichen Einfluss ausüben können. Doch dies ändert nichts an der nackten Tatsache, dass sie in der Heiligen Schrift als ‚seelische Menschen’ identifiziert werden. Diese Personen erkennt man besonders daran, dass sie nach der Lehre der Apostel ‚nicht das annehmen, was vom Geist Gottes ist’ (Vers 14). Diese Kennzeichnung ist und bleibt von entscheidender Bedeutung, denn wenn man versucht, eine fruchtbare Zusammenarbeit unter den Gläubigen und denen, die ‚nicht das annehmen, was vom Geist Gottes ist’, zu erreichen, dann ist jegliche Bemühung dieser Art von Anfang an zum Scheitern verurteilt …


03-04-2015

Das nächste 'Tagesjournal' wird erst wieder am 17. April erscheinen!


13-03-2015

BELAGERUNG. So wie die Feinde Israels Samaria und Judäa immer wieder als ‚besetzte Gebiete’ bezeichnen, so nennen die Freunde Israels dieselben ‚belagerte Gebiete’. In diesem Zusammenhang sagt die Schrift: „Wenn ihr aber Jerusalem von Heerscharen umzingelt seht, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe gekommen ist“ (Lukas 21:20). – Diese ‚Umzingelung’ scheint immer mehr Wirklichkeit zu werden. Wenn Israels Todesfeinde erst einmal in Judäa, Samaria und Ostjerusalem Fuß gefasst haben, dann werden die ersten Vorposten ihre Stellung beziehen, um die Heilige Stadt zu zerstören. Es sind wahrhaftig keine friedliebenden Leute, die die internationale Gemeinschaft in der Nähe der Stadtmauer angebracht haben will, sondern eine todbringende Terrorbewegung; es ist ein ‚Kriegsheer’. Jesus sagt voraus, dass in der Zeit, in der diese belagernde Umklammerung von Jerusalem mit dem bloßen Auge wahrgenommen werden kann, (‚wenn ihr Jerusalem umzingelt seht’) dann wird sich eine neue Erkenntnis über den Ernst der Zeit einstellen (‚so sollt ihr wissen’). Der Islamische Staat, der danach strebt, genau gegenüber den uralten Toren Jerusalems in Stellung zu gehen, ist wie eine tickende Zeitbombe… die Gefahr gilt jedoch nicht nur (wie viele Politiker meinen) dem hebräischen Staat, sondern richtet sich gleichermaßen gegen die westliche Welt! Der ‚Islamismus’ ist eine neue Lehre, die sich mit glühendem Hass gegen die früheren Kolonialstaaten der arabischen Länder wendet, und die in diesem zweiten Jahrzehnt des dritten Jahrtausends Rache und blutige Vergeltung für die Jahrhunderte wahrende, ungerechte Ausnutzung ihres Landes und Volkes fordert. Sie sind es, auf die David hinweist, wenn er in seinem Gebet den Gott Israels anruft: „Befreie mich von denen, die Böses tun, und rette mich von den Blutmenschen… Starke greifen mich an… sie heulen wie Hunde und umkreisen die Stadt…“ (Psalm 59:3-4+7).


27-02-2015

DIE GROSSSPURIGEN WORTE VERBLEICHEN. Der französischen Tageszeitung ’Le Monde’ vom 13. Febr. zufolge ist schon jetzt die Rede davon, die Sicherheitsmaßnahmen vor den jüdischen Schulen und Synagogen zu verringern (statt sie zu erhöhen). Die beständige Sicherheitswache soll möglicherweise durch eine mobile Einheit ersetzt werden, die in gewissen Abständen die gefährdeten Gebiete durchfährt. „Die stationären Sicherheitskräfte kosten zu viel Geld,“ heißt es in einem der Berichte. „Und im übrigen,“ (fügt man hinzu) „ist es zu gefährlich sie vor Ort zu haben!“ – Auch in Dänemark wurde groß geredet; man wolle jüdische Schulen, Synagogen und andere Institutionen intensiver vor Terrorangriff schützen. Sowohl die dänische Staatsministerin als auch die Justizministerin hielten beide nach der Terrornacht vom 15. Februar in Kopenhagen eine Rede, in der sie betonten, dass sie diese Stunden niemals vergessen würden. In Frankreich scheint der letzte Terrorangriff bereits der Vergangenheit anzuhören. Die großartigen Versprechungen sind dahin, ja, Paris ist bereit, den Einsatz zu minimieren. Die scheinbar grundlose Ausweisung einer bestens trainierten, jüdischen Sicherheitskraft (mein eigener Schwiegersohn) steht in diesen Tagen im tiefen Gegensatz zu der Entscheidung, man wolle besonders qualifizierte Arbeitskräfte festhalten; dies sei nämlich im Interesse des dänischen Staates. Und ‚von nun an wolle man alles tun, um die Sicherheit der jüdischen Bürger zu gewährleisten’. Diese widersprüchliche Haltung und die rücksichtslose Art, in der mein Schwiegersohn nach Israel zurückgeschickt wurde, ist eine klare Übertretung des Artikels 8 in der Europäischen Menschenrechtskonvention, die vom Staat ‚Respekt gegenüber dem Familienleben’ abverlangt.


