TAGESJOURNAL 2014
www.noer.info


12-12-2014

DIE BIBEL WARNT DEN EINZELNEN. Als das Parlament in England vor kurzem Palästina als Staat (mit Ostjerusalem als Hauptstadt) anerkannte, ließ man die einzelnen Parteimitglieder wissen, dass das Zentralkomitee in dieser Sache keine Abweichung von der Parteilinie dulden würde. Die Bibel hingegen sagt: „ALLE (und damit ist jeder einzelne gemeint) die ihn (den Laststein) wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen (Sacharia 12:3). Der Vergleich mit verschiedenen englischen und französischen Übersetzungen macht deutlich, dass sich jeder, der dazu beiträgt, den ‚Laststein’ (die heilige Stadt) aus seinem natürlichen, historischen Zusammenhang zu reißen, in große Gefahr begibt. Wenn ich mich dabei an die einzelnen Politiker wende, so dient dies dem Zweck, den Betreffenden deutlich zu machen, dass sich niemand am Tage des Gerichts damit entschuldigen kann, dass ‚er ja nur der von der Partei vorgegebenen Linie gefolgt sei’ und somit nicht zur Verantwortung gezogen werden könne. Was Jerusalem anbelangt, gibt es keine Ausflüchte. Jeder einzelne, der es wagt, den Status von Jerusalem ändern zu wollen, wird sich nicht nur verheben, er wird seinem eigenen Leben großen Schaden zufügen.


06-12-2014

DIE FALSCHE RELIGIOSITET. Sobald ein politisch-religiöser Krieg seinen Einfluss gelten macht, ist es an der Zeit, sich an ein Wort zu erinnern, das Jesus gesagt und dabei deutlich betont hat, dass niemand dieses vergessen sollte. Seine Aussage lautet wie folgt: „Es kommt sogar die Stunde, dass jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst zu tun. Und dies werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Dies aber habe ich zu euch geredet, damit ihr, wenn ihre Stunde gekommen ist, daran gedenkt, dass ich es euch gesagt habe!“ (Joh.Ev. 16:2-4). Diese ist eines der stärksten Aussagen unseres Herrn Jesu, in der er erklärt, dass diese Worte gerade dann von großer Bedeutung sind ‚WENN DIE STUNDE KOMMT’ (Vers 2 und 4). – Sieht man auf die Ereignisse, die sich überall auf der Welt zutragen, können die Gläubigen von heute die Zeit, in der sie leben, besser definieren; es scheint nämlich so, als ob es sich genau um die bösen Tage handelt, auf die Jesus so inständig hinweist, also die furchtbare Zeit, in der die falsche Religiosität außer Kontrolle gerät… und dies in einem solchen Maß, dass verführte, verwirrte Seelen (mit bestem Gewissen) bereit sind, die grausamsten Handlungen auszuführen. Bis zum Schluss werden diese Übeltäter von der Horrorillusion übermannt, dass es Gott ist, der ihnen befohlen hat, in seinem Namen zu töten und zu verstümmeln. – Die Verurteilung Jesu im Hinblick auf diese Übeltäter ist direkt und glasklar. „Diejenigen, die so handeln,“ erklärt ER, „tun es, weil sie in all ihrer Religiosität und mit all ihren Gebeten und ihren Gottverehrenden Grausamkeiten weder den Vater noch Mich gekannt haben!“ (Vers 3) Damit ist alles gesagt: Die zum Morden ausgesandten Islamisten sind in Wirklichkeit arme, verlorene Seelen… und diejenigen, die mit gleicher Münze zurückzahlen wollen, sollen unter keinen Umständen wagen zu sagen, dass Gott, der Vater unseres Herrn Jesu Christi, sie gesandt hat! Nächstes Wochenjournal: Freitag, 13-12-2014.


28-11-2014

DIE FRAGE DER MORAL – GANZ OBEN AUF DER LISTE. Ist es möglich, dass ein Staat und ein irdisches Reich nach den Prinzipien geleitet werden kann, die an das Reich Gottes geknüpft sind? Ist es nicht eine irregeleitete und leere Utopie, dass die Kirche Christi einen solchen Einfluss auf das weltliche System ausüben könnte? Die Schrift sagt dazu folgendes: „Die feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen“ (Hebr.5:14). – ‚Gut und Böse zu unterscheiden’ hat eben genau mit der Moral zu tun, die unzertrennlich und eng mit dem Glauben und der Anbetung Gottes verbunden ist. Das ist ja nichts Neues, denn so ist es immer gewesen. Die Frage der ‚Moral’ steht sowohl in Bezug auf das ‚religiös-kultische’ als auch ‚ethisch-soziale’ – also: das Verhältnis des Einzelnen zu seinem Mitmenschen – ganz oben auf der Liste. Das Neue Testament erklärt in dem hier erwähnten Bibelvers, dass sich das rechte Verhältnis zu dem, was eine gesunde und gute Moral ausmacht, nicht von selbst einstellt! Dazu gehört nämlich eine besondere Nahrung, die der Apostel als ‚feste Speise’ bezeichnet, d.h. eine gute, solide, tägliche Speise aus dem Wort Gottes! Niemand kann jedoch verlangen, dass die weltlichen Machthaber dem Volk diese geben können – doch die Staatsbeamten und die Personen in der Gesellschaft, die sich ‚in hohen Stellungen’ (1.Tim.2:2) befinden, können die Gesetze so entwerfen, dass sich das Wort Gottes frei entfalten kann, und sie können auch verhindern, dass destruktiven Kräften Tür und Tor geöffnet werden, damit ‚die Sittlichkeit’ und die christliche Ethik (die dazu beitragen, dass nicht nur die Gemeinde Jesu, sondern auch die Bürger des Landes erkennen, was gut und was böse ist) keinen Schaden nehmen…


24-11-2014

Mit drei Tagen Verspätung senden wir folgendes Wochenjournal: ‚HAARSTRÄUBENDE PROPANDALÜGE’. Die Theologie der Christen in Bezug auf Jerusalem, die Hauptstadt der Juden, ist im Grunde genommen einfach und unkompliziert. Hier ist der Platz (Tempelplatz) auf dem in der Antike das wichtigste Heiligtum der Juden stand, und nach sowohl jüdischem als auch christlichem Verständnis der Ort, von dem aus sich die göttliche Herrschaft über die ganze Erde erstrecken wird. „Wenn Jesus wiederkommt,“ behaupten die Christen, „kommt ER nicht, um den muslimischen Felsendom (erbaut im Jahre 691) zu durchqueren oder die Al-Aqsa-Moschee, (erbaut im Jahre 638) sondern um sich während einer 1000-jährigen Periode hier auf der Erde im Tempelbezirk niederzulassen, den die Juden zu dem Zeitpunkt (und unter der ‚Bedrängnis der Zeit’… Daniel 9:25) in Jerusalem wiedererrichtet haben. Der haarsträubenden Propagandalüge, dass der salomonische Tempel, der im 10. Jahrhundert v.Chr. erbaut wurde, NIE existiert hat, AUCH NICHT ‚der Zweite Tempel’, 515 v.Chr. errichtet und mehrere Jahrhunderte später von Herodes dem Großen renoviert und erweitert, gehen immer mehr Menschen auf dem Leim. Darüber hinaus soll auch die historische Tempelzerstörung durch die Römer im Jahr 70 n.Chr. niemals stattgefunden haben. Diese gemeine Lüge muss als Rechtfertigung herhalten, um zu beweisen, dass der Tempelbezirk als Islams drittheiligste Stätte nach Mekka und Medina anzusehen ist. Wenn die Bibel jedoch daran festhält, dass ein ‚Allerheiligstes gesalbt werden soll’ (Daniel 9:24) nach einem näher angegebenen Zeitraum (der beinhaltet, dass ‚das Verbrechen zum Abschluss gebracht worden ist … Vers 24), so ist zweifelsohne die Rede vom 3. jüdischen Tempel, der noch nicht erbaut worden ist! Damit dieses prophetische Wort in Erfüllung gehen kann, muss zu einem bestimmten Zeitpunkt der Tempelplatz in Jerusalem in den Händen der Juden sein. Die halbe Welt kämpft darum, dass dies nicht geschieht!


