Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-04-1
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"Brief aus der Wüste "- JOURNALE, Nr. 91

EU-BISCHÖFE
…treten als die treuen Handlager des Systems hervor!

Aus meinem Heimatland, Dänemark, habe ich hier in der Wüste die Mitteilung bekommen, dass sieben der elf Bischöfe den Beschluss gefasst haben, eine Anleitung für einen gottesdienstlichen Segen homosexueller Paare zu versenden. Alle elf Bischöfe kamen jedoch überein, eine gemeinsame Verlautbarung zu verfassen, die u.a. festlegte, dass die Bischöfe (wie es heißt): „Abstand nehmen von einer christlichen oder menschlichen Verurteilung von Homosexualität und homophilem Zusammenleben". Die Bischöfe unterstreichen dabei, dass die biblischen Aussagen über Homosexualität nicht als Verurteilung gegenüber Homosexuellen angewandt werden kann, da (nach bischöflicher Aussage): „das Ganzheitsbild des Evangeliums in dieser Sache entscheidend ist und nicht einzelne Bibelwörter. Dieser Beschluss ist meiner Meinung nach nicht nur ein dänisches Anliegen; es ist eine europäische Angelegenheit, die vom neuen EU-Grundgesetz verfochten wird. Diejenigen, die in Zukunft den dänischen Bischöfen mit der Bibel in der Hand, widersprechen wollen, werden ins Gefängnis abwandern oder auf andere Weise bestraft werden!

Dies möchte ich näher erläutern:

Die brennenden Begierden, die möglicherweise die Verfasser des EU-Konstitutionsentwurfs dazu getrieben haben, die (dem NT zufolge): „niedrigsten und schamlosesten Leidenschaften zu fördern, werden von sich nun an größere Geltung verschaffen. Denn die Bischöfe haben durch ihre Aussage ihren Segen dazu gegeben, diejenigen Gläubigen zu verfolgen, die aufgrund ihres Gewissens an den Worten der Bibel festhalten (die vom höchsten Kirchenamt gering geschätzt werden). Der ethische Aspekt des neuen Grundgesetzes wird mit harter Hand von den Leuten in der EU-Hierarchie durchgeführt, die aufgrund ihrer eigenen perversen Leidenschaften jegliche Form von Widerstand gegen die in der Verfassung festgelegte „Gleichstellung sexueller Ausrichtungen" bekämpfen. So wie hinter der goldenen Fassade des EU-Systems ein starker von Interessen gesteuerter und motivierter Wille sowie träumerische, utopische Ambitionen stecken, werden die moralischen Perspektiven manchmal von abweichenden, unnatürlichen sexuellen Leidenschaften dirigiert…

Dass mit diesen nicht zu spaßen ist, illustriert uns die Geschichte des Neuen Testaments, die uns vom Geburtstag des Königs Herodes berichtet (Markus 6:14-29). Die Nichte des Königs hatte gerade vor dem von Sex besessenen Regent getanzt, der vorher mehrmals bei verschiedenen Anlässen vom Wüstenprophet Johannes gewarnt worden war. Dieser hatte hinsichtlich der Unzucht des Monarchen öffentlich erklärt: „Es ist dir nicht erlaubt...!" Als die Mutter des Mädchens im Augenblick der Sexbegierde Anlass fand, irgendeinen Wunsch zu äußern, brannte in dieser aufgeheizten Atmosphäre nur eine Sache in ihrem hasserfüllten, rebellischen Herzen: Ich will den Kopf des Propheten auf einer Schüssel!

Somit werden es keine wohlüberlegten, objektiven Argumente sein, die auf einer gerechten, juristisch-ethischen Grundlage beruhen, wenn man künftig gegen die Gegner der Bischöfe und die des EU-Grundgesetzes vorgeht. Die gleichen „schändlichen Leidenschaften" und irregeleiteten „sexuellen Ausrichtungen", die im Rom des ersten Jahrhunderts herrschten, werden sich im nächsten Imperium an den Propheten des Herrn vergreifen, und damit ihrem Untergang entgegengehen! Die von den evangelisch-lutherischen Bischöfen Dänemarks und anderen Ländern Europas so genannten „losgelösten Bibelworte" sind die majestätische Einleitung des Apostel Paulus zum großen Befreiungsbrief der Reformation: „Dem Brief an die Römer". Der Abschnitt, den die Bischöfe höhnisch und in theologischem Hochmut aus der Heiligen Schrift und dem bedeutungsvollsten kirchlichen Lehrbuch reißen, ist die Erklärung des Apostels über den Untergang einer Zivilisation. Und Homosexualität trägt entscheidend dazu bei, denn: „sie haben kein Recht dazu!"

GIB ES WEITER! EIN BRIEF AUS DER WÜSTE ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!