20-02-2015

’DIE BEDROHUNG DES VOLKES ‚UNTER DEM KREUZ’. Ein Schreckensvideo ist im Internet zu sehen, das 21 ägyptische, koptische Christen in orangenfarbener Gefängnistracht zeigt, wie sie an einem einsamen Strand in Libyen enthauptet werden. Dieses kann nur als eine weltweite Drohung gegen ‚das Volk des Kreuzes’ verstanden werden. Zusätzlich zu dem Terroranschlag in Kopenhagen wird deutlich, dass die Christen nun ganz oben auf der aktuellen Agenda des Islamischen Staates stehen. Die grausamen Bilder der abgeschnittenen Köpfe ist ein klarer Hinweis darauf, dass nach den koptischen Christen das muslimische Killerkommando Kurs auf Rom nimmt und auf die Länder, die das Zeichen des Kreuzes (in ihrer Fahne) tragen. Der dänische Journalist und Theologe, Iben Tranholm, schreibt: „Die Floskeln der selbstzufriedenen Politiker zeigen in dieser Situation, wie verwundbar eine Gesellschaft ohne Gott ist.“ Alle diejenigen, welche gegen ‚das Volk des Kreuzes’ ankämpfen, werden eines Tages (sagt Jesus) ‚wehklagen wenn sie den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels’ (Matt.24:30). Dies gilt auch (glaube ich) für einen Vater, der die Schule verklagte und diese aufforderte, das Kreuz aus den Klassenzimmern zu entfernen; ebenso den Fußballvereinen ‚Real Madrid’ und ‚Barcelona’, die ihren muslimischen Fans in Saudi Arabien zuliebe das Kreuz aus ihrem Logo genommen haben, sowie den Muslimen in der Schweiz, die fordern, das Kreuz aus der Schweizer Fahne zu streichen. Ja, es gilt den Politikern, die in diesen Tagen aus Furcht vor neuen muslimischen Drohungen das gleiche für Dänemark fordern. Mehr als jemals zuvor gilt es nun an den christlichen Werten festzuhalten, die dem reformatorischen Verständnis des Kreuzes zugrunde liegen.


13-02-2015

DIE GROSSEN LAUFRÄDER DREHEN SICH. Wenn ich dem Sausen des Windes lausche, höre ich auch den Laut einiger großer Laufräder, die sich schleifend in Bewegung setzen. Hier in Korinth wie in ganz Griechenland drehen sie sich um die prophetische Achsel: ‚dem zottigen Ziegenbock mit dem großen Horn an seiner Stirn, dem ersten König’ (Daniel 8:21). Zu gegebener Zeit liegt diese Aussage nicht mehr in ferner Zukunft. Oft treten die ersten Anzeichen (Warnungen) eine ganze Weile vorher auf. Ich erahne (wie viele andere) eine neue Phase für Griechenland – eine andere Ära – nachdem ‚das neue Europa’ in Athen Einzug gehalten hat. Die letzte Wahl vor ein paar Wochen bringt plötzlich – wie ein Blitz aus heiterem Himmel – eine extrem linksorientierte, politische Partei mit 149 von 300 Sitzen ins Parlament. Die Bevölkerung stöhnt unter dem immer neuen wirtschaftlichen Joch – und die Deutschen (die bisher den größten Teil der Zeche bezahlt haben) klagen darüber, dass sie erst mit 67 in Rente gehen können, während die Griechen schon mit 62 das Rentenalter erreicht haben. Die Engländer haben ein neues Schimpfwort erfunden: sie bezeichnen die Griechen als ‚Neokommunisten’. Spanien und Italien stellen sich auf die Seite Griechenlands und sehen Brüssel und Straßburg als ‚kapitalistisches Europaimperium’. All dies ist wie ‚das leise Ticken eines Uhrwerks’ – doch hinter dem schwachen Laut kann der Lärm des großen Zeigers auf der riesigen Weltenuhr erahnt werden, der in nicht allzu langer Zeit zwölf Uhr schlägt! Die Gläubigen sollten sich jedoch in dieser Zeit nicht verwirren lassen. Für sie gilt mehr als je zuvor das Wort Jesu: „Suchet zuerst das Reich Gottes und Seine Gerechtigkeit, dann wird euch alles andere hinzugegeben werden“ (Matt.6:33-34).