05-11-2014

ÄNDERUNG: Das nächste 'Wochenjournal' erscheint nicht - wie angekündigt - am Freitag, den 07.11. sondern erst am 21.11.2014.


31-10-2014

EIN ZEICHEN DER ENDZEIT. Im Hinblick auf das Gebiet, das (so wissenschaftlich) als ‚Systematische Theologie’ bezeichnet wird, ist es sicherlich weder übertrieben noch eine Beleidigung zu behaupten, dass der sogenannten ‚eschatologischen Perspektive’ (also die biblische Erklärung der ‚Endzeit’) eine größere Bedeutung beigemessen wird als dies früher der Fall war. Auf der ganzen Linie geben die Schriftgelehrten zu, dass die Frage ‚der Endzeit’ einen weitaus größeren Platz in der evangelischen Dogmatik einnimmt als jemals zuvor. Ja, wenn die Überschrift auf der Titelseite des Nachrichtenmagazins ‚The Economist’ vom 11. Oktober lautet: ‚The Gay Divide’ (Der Homosexuellen-‚Schnitt’) mit einem viele Seiten umfassenden Artikel, der den weltweiten Triumph der Homosexualität beschreibt, dann wird dies sogar von den vorsichtigsten Bibelauslegern als ‚ein Endzeitzeichen’ angesehen. Das gleiche trifft auf die 300 Unterschriften zu, unter ihnen 160 anglikanische Priester, die Mitglieder der britischen ‚Generalsynode’ sind. Sie haben im Oktober diesen Jahres ‚einen offenen Brief’ an die Bischöfe der anglikanischen Kirche unterschrieben. Darin heißt es: „Es ist uns klar, dass es schwer ist für Sie Bischöfe zu sein und gleichzeitig homosexuell. Wir beten für Sie und fordern Sie auf, jetzt offen hervorzutreten; wir wissen, dass eine Minderheit innerhalb und außerhalb der Kirche Ihrer sexuellen Orientierung feindlich gegenübersteht, doch wir weinen mit Ihnen über die Art, wie man früher mit Ihnen umgegangen ist.“ Das nächste Wochenjournal erscheint am Freitag, den 07-11-2014.


24-10-2014

‚DAS BARGELDLOSE MALZEICHEN DES TIERES’. Von der obersten Behörde Israels wurde ein in drei Phasen aufgeteilter Plan erstellt, um den Barzahlungsverkehr in Israel einzustellen. Die Strategie ‚einer ganz neuen, bargeldlosen Wirtschaft’ wird in diesen Tagen entwickelt und nach genauen Vorgaben von Hael Locker, dem Stabschef Benjamin Netanyahus durchgeführt. Mit einer kompetenten Equipe soll er der weit verbreiteten Geldwäschetätigkeit den Kampf ansagen und jegliche Form von Steuerhinterziehung Einhalt gebieten. Der gewählte Ausschuss schätzt, dass der illegale Handel auf dem ‚stockfinsteren Markt’ 20 % von Israels Sozialprodukt ausmacht; dieser soll nun dadurch gestoppt werden, dass so nach und nach, d.h. langsam aber sicher die bargeldlose Gesellschaft in Israel eingeführt wird! Einem vorläufigen Report zufolge verliert Israel zurzeit jährlich 40-50 Milliarden Schekel (8-10 Milliarden Euro) durch Steuerhinterziehung. Dies entspricht dem Betrag, den der israelische Staat zur Aufrechterhaltung seines Verteidigungshaushaltes benötigt. Eine Reihe strenger Verbote wurden bereits erlassen: Sämtliche Bezahlungen per Scheck werden in Zukunft gestrichen! Nur noch geringe Summen können privat überwiesen werden (ca. 4000 Euro). Missachtungen dieser Vorschrift werden mit empfindlichen Strafen belegt. Sämtliche israelische Banken sind von nun ab verpflichtet dafür zu sorgen, dass alle Zahlungen elektronisch vorgenommen werden. In Dänemark ist die Zahlung übers Handy eine alltägliche Begebenheit. Über eine Million Dänen haben die App ‚Mobile Pay’ heruntergeladen. Ein wahrer Boom unter den Bankkunden! Der Begriff ‚Windows Phone’ macht es zukünftig besonders den jugendlichen Besuchern eines Cafes leicht, sich die Rechnung zu teilen. Das Geld kann ebenso leicht überwiesen werden wie die Versendung einer SMS. Jetzt geht es nur noch darum die richtigen Zahlen mit in den Pinkode einzugeben, dann ist ein weiterer Schritt in Richtung ‚Malzeichen des Tieres’ getan. Das nächste ‚Wochenjournal’ erscheint am Freitag, den 31-10-2014.


18-10-2014

DAS ERBTEIL DER JUDEN. Der salomonische Tempel wurde dem 1. Buch der Könige, Kapitel 6-7 zufolge nach dem Vorbild des Wüstentabernakels um 900 vor Christus erbaut. Darüber singt Moses wenn er erklärt, dass ‚die Stätte des Heiligtums mit zum Erbteil Israels gehört’. Der Wortlaut des Liedes ist folgender: „Du wirst sie (die Kinder Israels) bringen und pflanzen auf dem Berg deines Erbteils, die Stätte, die du, Herr, zu deiner Wohnung gemacht hast, das Heiligtum, Herr, das deine Hände bereitet haben“ (2.Mose 15:17). Ein starker (mahnender) Ausdruck: ‚der Berg deines Erbteils’ (V.17). Das heißt, genau die Berge in Israel, die Gottes unveränderliches, testamentarisch bestimmtes Erbteil ausmachen… also ein von der Ewigkeit her getroffener (erbrechtlicher) Beschluss in Bezug auf die dauerhafte Zugehörigkeit der Kinder Israels zum Gott Israels! Der Tempelberg wird in diesem Schriftabschnitt aus dem 2. Moses besonders erwähnt, indem hier von einer ‚vorbereiteten Wohnung’, ‚einem Heiligtum’ die Rede ist. Gerade im Hinblick auf die Errichtung der heiligen Wohnung wird in diesen biblischen Zeilen ausführlich unterstrichen, dass das Heiligtum von ‚den Händen des Herrn bereitet worden ist’. Dies ist also ‚der Ort’, um dessen Besitzergreifung sich die ganze Welt streitet; es ist dieser Berg, mitten in Jerusalem (und nicht Gaza), in den die arabischen Staaten gerne Milliarden von Dollars investieren wollen, um diesen für sich einzunehmen; und es ist dieser ‚heilige Bereich’, (und nicht Gaza) den die USA und die westliche Welt kontrollieren wollen und bereit sind, dafür Unsummen auszugeben. Dem muslimischen Glauben gemäß war es von diesem Berg, dass der Prophet Mohammed im Jahr 621 - - in Begleitung des Erzengels Gabriel - zum Himmel aufgefahren ist. Dieses ‚Ereignis’ ist die einzige Stelle, an der Jerusalem im Koran erwähnt wird. Aufgrund dessen werden die Unruhen um den Tempelplatz weiter zunehmen bis der 3. Weltkrieg ausbricht! Nächstes 'Wochenjournal': Samstag, 25-10-2014.


