Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-04-
29

"Brief aus der Wüste "- JOURNALE, Nr. 103

DER KOPF DER SCHLANGE
… der sich im EU-System gegen jegliche Gotteserkenntnis wehrt!

Die althergebrachte Freiheit wird nach und nach Millionen von europäischen Bürgern entzogen. Sie haben trotz der tieftraurigen Erfahrungen der Geschichte noch nicht begriffen, dass dort, wo die geistliche Dimension im gesellschaftlichen Leben außer Acht gelassen wird, sich (wie ein Schlangenkopf) die giftigsten politischen Kräfte entwickeln. Diese EU-Bürger haben den finsteren Zusammenhang noch nicht entdeckt! Es ist ihnen nicht klar geworden, dass dort, wo die evangelische Botschaft nicht gewürdigt wird, eine totalitäre Macht das Szepter ergreift. Wo Christus seinen rechtmäßigen Platz in den Herzen, Heim, Kirche und Gesellschaft verliert, weil man IHM nicht den ersten Platz einräumt, nimmt die Finsternis überhand.

Das erste und zweite der biblischen Zehn Gebote, auf die seit Generationen alle Gesellschaftsordnungen in der westlichen Welt ein solides und sicheres Fundament gegründet haben, können folgendermaßen zum Ausdruck gebracht werden: Die Notwendigkeit, Gott Seinen rechtmäßigen Platz einzuräumen, und geistliche Dinge vorrangig zu behandeln. Der Entwurf über eine EU-Verfassung weist nicht nur irgendein traditionelles (und besonders protestantisches) Verhältnis zu diesen ehemals geistlich betonten Gesellschaftsfundament von sich, sondern die Union erhebt sich wie ein Schlangenkopf gegen die gottesfürchtige Auffassung (von der andere historische Konstitutionen geprägt sind), Den Allmächtigen im einleitenden Verfassungstext zu ehren. Statt dem ersten Gebot der Bibel auf diese Weise Gehorsam zu leisten, indem „den geistlichen Dingen die erste Priorität gegeben wird, beugt die Verfassung ihr Knie vor einer anderen Ansichtsweise! Andächtig weist sie auf Europa als einen „kulturträchtigen Kontinent" hin und huldigt anbetend „der menschlichen Vernunft". Mit entblößtem Haupt tritt die EU-Verfassung in eine neue Phase ein, indem sie jedes biblische Gebot von sich weist und sich offen zu einer humanistischen Grundlage bekennt…

Was ist dabei zu geschehen? Ist es bloß die „natürliche Auseinandersetzung" einer neuen Weltordnung mit einigen veralteten Dogmen? Nein, es ist die Einleitung zu einer neuen, totalitären Regierungsform, die der bisher genossenen Freiheit ein Ende macht. Es sind die ersten Anzeichen für eine dunkle Nacht, die bald über den europäischen Kontinent hereinberechen wird.

Ein französischer Verfasser, der während des Zweiten Weltkriegs eine bemerkenswerte Arbeit in der europäischen Untergrundbewegung geleistet hat, formulierte es so: „Freiheit bedeutet, … wenn du früh morgens einen Laut an der Tür vernimmst, und du dich ruhig auf die andere Seite umdrehst, weil du sicher sein kannst, dass nicht die Geheimpolizei an der Tür ist, sondern nur der Milchmann!"

„Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit", sagt Jesus, „und dies alles wird euch hinzugefügt werden" (Matthäus 6:33). Es ist nicht das irdische Reich, das als erstes auf der Tagesordnung steht. Und erst recht nicht das antichristliche Weltreich! Wenn man diese geistliche Priorität nicht einhält, geht der Segen verloren. Dies gilt auch für die Gesellschaftsordnung… Millionen EU-Bürger haben im Vaterunser gebetet: „Dein Reich komme!" (Matth. 6:10). Deshalb sollen sie nicht den Antichristen fördern, sondern „den Kopf der Schlange zermalmen!" (1. Mose 3:15)

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