06-02-2015

DAS ZEUGNIS EINER ÜBERSETZERIN. Gisèles Buch wird in diesen Wochen ins Deutsche übersetzt. Um zur Fürbitte für die geplante Übersetzung ins Hebräische zu ermutigen, möchten wir ein paar Zeilen ihrer E-Mail wiedergeben: „Ich spüre Gottes Segen, wenn ich mit dem Buch arbeite. Ein tiefer Friede überkommt mich. Oft laufen mir die deutschen Sätze 'nur so aus den Fingern' während ich den dänischen Text lese! Und manchmal, wenn ich einen Satz laut vor mich hinspreche, habe ich prompt einen fertigen Satz im Kopf - mit Redewendungen, bildlichen Ausdrücken usw., die keine direkte Übersetzung vom Dänischen ins Deutsche ist. Darin sehe ich ganz klar die Hilfe des Heiligen Geistes. Ich kann merken, dass diese Aufgabe genau das ist, was ich gerade zu diesem Zeitpunkt brauche.“ Dieses bemerkenswerte Erlebnis der Übersetzerin bringt uns dazu zu glauben, dass dieses Werk von Gott ist. Die Frage ist nun: Wenn Gottes Geist so offensichtlich bei der dänisch-deutschen Übersetzung wirksam ist, wie viel mehr wird dann nicht Gottes guter Heiliger Geist zugegen sein, wenn das Buch von einem französischsprachigen Juden ins Hebräische übersetzt wird. Aus diesem Grund fliegen wir heute Abend nach Israel und bitten um Fürbitte für die kommenden Tage (vom 7. bis 16. Febr. werden wir in Israel sein). Wir hoffen einen geeigneten Übersetzer zu finden und Kontakt mit einem Verlag aufnehmen zu können.


30-01-2015

EINE BOTSCHAFT AN DIEJENIGEN, DIE JERUSALEM ’UMSIEDELN’ WOLLEN. Wenige Tage, nachdem das französische Parlament beschlossen hatte, der Errichtung eines palästinensischen Staates zuzustimmen, floss in Paris das Blut in Strömen – und französische Bürger an mehren Orten der Welt mussten sich daraufhin in Sicherheit bringen. Der Prophet Sacharia sagt hierzu folgendes: „Und immer noch wird Jerusalem an seiner Stätte bleiben in Jerusalem“ (Sach.12:6). Frühere Generationen taten sich schwer damit, diese prophetische Aussage zu verstehen. Die Formulierung ist (gelinde ausgedrückt) ziemlich kryptisch. Erstens hätten frühere Bibelausleger es sonderbar gefunden, dass der Prophet darüber spricht, Jerusalem ‚umzusiedeln’. Zudem wäre es ihnen sicher seltsam vorgekommen, dass der jüdische Prophet mit dem Wort des Herrn darauf besteht, dass Jerusalem ‚dort, wo es sich befindet, verbleiben soll’ (Sach.12:6) – und außerdem hätten sich die Bibelausleger der Vergangenheit über den Wortlaut dass ‚Jerusalem immer noch an seiner Stätte in Jerusalem bleiben wird’ gewundert. Sie hätten (mit ein wenig gesundem Menschenverstand) diesen komplizierten Text in etwa so übersetzt: „Jerusalem soll dort verbleiben, wo es liegt UND WO ES IMMER GELEGEN HAT“. – Jeglicher Versuch (in anderen Bibelübersetzungen) die Tatsache wegzuerklären, (nämlich dass eine Zeit kommen wird, in der Menschen versuchen werden Jerusalem ‚umzusiedeln’), muss scheitern, da der Prophet einige Verse zuvor warnend über die Elendigen spricht, die versuchen wollen ‚den Laststein ‚Jerusalem’ hochzustemmen (Sach.12:3). Diejenigen, die Jerusalem ‚hochstemmen wollen’ sind identisch mit denen, die Jerusalem umsiedeln wollen. „Diese werden sich wund reißen“, sagt der Prophet voraus. Deshalb sollten sich alle Regierungen der Welt zweimal überlegen, ob sie nicht ihre Länder dadurch ins Unglück stürzen, wenn sie der Errichtung eines palästinensischen Staates ihre Zustimmung geben.