10-10-2014

DIE UNÜBERWINDLICHE KLUFT. Von nun an besteht zwischen der Gemeinde Jesu und der weltlichen Gleichstellungspolitik, die mit ihren ‚fleischlichen Begierden’ (2.Petrus 2:18) versucht sich einen Weg bis in die Kirche hinein zu bahnen, eine unüberwindliche Kluft. Jesus spricht über diese tiefe Trennung zwischen dem Reich Gottes und dem gottlosen, heidnischen, weltlichen System in dem Gleichnis vom ‚reichen Mann und Lazarus’ (Lukas 16:19-31). Als der ‚Weltmensch’, der in seinem Leben hier auf Erden vornehm gekleidet umherging und in Saus und Braus lebte, ohne sich auch nur einen Augenblick um die arme Seele zu kümmern, die wenige Meter von seiner Haustür entfernt blutig daniederlag, sich den Besuch ‚eines Gesandten’ vom Reich Gottes wünschte, erhielt er die kurze Antwort: „Unmöglich! Eine unsichtbare Hand hat einen tiefen Abgrund zwischen uns und euch geschaffen, sodass diejenigen, die von hier zu euch herüber gehen wollen es nicht können, ebenso können auch sie nicht von dort zu uns kommen (Vers 26). Alle denjenigen, die in ihrem evangelistischen Eifer meinen, dass man ganz leicht eine Brücke über diese Kluft bauen kann, muss ich (für meinen Teil) sagen, dass der tiefe Abgrund, der ‚festgelegt ist’ (Vers 26) zwischen der (sich immer weiter ausbreitenden) dämongesteuerten Gleichstellungsidee und der gesunden Lehre des Wortes Gottes, unüberwindlich ist und verbleibt. Die allmählich globale Herausforderung im Hinblick auf das in Dänemark eingeführte antichristliche, kirchliche Trauungsritual, das sich erdreistet vor dem Altar ein gleichgeschlechtliches Paar als ‚rechtmäßiges Ehepaar vor Gott und den Menschen’ zu bezeichnen, hat überall und für immer ohne Ausnahme eine solch unpassierbare, klare Grenze zwischen der Finsternis und dem Licht geschaffen, dass jedermann verstehen muss, dass der Schöpfer selbst ‚das Licht von der Finsternis geschieden hat’ (1. Mose 1:4). Das nächste Wochenjournal erscheint am Freitag, den 17-10-2014.


03-10-2014

GOTT HAT EINE GRENZLINIE GEZOGEN. Der Augenblick ist gekommen, (wie am Anfang der Schöpfung, als ‚eine wüste und zerstörerische Finsternis über der Tiefe herrschte), dass der Geist Gottes begonnen hat ‚über dem Menschenmeer zu schweben’ (1.Mose 1:2). Damals wie heute erschallt in der gottesfeindlichen, dunklen Nacht der Befreiungsruf des auferstandenen Herrn: „Es werde Licht!“ (1.Mose 1:2) und das Unfassbare geschieht: Überall, wo eine antichristliche, antisemitische, atheistische Decke schwer auf den Nationen gelegen hat, werden nun erste Lichtstrahlen sichtbar. „Wenn nicht der Herr für uns gewesen wäre,“ sagt David dem Volk Israel, „dann hätten uns die Wasser fortgeschwemmt…“ (Psalm 124:4-5). „Gepriesen sei der Herr, der uns ihren Zähnen nicht zum Raub gab!“ (Vers 6) – Ja, der Geist Gottes entzündet wieder ein Licht, sodass ‚unsere Seele wie ein Vogel aus der Schlinge der Vogelsteller entrinnt. Die Schlinge ist zerrissen und wir sind entronnen (Vers 7). Es war zu dem Zeitpunkt – mitten in der Schöpfungsnacht – dass ‚Gott sah, dass das Licht gut war’ (1.Mose 1:4). Der Apostel Johannes erklärt: „In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen (Joh.1:4) Es ist gut, denn, erklärt er weiter: „das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.“ Ja, es ist gut, denn, fährt der Apostel fort, ‚das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet’ (Vers 9) – deshalb (und allein aus diesem Grund) wird auf der ersten Seite der Schrift erklärt, dass ‚Gott das Licht von der Finsternis schied’ (1.Mose 1:4). Diese Grenzlinie ist die tiefe Trennung, die heute zwischen zwei Lagern herrscht: der politischen, in tiefster Finsternis entstandenen Gleichstellungsideologie und dem im Reich Gottes herrschenden Licht des Lebens. Diese beiden können niemals miteinander vereint werden!


31-03-2014

PALÄSTINENSER DROHEN MIT EINER DRITTEN INTIFADA. Arabische Demonstranten haben am Sonntag einen dritten Palästinenseraufstand („Intifada“) angekündigt, falls Israel nicht weitere inhaftierte Langzeithäftlinge frei lässt. Rund 15.000 Palästinenser und Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft beteiligten sich an Protestkundgebungen zum „Land-Tag“. Dabei wird an den Tod von sechs Arabern erinnert, die 1976 nach Unruhen wegen der Beschlagnahme von Land erschossen worden waren. Im Gegensatz zu den Vorjahren gab es aber nur wenige gewalttätige Ausschreitungen. Israel hatte ursprünglich zugesagt, am Wochenende weitere 26 inhaftierte Terroristen freizulassen. Dies wurde aber verschoben – Regierungschef Netanjahu forderte, die Palästinenser müssten Israel bei den Friedensverhandlungen entgegen kommen und die Gespräche auch über den ursprünglich für Ende April festgesetzten Schlusstermin hinaus fortführen (Israel Heute).


29-03-2014

EU-DIPLOMATEN FÜRCHTEN RELIGIÖSE UNRUHEN. Diplomaten der Europäischen Union fürchten einen wachsenden Konflikt um den Status quo am Tempelberg. In einem Bericht kritisieren sie sowohl Israelis als auch Palästinenser. In dem Bericht vom 18. März, der der israelischen Tageszeitung „Ha‘aretz“ vorliegt, heißt es, dass Zwischenfälle an dem sensiblen Ort extreme Reaktionen in der arabischen Welt und ein Scheitern des Friedensprozesses auslösen könnten. Die EU-Vertreter befürchten, der Zugang zum Tempelberg könne mit unterschiedlichen Gebetszeiten für Juden und Muslime geregelt werden, wie dies bei der Höhle der Patriarchen in Hebron bereits der Fall ist. Der Bericht, den die Nahostabgesandten der EU nach Brüssel geschickt haben, bezichtigt außerdem die Israelis, Palästinenser im Ostteil Jerusalems zu benachteiligen. Die israelische Politik im Ostteil der Stadt „zementiert Israels unilateralen Anspruch und seine illegale Annexion Ostjerusalems“. Gleichwohl findet das Papier auch kritische Töne für die Palästinenser. Die Autoren kritisieren die Haltung einiger muslimischer Religionsführer und palästinensischer Politiker, die historische Verbindung zwischen den Juden und dem Tempelberg zu leugnen. Wie die Onlinezeitung „Times of Israel“ berichtet, hatte der ehemalige Vorsitzende Richter des Religionsgerichts der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) kürzlich erklärt, das islamische Recht verbiete es Juden, am Tempelberg zu beten. Das Gelände stehe allein den Muslimen zu. Dies gelte auch für die Klagemauer. Der PA-Minister für Religiöse Angelegenheiten, Mahmud al-Habbasch, sagte laut dem Zeitungsbericht, allen Nicht-Muslimen solle der Zugang zum Tempelberg verboten werden. In dem Bericht der europäischen Gesandten heißt es, Frieden könne nur erreicht werden, wenn Jerusalem nicht nur die Hauptstadt Israels, sondern auch die Hauptstadt eines künftigen palästinensischen Staates sei. Die Zeitung „Ha‘aretz“ vermutet, dass dies ein taktischer Seitenhieb in Richtung USA ist, dieses Ansinnen zu unterstützen (Israelnetz).


