Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-04-
28

"Brief aus der Wüste "- JOURNALE, Nr. 102

DER RIESE AUF LEHMFÜSSEN
… Symbol des EU-System Zusammenbruchs!

Nur zehn der fünfundzwanzig Länder werden eine Volksabstimmung über Europas Grundgesetzentwurf vornehmen. Die übrigen Länder treffen diesbezüglich ihre Wahl durch Regierungsbeschluss. In beiden Fällen stehen die Nationen vor einer schicksalsträchtigen Entscheidung. Vielleicht die Wichtigste in der Geschichte des europäischen Kontinents. Als mein Vaterland, Dänemark, im Jahre 1848-49 eine nationale Konstitution ins Leben rufen sollte, schrieb einer der Textverfasser, D.G. Monrad, folgendes: „Nur Männer, die sich in der geistlichen Welt auskennen, können ein Grundgesetz erlassen". Dieses Wort gilt auch heute noch. Geistlich arme Seelen, die Gott und die Bibel verwerfen und die ewigen Normen verachten, können niemals ein bleibendes Werk zustande bringen, denn ihr Haus ist auf Sand gebaut; wenn der Sturm kommt, bricht es mit einem großen Getöse zusammen!

„Ein Riese auf Lehmfüßen" ist (der prophetischen Aussage im Buch Daniel zufolge) die klare biblische Darstellung über das letzte antichristliche Weltreich unseres Planeten. Das heißt, ein totalitäres, eisernes Gesellschaftssystem, das auf einem solch schwachen, bröckeligen Sockel ruht, dass es am Ende in einer Katastrophe von Leid, Blut und ewigem Verlust zur Erde stürzen wird. Der Ausdruck erscheint treffend im Hinblick auf die „neue Weltordnung", die – so wie dies im vorliegenden Grundgesetz dargelegt ist –, „zu einem stabilisierenden Faktor und einem Haltepunkt werden soll". Der Vorsitzende des Konvents, Valéry Giscard D’Estaing, bestätigte diese ausdrucksstarken Worte durch seine Unterschrift, die er am 20. Juni 2003 in der griechischen Stadt Thessaloniki tätigte. Dort wurde das Traktat dem Europäischen Rat in aller Feierlichkeit vorgelegt.

Danach ist die alles entscheidende Frage (da alles von der Antwort abhängt): „Welche dieser zwei Beschreibungen über die kommende, globale Gesellschaft ist richtig? Der EU-Grundgesetztext: „Stabilisierender Faktor" oder die biblische Aussage: „Lehmfüße". Ist es „der Haltepunkt" der EU-Verfassung oder der in der Bibel erwähnte „Tontöpferlehm"?

Wie schicksalsschwer wird es für den treuherzigen, europäischen Bürger sein, der den Beschluss fasst, die vorgeschlagene EU-Verfassung anzunehmen, und dann später entdeckt, dass die Werte, auf die sich die Konstitution beruft, keine „stabilisierenden Faktoren" sind, sondern im Gegenteil nur ein loses Fundament aus wertlosem Lehm und schmutzigem Sand? Welch ein Unglück für ihn selbst und seine Familie, sein Eigentum, seine Arbeit und seine Zukunft, wenn er – nachdem er dem neuen europäischen Grundgesetz endgültig zugestimmt hat, zu seinem größten Entsetzen feststellen muss, dass er damit den folgenschwersten Fehler seines Lebens begangen hat. Er handelte in dem Glauben, dass das globale System das Böse bekämpfen und bestrafen würde, während es das Gute belohnt und fördert, doch er sieht, dass das Gegenteil der Fall ist. Die neue Weltordnung, die die EU-Verfassung als einen „Haltepunkt" bezeichnete, stellte sich als eine heimtückische Falltür heraus, die sich unter ihm öffnete, sodass er mit seinen Lieben in einen tiefen Abgrund stürzte. Durch seine Unterschrift hat er dazu beigetragen, dem Antichristen die Hand zu reichen! Durch die Förderung des EU-Imperiums warf er seine Schaufel Sand auf den losen Sockel, der seine eigene Zukunft ins Wanken bringt!

GIB ES WEITER! EIN BRIEF AUS DER WÜSTE ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!