23-01-2015

DER REDEFREIHEIT IM NEUEN TESTAMENT SIND GRENZEN GESETZT. „Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan,“ schreibt der Apostel (Ef.4:31). Damit ist es gesagt! Im Neuen Testament gibt es keine Redefreiheit! Jesus bezieht sich auf diese Freiheit mit den Worten: „Ich aber sage euch, dass jeder, der seinem Bruder zürnt, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! Dem Hohen Rat verfallen sein wird; wer aber sagt: Du Narr! Der Hölle des Feuers verfallen wird“ (Matt.5:22). Mit diesen Worten aus dem Munde Jesu zeigt das Neue Testament deutlich, dass die Gläubigen ihrem Zorn KEINEN freien Lauf lassen dürfen; dabei ist es nicht egal, was sie sagen. „Sie sind NICHT Charlie!“ d.h. dass Schimpfwörter und Verspottung (die in dem Ausdruck ‚Raka’ liegen) weit von den Nachfolgern Christi entfernt sein sollte (2.Pet.2:23, 3:9). Über Jesus steht geschrieben, dass er auf die jüdischen, religiösen Leiter ‚mit Zorn blickte, betrübt über die Verhärtung ihres Herzens’ (Markus 3:5) und genau bei dieser Gelegenheit vollbringt Jesus ein großes Heilungswunder an einem Sabbat (Vers 5). Als ER mit der Heuchelei und blinden Wegführung, der Gesetzlosigkeit, dem Schlangengift und der Beihilfe zum Mord mit ihnen abrechnet, nennt er diese Übertretungen beim Namen (Matt. Kapitel 23). Dabei wendet er jedoch niemals Verhöhnungen und Kraftausdrücke an! Die ‚starken Worte, die er bei diesem Anlass gebraucht, sind weder Beschimpfungen noch Spott. Nein, sie sind ein Wehruf! (Vers 13-16; 23, 25 und 27); und Warnung! „Jetzt aber legt auch ihr das alles ab: …Bosheit, Lästerung, schändliches Reden“ sagt der Apostel Paulus (Kol.3:8). Sein Mitapostel Jakobus fügt hinzu: „Deshalb legt ab alle Unsauberkeit und das Übermaß der Schlechtigkeit“ (Jak.1:21) – und der Apostel Petrus schließt sich dem mit den Worten an: „Legt nun ab alle Bosheit und allen Trug und Heuchelei und Neid und alles üble Nachreden.“ (1.Pet.2:1). Wenn dies mit diesen drei Zeugnisse so klar gesagt wird, wie können da einige Christen es als gerechtfertigt ansehen, dass Menschen anderen Glaubens verspottet werden?