24-03-2014

WARUM MANCHE JUDEN DEN DIENST AN DER WAFFE VERWEIGERN. „Und David sang dies Klagelied über Saul und Jonathan, seinen Sohn, und befahl, man solle die Leute von Juda das Bogenlied lehren.“ (2. Samuel 1,18) Die Bibel beschreibt in 5.Mose den Kriegscodex, wie und welche Soldaten für die Armee mobilisiert werden und wie ein Krieg geführt werden muss. Wie kam es also dazu, dass orthodoxe Juden heute den Dienst an der Waffe verweigern? Alle Männer von 20 Jahren an wurden in biblischen Kriegszeiten einberufen, ausgenommen solche, die verlobt waren, aber noch nicht geheiratet hatten, desgleichen Männer, die sich ein Haus gebaut hatten, aber noch nicht darin eingezogen waren sowie Männer, die einen Weinberg angelegt, aber noch keine Lese hatten halten können. Daneben gab es noch eine zweite Gruppe, die vom Kampf freigestellt wurde, und zwar die Furchtsamen. Sie sollten mit ihrer Angst nicht die Moral der anderen Soldaten schwächen. (5.Mose,24 ff) In der Ära des Zweiten Tempels, zur Zeit der Hasmonäer, bekämpfte man Eindringlinge. Juden haben sich auch immer wieder unter fremden Herren als Soldaten verdingt. Tiberius Julius Alexander war ein einflussreicher Jude im ersten Jahrhundert, der in der römischen Armee diente und es zum Prokurator in Judäa brachte. Historische Entwicklungen brachten auch Veränderungen der religiösen Auffassung zu Einberufung und Kriegsteilnahme mit sich. Ein wichtiger Wendepunkt war der Bar Kochba-Aufstand (132 bis 135 n. Chr.) gegen die römische Besatzungsmacht. Die vollständige Niederlage und die Zerstörung der jüdischen Heimat in Eretz Israel haben die Thoragelehrten dazu bewogen, die Kriegführung an sich als Gefahr für das jüdische Volk anzusehen. In den folgenden Generationen bildeten sich neue Regeln heraus. Lesen Sie in der neuen Israel Heute Ausgabe, welche Regeln sich herausbildeten und wie es in unserer heutigen Zeit dazu kam, dass orthodoxe Juden zwar vom Wehrdienst befreit sind, aber politisch in diesem Punkt neue Lösungen angestrebt werden (Israel Heute).


22-03-2014

ISRAELISCHE WISSENSCHAFTLER: NEUE URKNALL-SIGNALE UNTERSTÜTZEN SCHÖPFUNGSGESCHICHTE. Anfang dieser Woche ging die Meldung durch die Medien, dass es einem Forscherteam aus Massachusetts gelungen sei, Gravitationswellen einzufangen, die unmittelbar nach dem „Urknall“ entstanden sein sollen. Diese Signale sollen die sogenannte Urknalltheorie beweisen. Professor Nathan Aviezer von der israelischen Bar Ilan Universität sieht das anders. Gegenüber der Times of Israel sagte er: „Ohne darauf einzugehen, wer oder was sie ausgelöst hat, muss man sagen, der Mechanismus des Kreationsprozesses in der Urknalltheorie stimmt perfekt mit der Schöpfungsgeschichte überein. Das Universum hat einen definitiven Entstehungspunkt – die Schöpfung – wie es im 1. Buch Mose beschrieben steht. Das zu leugnen, wäre eine Leugnung wissenschaftlicher Fakten.“ Prof. Aviezri S. Fraenkel vom Weizmann Institut erklärte gegenüber der israelischen Tageszeitung Jerusalem Post, dass die Wissenschaft eigentlich eher immer mehr Richtung biblische Lehre rückt, statt davon ab. Philosophen gingen einst davon aus, dass das Universum schon immer existiert hat, die moderne Wissenschaft dagegen weiß, dass es „einen definitiven Anfang“ gegeben hat. „Die modernen Theorien, die bis heute nicht in der Lage sind, alle beobachteten kosmologischen Fakten auch zu erklären, geben dem biblischen Vers in Psalm 92,6 eine völlig neue Tiefe: „HERR, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind so sehr tief”, erklärte Fraenkel. Führende internationale Physiker wie Prof. Stephen Hawking oder der bereits verstorbene Paul Dirac, beide gestandene Atheisten, sind schon sehr lange Unterstützer der Theorie, dass das Universum einen Anfang hat. Obwohl sie zugeben müssen, dass die moderne Wissenschaft nicht in der Lage ist herauszufinden, warum, wie oder durch wen es einen Anfang genommen hat (Israel Heute).


26-02-2014

TEMPELBERG-DEBATTE LÖST PROTESTE IN DER ARABISCHEN WELT AUS. Nach der ersten Debatte in der Knesset über den Tempelberg seit 1967 haben arabische Politiker empört reagiert. Jordanische Abgeordnete forderten die Auflösung des Friedensvertrags mit Israel. Bereits vor der Debatte kam es zu Unruhen auf dem Tempelberg. Der Likud -Abgeordnete Mosche Feiglin hatte die ergebnislos verlaufene Debatte für den Dienstag auf die Agenda gesetzt. Er forderte jüdische Souveränität über den Tempelberg: Im Sechs-Tage-Krieg 1967 habe Israel durch die Eroberung der Altstadt den Ort als Geschenk Gottes erhalten. Doch die Israelis hätten den Muslimen die Aufsicht überlassen und mit der Klagemauer nur das „Geschenkpapier“ angenommen. Die Opposition widersprach diesem Vorstoß. Eitan Cabel von der Arbeitspartei fragte sarkastisch, warum man denn nur den Tempelberg und nicht auch noch ein Groß-Israel bis hin zum Euphrat fordere. Arabische Knesset -Mitglieder blieben der Debatte fern. Die Diskussion löste Empörung in der arabischen Welt aus. In einer Petition kritisierten 47 von insgesamt 110 jordanischen Abgeordneten die jordanische Regierung, keinen „starken und festen Widerstand“ gegen die Knesset zu leisten. Sie forderten den Abzug des israelischen Botschafters in Amman sowie seines jordanischen Amtskollegen in Tel Aviv . Außerdem sprachen sie sich dafür aus, den Friedensvertrag mit Israel aufzukündigen, falls Israel die Souveränität über den Tempelberg erlangt. Das berichtet die jordanische Nachrichtenagentur „Petra“. Der Friedensvertrag zwischen Israel und Jordanien von 1994 gewährt den haschemitischen Herrschern Jordaniens die Aufsicht über den Tempelberg. Auch der ägyptische Außenminister Nabil Fahmi warnte vor den Folgen einer jüdischen Souveränität über den Tempelberg, berichtet die israelische Onlinezeitung „Times of Israel“. Dies könne eine „Explosion“ in der Region nach sich ziehen, erklärte er in einer Stellungnahme. Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat die Arabische Liga aufgefordert, für Mittwoch eine Krisensitzung einzuberufen, meldet die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma‘an“. Bereits vor der Knesset -Debatte am Dienstag waren Unruhen auf dem Tempelberg ausgebrochen. Etwa 50 Araber übernachteten dort in der Nacht zum Dienstag. Am Morgen bewarfen sie israelische Polizisten mit Steinen, als diese das Marokkaner-Tor öffneten, den einzigen Zugang, durch den Nicht-Muslime den Tempelberg betreten dürfen. Das führte dazu, dass die Polizei den Zugang für Juden wieder verschloss. Zwei Polizisten wurden bei den Unruhen verletzt, drei Demonstranten festgenommen.


24-02-2014

ARABER APPELLIEREN AN PAPST: CHRISTEN NICHT ZUR ARMEE! Der israelisch-arabische Knesset-Abgeordnete Basal Ghattas hat an Papst Franziskus appelliert, er möge sich persönlich dafür einsetzen, dass arabisch sprechende Christen nicht in der israelischen Armee dienen. Die Zeitung Ha'aretz berichtet, das Ghattas einen Brief diesen Inhalts an den Vertreter des Vatikans in Jerusalem, Erzbischof Guiseppe Lazzarotto, übergeben hat. Der Abgeordnete hofft, dass der Papst das Thema bei seinem Israel-Besuch im Mai ansprechen wird. Wie andere Minderheiten müssen auch die arabisch sprechenden Christen in Israel keinen Militärdienst leisten. Aber eine wachsende Zahl von ihnen meldet sich freiwillig, viele ermutigt vom „Christlichen Forum in der israelischen Armee“, einer Vereinigung in Nazareth. Ghattas und andere arabische Abgeordnete stehen dem Forum feindselig gegenüber. Bei einer Parlamentsanhörung nannte Ghattas Kollegin Hanin Zoabi den Sprecher des Forums, Shadi Haloul, einen „Feigling“ und drohte, er werde auf den Straßen von Nazareth die Quittung bekommen. Ein Ausschuss der Knesset hat mittlerweile einen Gesetzentwurf gebilligt, der zwischen arabischen Muslimen und arabischen Christen unterscheidet. Das bedeutet, dass diese Christen als eigenständige Minderheit in örtlichen Räten vertreten sein werden. Für Shadi Haloul und seine israelfreundlichen Mitstreiter hat das Gesetz aber eine viel weiter reichende Bedeutung: Sie müssen nicht mehr mit einer arabischen Identität leben, die ihnen aufgezwungen wurde (Israel Heute).


22-02-2014

VATIKAN STREBT ANGEBLICH NACH KONTROLLE ÜBER DEN ZIONSBERG. Israel verhandelt angeblich mit dem Vatikan, der den Jerusalemer Zionsberg beaufsichtigen will. Das berichtet der religiös-zionistisch ausgerichtete Radiosender Arutz Sheva auf seiner Webseite. Demnach gab es ein geheimes Treffen zwischen Vertretern der Jerusalemer Stadtverwaltung, dem Büro des Ministerpräsidenten, dem Tourismusministerium und Offiziellen des Vatikans. Bei diesem Treffen hat die katholische Delegation angeblich darauf gedrängt, einen mehrere Jahre alten Vorschlag umzusetzen: Dem Vatikan könne die Hoheit über das Gelände übertragen werden. Der Zionsberg, ein Hügel südwestlich der alten Stadtmauer, ist historisch bedeutsam. Auf ihm liegen die Dormitio-Abtei, der katholische Friedhof mit dem Grab von Oskar Schindler, sowie der Abendmahlssaal. Auch das Davidsgrab befindet sich auf dem Zionsberg, eine Stätte, an der sich viele jüdische Gläubige zum Gebet treffen. Zudem ist der Berg Zion zu einem Symbol für ganz Jerusalem und für die zionistische Nation geworden. Viele Juden sehen in der Übertragung von Rechten an den Vatikan einen Verzicht auf den jüdischen Anspruch auf ganz Jerusalem. In einer Stellungnahme zu dem Bericht versicherte die Jerusalemer Stadtverwaltung dann auch rasch, dass sie die zentrale Souveränität über den Zionsberg behalten werde. Kritiker der aktuellen Vorgänge sind sich da nicht sicher. Sie befürchten, dass Ministerpräsident Netanjahu dem Vatikan Zugeständnisse machen könnte, wenn Papst Franziskus im Mai das Heilige Land besucht. Nach dem Besuch von Papst Paul VI. Im Jahr 1964 war die Straße auf den Zionsberg bereits in „Papstweg“ umbenannt worden (Israel Heute).


19-02-2014

CHRISTUS AM KONTROLLPOSTEN: ‚TERROR-OPFER IST UNERWÜNSCHT. Die Konferenz „Christus am Kontrollposten“ in Bethlehem wird von den Verantwortlichen gerne als eine Plattform für den Dialog und die Versöhnung zwischen israelischen und palästinensischen Gläubigen bezeichnet. Tatsächlich hat es sich gezeigt, dass die Veranstalter kein Interesse daran haben, bestimmte israelische Stimmen zu hören – beispielsweise die von Kay Wilson. Im Herbst 2010 wurden die Reiseführerin und ihre christliche Freundin Kristine Luken von Palästinensern überfallen. Luken wurde ermordet, Wilson überlebte die Messerattacken wunderbarerweise trotz schwerster Verletzungen. Wilson schreibt in der Zeitung Times of Israel, als sie sich von dem Attentat erholt hatte, sei sie auf einen Redner der 2012er „Kontrollposten“-Konferenz zugegangen und habe ihm angeboten, über ihre Erlebnisse zu sprechen. Sie sei rüde abgewiesen worden: „Das ist nicht das, was der Herr will“ (Israel Heute). Bei der Konferenz gab es zahlreiche jüdische und messianische Redner, aber keiner von ihnen war selbst ein Terror-Opfer. Die Veranstalter achteten peinlich genau darauf, dass nichts ihre nationalistisch-palästinensische Tagesordnung durcheinander brachte. Die Abweisung von Kay Wilson ist für viele messianische (christusgläubige) Juden ein weiterer Beweis für das, was sie schon lange kritisieren: Versöhnung heißt für die Veranstalter von „Christus am Kontrollposten“, dass sie Juden sehen wollen, die auf Knien dafür um Verzeihung bitten, dass sie so lange an Gottes Verheißung festgehalten haben, er habe ihnen das Land Israel zugesagt. Alle anderen jüdischen Stimmen seien nicht willkommen, so die Kritiker. Terror-Opfer Kay Wilson wundert sich, wie ein Jude oder gar ein jesusgläubiger Jude an einer Konferenz teilnehmen kann, die sich mit Theologen verbündet hat, die leugnen, dass Israel Gottes auserwähltes Volk ist, und die Palästinenser einladen, die bekanntermaßen Verbindungen zu Terrorgruppen haben. Die Billigung von Terror auf einer christlichen Konferenz sei ekelerregend, schreibt Kay Wilson.