16-01-2015

HINTERGRUNDANALYSE DER GRÄUELTATEN. Es wurden viele Stimmen laut, die versuchten, eine Erklärung für die letzten Terrorangriffe in Paris abzugeben. Das Neue Testament zeigt eine scharfe Trennung bei dieser verwirrenden Debatte auf. Der Apostel Judas (nicht Iskariot) sagt: „Wehe ihnen! Denn sie sind den Weg Kains gegangen und haben sich für den Irrtum Bileams völlig hingegeben, und in dem Widerspruch Korachs sind sie umgekommen (Judas Vers 11). ‚Den Weg Kains zu gehen’ heißt der Spur des Brudermörders zu folgen und dazu verurteilt zu werden ‚vom Angesicht des HERRN wegzugehen’ (1.Mose 4:16) ‚sich dem Irrtum Bileams völlig hinzugeben’ bedeutet denen nachzufolgen, die Israel verfluchen wollen (4.Mose 22:6 und 12) und ‚zugrunde zu gehen wie Korach in seiner Gehorsamsverweigerung heißt, sich gegen die Botschaft aufzulehnen, die der Herr in dieser Zeit sendet, um alle Völker auf den richtigen Weg zu führen (4. Mose 16:3 und 13-14). Die grausamen Gewalttaten, die Tag für Tag (global) im Namen des Islam ausgeführt werden, sollten zu folgenden Fragen Anlass geben: Ist der Islam eine Lehre, die offen ‚den Shiai-Sunni-Brudermord’ anerkennt, und deshalb der Welt bis in dieses Geschlecht hinein viel Blutvergießen und Gewalt zugefügt hat? Ist der Islam eine Lehre, die überall versucht, Fluch und Unglück über Israel zu bringen? Und ist der Islam eine Lehre, die sich seit dem 6. Jahrhundert mit viel Blutvergießen gegen die göttliche Auserwählungslinie auflehnt, in der Gott der Herr als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs angebetet wird? Bei der gewaltigen Verwirrung, die unaufhörlich die Hintergrundanalyse für die zum größten Teil von Muslimen ausgeführten Terroranschläge prägt, wäre es klug folgende dreigeteilte, geistliche Hintergrundsinformation zu beachten: 1) Sind die Ismael-Killer ‚Brudermörder’, 2) Ist der Terror ununterbrochen vom Hass auf Israel inspiriert? 3) Und sind die Analytiker der Bluttaten wie taub und blind gegenüber der Tatsache, dass von alters her eine göttliche Auserwählungslinie (Abraham, Isaak und Jakob) existiert hat, die letztlich die tiefste Ursache für die Ismael-Eifersucht und dem Jahrtausende alten Bruderhass ist, der den ersten in diese Welt hineingeborenen Menschen zu einem Mörder gemacht hat?


09-01-2015

ACHTUNG VOR ISRAEL. Es gibt etwas, das ’die Weltbeherrscher in dieser Finsternis’ (Epheser 6:12) noch nicht begriffen haben… und das ist, dass, obwohl Israel (weder in innenpolitischer noch außenpolitischer Hinsicht) keine göttliche Weisheit an den Tag legt, Jerusalem vor allen anderen Orten der Welt eine bevorzugte Stellung einnimmt (Röm.3:1-4) und Israels verschiedene Regierungen ALLE von ‚Gott eingesetzt werden’. Da es eine ewige Wahrheit ist, dass der Gott Israels auf der ganzen Welt ‚Zeiten und Fristen ändert, Könige ab- und einsetzt’ (Daniel 2:21), so gilt dies für Israel in besonderem Maße trotz der sich ändernden Zeiten und Gegebenheiten. Darüber sagt die Schrift: "Eine Königin des Südens wird auftreten im Gericht mit diesem Geschlecht und wird es verdammen, denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören; und siehe, mehr als Salomo ist hier…“ (Matth.12:42). Alle Staatsmänner, Politiker, kirchliche Würdenträger und Finanzfürsten weltweit sollten in diesem neuen Jahr dieser Schriftstelle Gehör schenken. Es ist wahr, dass nämlich durch Jesus, den Messias, die ganze Welt ein für alle mal das erhalten hat, was ‚mehr als Salomo ist’. Dennoch machte sich die vornehme ‚Königin des Südens’ auf den Weg, um den König Salomo zu sehen, obwohl dieser noch nicht imstande war sie an der ‚vollkommenen Weisheit’ teilhaben zu lassen, da diese allein nur im Evangelium von Jesus Christus, dem Sohn Gottes zu finden ist! Die Königin der Nationen kam mit Achtung und Ehrfurcht zu Salomo, weil (wie sie sagte): „Gepriesen sei der Herr, dein Gott, der Gefallen an dir gehabt hat, dich auf den Thron Israels zu setzen“ (1.König 10:9) und hinzufügte: „Weil der Herr Israel ewig liebt, hat er dich als König eingesetzt, damit du Recht und Gerechtigkeit übst“ (Vers 9). Letzteres (Recht und Gerechtigkeit) ist in Israel kaum vorhanden (wie dies überall der Fall ist)… und doch hat dieses Land ‚mehr zu geben als Salomo’. An dem Tag, an dem die Herrscher des Nordens und des Südens dies einsehen, wird es ihnen selbst besser gehen – ebenso ihren vernachlässigten Völkern.


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Updated: 17. oktober 2015 16:51:46.