17-02-2014

WER HAT IN ZUKUNFT AUF DEM TEMPELBERG DAS SAGEN? Das israelische Parlament wird sich morgen (Dienstag) mit einem Antrag befassen, den Jerusalemer Tempelberg unter jüdische Hoheit zu stellen. Bislang hat auf dem Gelände oberhalb der Klagemauer, wo der Felsendom und die Al Aksa-Moschee stehen, die muslimische Waqf-Behörde das Sagen. Juden wird das Betreten des Areals, wo einst der jüdische Tempel stand, nur selten erlaubt. Dort zu beten ist ihnen generell verboten. Nun laufen die Muslime Sturm gegen den Antrag. Israel spiele mit dem Feuer, erklärte ein Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde. Dem Antrag des rechtsnationalen Abgeordneten Moshe Feiglin (Likud) werden indes kaum Chancen eingeräumt. Der Religionsminister der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mohmoud al-Habash, unterstrich, es werde über die heiligen Stätten des Islam und des Christentums „keine andere als die palästinensische Souveränität geben.“ Auf dem Tempelberg dürften nur Muslime beten. Juden würden das Gelände „entweihen“, hieß es. Al Habash hatte in der vergangenen Woche erklärt, im Falle eines Friedensabkommens mit Israel müsse auch die Klagemauer, die heiligste Stätte des Judentums, unter palästinensische Verwaltung gestellt werden, da sie außerhalb der Grenzen von 1967 liege. Der Minister sagte den Juden aber zu, sie dürften weiterhin dort beten (israel heute berichtete). Für diese Aussage wurde er nun von der im Gazastreifen regierenden Hamas kritisiert, die das komplette Israel für Muslime beansprucht. Die Islamisten werfen Israel vor, es wolle die Al Aksa-Moschee zerstören, um dort den Dritten Tempel zu erbauen. Das Thema ist hoch emotional und hat in der Vergangenheit mehrfach dazu geführt, dass aufgebrauchte Muslime Juden und jüdische Einrichtungen angriffen (Israel Heute).


28-01-2014

Aufgrund unserer aktuellen Situation wird das *Tagesjournal' erst wieder am 15.3.2014 erscheinen.


25-01-2014

PALÄSTINENSERIN WEGEN HAMAS-KRITISCHER KARIKATUR BEDROHT. „Die Idee nicht verstanden“: Eine Palästinenserin hat durch eine Karikatur die Hamas und den Islamischen Dschihad erzürnt. Infolge massiver Beschimpfungen und Drohungen bat sie mittlerweile um Entschuldigung. Der Cartoon von Madschedah Schahin thematisiert die Bemühungen der Hamas , den militärischen Flügel des Islamischen Dschihad im Zaum zu halten. Denn die sogenannten „Al-Quds-Brigaden“ gelten als verantwortlich für die jüngsten Raketen- und Granatenangriffe aus dem Gazastreifen. Die Palästinenserin hat den Premierminister der Hamas in Gaza, Ismail Hanije, dargestellt. Er fordert seinen Hund auf, sich zu beruhigen. Der Hund steht für die „Al-Quds-Brigaden“. Einem Bericht der Tageszeitung „Jerusalem Post“ zufolge zog die Karikatur schwere Verurteilungen und Drohungen nach sich. Auf Facebook bat Schahin daraufhin um Verzeihung: „Ich möchte mich für den Cartoon entschuldigen, den ich über die Hamas und die Al-Quds-Brigaden veröffentlicht habe. Meine Absicht war es, eine Botschaft in einer klaren und festen Form weiterzugeben. Aber viele bevorzugen es, sich in einer künstlichen Weise mit dem Thema zu befassen, statt zu versuchen, die Idee dahinter zu verstehen.“ Nach Angaben der „Jerusalem Post“ hat diese Botschaft die Gemüter vieler Palästinenser offenbar nicht beruhigt. In Kommentaren wurde die Karikaturistin als „zionistische Agentin“, „Verräterin“ und „Prostituierte“ beschimpft (Israelnetz).


23-01-2014

„ABSAGE BEHINDERT FRIEDENSBEMÜHUNGEN“ (3.Teil). Als Reaktion schrieb der Organisator laut „Algemeiner“ an Bokova: „Wir bestehen darauf, dass Sie Ihren Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen als Ko-Organisator dieser Ausstellung gerecht werden, indem Sie diesen rein politischen Schritt rückgängig. Er hat in einer Einrichtung keinen Platz, deren Mandat durch Bildung, Wissenschaft und Kultur definiert ist – nicht durch Politik.“ Das Simon-Wiesenthal-Zentrum fügte hinzu: „Der Protest der arabischen Gruppe dreht sich nicht um einen bestimmten Inhalt in der Ausstellung, sondern vielmehr um die Idee an sich – dass das jüdische Volk nicht nach dem Nazi- Holocaust ins Heilige Land gekommen ist, sondern seine historischen und kulturellen Wurzeln in jenem Land dreieinhalb Jahrtausende zurückverfolgen kann. Wenn etwas die Hoffnungen auf Frieden und Versöhnung unter den Menschen im Nahen Ost behindern wird, dann das Nachgeben gegenüber den Kräften des Extremismus und das Torpedieren der Eröffnung dieser Ausstellung – die gemeinsam von der UNESCO und dem Simon-Wiesenthal-Zentrum überprüft und organisiert wurde.“ Weiter heißt es in dem Brief: „Frau Generaldirektorin, wir hoffen, Sie haben den Mut, das Richtige zu tun. Wir freuen uns weiter darauf, mit Ihnen Montagabend, am 20. Januar, das Band zu der Ausstellung am UNESCO-Hauptsitz zu zerschneiden“ (Israelnetz).


21-01-2014

ARABER: „AUSSTELLUNG SCHADET FRIEDENSVERHANDLUNGEN“ (2.Teil). Doch dagegen legten arabische Staaten Protest ein. Der Vorsitzende der arabischen Gruppe der UNESCO, Abdulla al-Neaimi, teilte mit: Das Thema dieser Ausstellung sei „höchst politisch, obwohl das äußere Erscheinungsbild des Titels trivial zu sein scheint“. Es werde von den Gegnern des Friedens innerhalb Israels gebraucht. Die Werbung für die Ausstellung könne den Friedensverhandlungen nur Schaden zufügen, schrieb er an UNESCO-Präsidentin Irina Bokova. Deshalb fordere die arabische Gruppe eine Absage. Dem gab Bokova statt. Der Dekan des Simon-Wiesenthal-Zentrums, Marvin Hier, bezeichnete den Schritt als „absoluten Frevel“. „Die Araber wollen nicht, dass die Welt weiß, dass die Juden eine 3.500-jährige Verbindung zum Land Israel haben“, sagte er dem Nachrichtendienst „Algemeiner“. Der Rabbi wies darauf hin, dass die Organisatoren beim Erstellen des Materials mit der UNESCO zusammengearbeitet hätten: „Wir haben einen deutlichen Versuch gemacht, mit ihnen und dem System zu arbeiten. Sie können nicht sagen, dass sie überrumpelt worden wären. Sie haben jeden Satz kommentiert. Und doch haben die Araber am Ende protestiert und uns hinausgeworfen.“ Dekan Hier ergänzte: „Die arabische Welt weiß nicht, dass Jesaja nicht in Portugal gelebt hat, Jeremia nicht Frankreich durchzogen hat und Hesekiel nicht aus Deutschland stammte.“ Finanziert wird die nun abgesagte Ausstellung durch Israel, Kanada und Montenegro. Die Einladungen für die Eröffnung waren bereits versandt und das Material vor Ort, als die UNESCO das Wiesenthal-Zentrum über die Entscheidung informierte (Israelnetz).


19-01-2014

ARABISCHER PROTEST VERHINDERT UNESCO-AUSSTELLUNG ZUR GESCHICHTE ISRAELS (1.Teil). Eine Ausstellung sollte die dreieinhalb Jahrtausende alte Verbindung der Juden zum Land Israel veranschaulichen. Doch nun hat die UNESCO sie kurzfristig abgesagt. Die Begründung: Die Dokumentation könne den aktuellen Friedensverhandlungen schaden. Seit 2011 war das Simon-Wiesenthal-Zentrum mit den Vorbereitungen für die Ausstellung in Paris beschäftigt – in enger Abstimmung mit der UNESCO. Immer wieder mussten die Mitarbeiter Änderungen bei Exponaten oder Literatur vornehmen, weil die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen das forderte. Mehrere Male wurde die Ausstellung „Das Volk, das Buch, das Land: Die 3.500-jährige Beziehung zwischen dem jüdischen Volk und dem Land Israel“ verschoben, schreibt die Online-Zeitung „Times of Israel“. Schließlich wurde die Eröffnung am UNESCO-Hauptsitz für den 20. Januar anberaumt (Israelnetz).


17-01-2014

PREMIERMINISTER BESCHRÄNKEN ISRAELISCHE BEHÖRDEN. Auf Weisung des Amtes des Premierministers unter Ehud Olmert und Benjamin Netanjahu erhielten die im Gelände präsenten israelischen Polizisten die Anweisung, die illegale islamische Bautätigkeit nicht zu stören. Die Moslems sollten laut dem Bericht „nicht verärgert“ werden. Ausführliche Kritik übte der von der israelischen Regierung bestellte, dann aber geheimgehaltene Report am Staatskontrolleur und an anderen Behörden. Die Antikenbehörde sei daran gehindert worden, den ungenehmigten Aushub von Tausenden Tonnen historischen Erdreichs zu überwachen, während die Jerusalemer Stadtverwaltung ihrer Pflicht nicht nachgekommen sei, in Begleitung der Polizei das Gelände regelmäßig zu überprüfen und verbotene Bautätigkeit zu unterbinden. Aus dem Report geht hervor, dass sich das israelische Amt des Premierministers exklusiv die Betreuung des Tempelbergs vorbehält. Keine andere Behörde und nicht einmal die Abgeordneten im Parlament oder die institutionellen Kontrolleure dürfen sich einmischen. Deutlich wurde das sogar während der ganz und gar nicht „geheimen“ Debatte in der Knesset . Jedes Mal, wenn ein Abgeordneter aus dem „streng geheimen“, aber im Internet vorliegenden Report zitieren wollte, wurde er vom Regierungsvertreter aufgefordert, das zu unterlassen. Die Schirmherrschaft der muslimischen Heiligtümer in Jerusalem ist 1994 offiziell von Premierminister Jitzhak Rabin an das Haschemitische Königshaus von Jordanien übertragen worden. Diese Rolle Jordaniens ist im vergangenen Jahr von der Palästinensischen Autonomiebehörde vertraglich anerkannt worden. Bis heute finanziert Jordanien die Gehälter der Mitarbeiter der muslimischen Behörde Wakf auf dem Jerusalemer Tempelberg (Israelnetz).


15-01-2014

ISRAELISCHE FLAGGEN MUSSTEN ENTFERNT WERDEN (2.Teil) Um weitere Feindseligkeit der Welt des Islam zu verhindern, hatte schon General Mosche Dajan unmittelbar nach der Eroberung des Tempelberges verfügt, von israelischen Soldaten gehisste Flaggen zu entfernen. Zudem hat Israel 1967 der islamischen Behörde Wakf die Verwaltung des Areals überlassen und angeblich Juden verboten, dort Gebete zu sprechen. Die israelische Souveränität wird allein durch eine Polizeistation nahe der Al-Aksa-Moschee demonstriert. In dem Report geht es vor allem um die mangelnde staatliche Aufsicht in dem Gelände mit archäologischen Bauresten aus drei Jahrtausenden. Nach Ausbruch der „Intifada“ im Herbst 2000 haben die Moslems den Tempelberg drei Jahre lang für nicht-muslimische Besucher komplett gesperrt. Sie nutzten die Gelegenheit, um ohne Überwachung der Antikenbehörde und ohne Genehmigung der Jerusalemer Stadtverwaltung, in den historischen „Ställen Salomos“ die größte unterirdische Moschee der Welt einzubauen, Teile des Plateaus mit modernen Pflastersteinen zu bedecken und mit schwerem Baugerät ohne Rücksicht auf den historischen Untergrund Gräben für die Installation von Elektrokabeln zu verlegen. Bis heute dürfen „Ungläubige“ weder den Felsendom noch die Al-Aksa-Moschee betreten (Israelnetz).


13-01-2014

WILLKÜR AUF DEM JERUSALEMER TEMPELBERG (1.Teil). Der Jerusalemer Tempelberg befindet sich seit 1.300 Jahren in muslimischer Hand. Rechtsverletzungen wie verbotene Bautätigkeiten dürfen israelische Behörden nicht ahnden – auf Weisung des Premierministers. Die Regierung spricht darüber nicht gerne. Auf dem Jerusalemer Tempelberg, der wohl heiligsten Stätte der Welt, wo einst der Salomonische Tempel stand und heute der Felsendom und die Al-Aksa-Moschee stehen, herrschen sträfliche Willkür, blinde Zerstörung von Altertümern und eine illegale Bautätigkeit. Bei einer „geheimen“ Debatte dazu in der Knesset vor laufenden Fernsehkameras forderte Regierungssekretär Zvi Hauser von den Abgeordneten, auf keinen Fall aus einem „streng geheimen“ Report zur „Frage der Bautätigkeit“ (auf dem Tempelberg) zu zitieren. Das könne Israels Beziehungen zum Ausland und zu den muslimischen Behörden „empfindlich stören“. Der 67 Seiten lange Regierungsbericht auf Hebräisch sowie eine 47 Seiten lange Kurzfassung auf Englisch sind trotz der angeblich strikten Geheimhaltung im Internet verfügbar: is.gd/DgN71L Das für Juden wie Moslems gleichermaßen heilige Areal des Tempelberges befindet sich seit etwa 1.300 Jahren unter muslimischer Kontrolle und war nur während der Kreuzfahrerzeit kurz in christlicher Hand. Bis 1967, als Israel die Altstadt Jerusalems von den Jordaniern eroberte, war „Ungläubigen“, Juden und Christen, der Zugang zum Tempelberg verboten (Israelnetz).


10-01-2014

IM ALTER VON 103 JAHREN ENDLICH IN ISRAEL EINGEWANDERT. Die Einwohnerzahl des Staates Israel ist im Jahr 2013 um 1,8 Prozent (147.000 Menschen) gewachsen und beträgt jetzt 8,1 Millionen. Das geht aus neuen Zahlen der Regierung hervor. Rund 19.200 Juden wanderten ins Heilige Land ein, die meisten aus der früheren Sowjetunion (7520). Den größten Zuwachs von 63 Prozent gab es bei Einwanderern aus Frankreich (3120). 2680 Neueinwanderer kamen aus den USA. Der älteste Einwanderer war ein Mann, der sich im Alter von 103 Jahren seinen Herzenswunsch erfüllte und israelischer Staatsbürger wurde. Jüngster Immigrant war ein fünf Wochen altes Baby. Die für die Einwanderung zuständige Ministerin Sofa Landver betonte: „Jeder, der nach Israel kommt, um hier seine neue Heimat aufzubauen, macht mich glücklich. Ich hoffe, dass der Trend zur Einwanderung weiter zunehmen wird.“ Israel wirbt bei Juden in aller Welt um Sympathien und ermuntert zur Einwanderung. Wer Jude ist, hat ein Anrecht auf die israelische Staatsbürgerschaft (Israel Heute).


09-01-2014

CHRISTEN PLANEN EINE RIESIGE JESUS-STATUE IN NAZARETH. Christen aus Nazareth wollen mehr Touristen in ihre Stadt bringen. Dazu haben sie eine Seite im Internet eingerichtet, auf der sie ihre Ziele vorstellen. Die Bewegung nennt sich „Deglei Habrith“ (übersetzt: „Flaggen des Bündnisses“). Ihr Logo besteht aus zwei ineinander verschlungenen Fahnen mit Kreuz und Davidstern. Ihr spektakulärstes Vorhaben ist der Bau einer großen Jesus-Statue in Nazareth, ganz nach dem Vorbild der Christus-Figur in Rio de Janeiro. Das etwa 30 Meter hohe Monument soll am Berg Precipice entstehen. Dort hat nach dem Bericht der Bibel (Lukas 4, 29-30) ein Mob versucht, Jesus von einer Klippe zu stürzen. Der Direktor von „Flaggen des Bündnisses“, Captain Bishara Shlayan betonte, dass das Standbild keine magische Figur werden solle. Er hoffe, dass die massive Statue zu einem Symbol des Friedens werde. Jesus ist in Nazareth aufgewachsen. Nun solle die Stadt ein Zentrum für die Christenheit in der Region werden. Zudem, so Shlayans Hoffnung, werde die Christusfigur Touristen aus der ganzen Welt anziehen, und das wiederum würde der Wirtschaft in Nazareth einen großen Schub geben. Nazareth (rund 65.000 Einwohner) liegt im Norden Israels, in der reizvollen Landschaft von Galiläa. In Nazareth leben hauptsächlich Muslime (69 Prozent) und arabische Christen (30 Prozent) – (Israel Heute).


07-01-2014

VERLAGE SEHEN KEINEN HANDLUNGSBEDARF(Fortsetzung – 7.Teil). Die drei großen Verlage Cornelsen, Westermann und Klett, die 90 Prozent des deutschen Schulbuchmarktes unter sich aufteilen, sehen keinen Anlass, ihre Bücher kritisch zu hinterfragen, stellt Böss fest. Bereits 1985 wurde von einer deutsch-israelischen Schulbuchkommission eine Analyse durchgeführt. Bereits damals kritisierten die Forscher „die Gefahr einer neuen Stereotypenbildung“ durch eine „exemplarisch-isolierte Darstellung Israels in deutschen Schulbüchern“ und empfahlen eine Gesamtdarstellung über Israel anstelle der Reduktion israelischer Geschichte auf den Nahost-Konflikt. Derzeit erarbeitet eine neue Kommission Empfehlungen zu diesem Thema, die bis 2015 der Kultusministerkonferenz vorgelegt werden. Wenn Verlage und Kultusminister nicht endlich darauf reagieren, tragen sie eine entscheidende Verantwortung für zunehmende Vorurteile und Israelfeindschaft in der jungen Generation in Deutschland (Israelnetz).


05-01-2014

JUDEN SIND DIE TÄTER, ARABER DIE OPFER (Fortsetzung – 6.Teil). Durch die Wortwahl wird bereits festgelegt, wer die Guten und wer die Bösen sind. In „Horizonte12“ begehen Juden kühl kalkulierend ihre „Massaker“, Araber begehen aus Verzweiflung und Not heraus „Attentate“. Eine Lüge ist, dass die „Verelendung in den Palästinensergebieten“ zu den vielen Kandidaten für Selbstmordanschläge geführt habe. Tatsache ist, dass über 80 Prozent der Selbstmordattentäter eine höhere Schul- oder Universitätsausbildung besaßen und aus der arabischen Oberschicht stammten. Die 146 palästinensischen Selbstmordanschläge, die allein in den Jahren 2000 bis 2005 über 1.000 Israelis das Leben kosteten, werden in den Schulbüchern selten erwähnt. Wo palästinensischer Terror nicht ignoriert werden kann, wird er auf schamlose Weise verharmlost. In „Horizonte12“ ist über den Anschlag auf die Olympischen Spiele von 1972 in München zu erfahren, dass „eine palästinensische Terrorgruppe einen Teil der israelischen Olympiamannschaft in ihre Gewalt brachte“. Kein Wort darüber, dass die elf israelischen Geiseln kaltblütig ermordet wurden, nur weil sie Juden waren. Kann man so Geschichte vermitteln? Sieht so heute Erziehung nach Auschwitz aus? (Israelnetz)


03-01-2014

UNTERSCHLAGENE FAKTEN UND FALSCHE ZAHLEN (Fortsetzung – 5.Teil). In „Horizonte12“ von Westermann wird auf 50 Seiten der Nahostkonflikt dargestellt, ohne auch nur mit einem Satz das Völkerbundmandat für Palästina von 1922 zu erwähnen, das die völkerrechtliche Grundlage für den Staat Israel und auch für die jüdische Besiedlung des sogenannten Westjordanlandes sowie der Golanhöhen enthält. Auch die Khartum-Resolution vom September 1967, in der sich die arabischen Regierungschefs nach dem Sechs-Tage-Krieg mit ihrem dreifachen „Nein“ festlegten (Nein zu Verhandlungen mit Israel, Nein zur Anerkennung Israels als Staat, Nein zu einem Frieden mit Israel) werden in „Horizonte12“ und den anderen Schulbüchern nicht erwähnt. Das palästinensische Flüchtlingsproblem wird dagegen ausführlich thematisiert. Nur eines der zwölf untersuchten Bücher erwähnt in einem Nebensatz, dass es zu dieser Zeit auch etwa 800.000 jüdische Flüchtlinge gab, die aus den umliegenden arabischen Ländern vertrieben wurden. Während im Laufe des Unabhängigkeitskrieges 1948 nach palästinensischen Angaben circa 700.000 Araber das Land verließen, sind in manchen Schulbüchern gar Zahlen von bis zu einer Million Flüchtlingen angegeben. Diese falsche Zahlen sowie die Unterschlagung entscheidender historischer Fakten wurden offensichtlich von den Prüfungsinstanzen nicht beanstandet. Die Bücher bieten somit den deutschen Schülern keine Chance, sich ein objektives Bild der Konfliktursachen und Hintergründe zu verschaffen.


01-01-2014

WIR WÜNSCHEN ALLEN UNSEREN LESERN EIN GESEGNETES NEUES JAHR! Das Tagesjournal erscheint in den nächsten Wochen nur alle zwei Tage!


Copyright © Johny Noer - www.noer.info. Alle rechte vorbehalten.
Updated: 31. december 2014 16:04:11.