Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-04-0
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"Brief aus der Wüste "- JOURNALE, Nr. 83

DAS ÜBER DIE EU GEFÄLLTE GERICHTURTEIL
… wird vollzogen!

Ein armer EU-Bürger wird vors Gericht geschleppt! Er wird nach einem ungeschriebenen Paragraphen, (der mit keinem einzigen Wort in einem der EU-Gesetzbücher erwähnt wird) verurteilt. Die ‚besondere Anordnung’, nach der er verurteilt wird, wurde zu diesem Anlass erfunden. Der Bürger hält an seinem Standpunkt fest und kommt ins Gefängnis. Im Gerichtsprotokoll vermerkt der Richter kurz, und ohne mit der Wimper zu zucken, dass das Urteil in Übereinstimmung mit der besonderen EU-Grundgesetzbestimmung erfolgt ist, die „eine solche Handlung erforderlich macht, damit das Ziel der EU-Verfassung erreicht werden kann" (Artikel 17:1). Das Neue Testamente nennt „eine solche Handlung" jedoch „die Wahrheit durch Ungerechtigkeit zu unterdrücken!" (Römer 1:18)

Flexibilität betrachtet man normalerweise als etwas Positives. Es muss einem vorteilhaft erscheinen, wenn es Möglichkeiten gibt, sich nach den Umständen richten zu können, außer, wenn es sich um den bürgerlichen Gesetzschutz handelt. Besonders wenn es um ein Grundgesetz geht! Die fundamentalen Rechte und Freiheiten in einer Konstitution dürfen niemals angetastet werden, selbst unter „zwingenden" Umständen nicht! Deshalb sollte dem „Flexibilitätsparagraphen" in der vorliegenden EU-Verfassung größtes Misstrauen entgegengebracht werden. Er gibt nämlich der EU das Recht, dort, wo eine Situation das Einschreiten erforderlich macht, aktiv zu werden, auch wenn die Verfassung nicht die dafür notwendige Rechtsgrundlage nachweisen kann" (Artikel 17:1). Mit dieser Bestimmung wird das Leben und Wohlergehen aller Menschen in der EU gefährdet!

Man darf nämlich nicht einen Augenblick vergessen, dass die „edlen" Werte der EU durch das zerschlagene Schaufenster des „Kriegszustandes" betrachtet werden müssen. Alle vornehmen ‚Waren’ wie Frieden, Toleranz, Gerechtigkeit, materielle Güter, Wohlfahrt und Nicht-Diskriminierung", müssen durch das zersplitterte Glas beurteilt werden, das sich Terror, Verfolgung, ‚besondere Bestimmungen’, Krise und Ausgangsverbot nennt, kurz gesagt: „die erforderliche Situation". Das wohlgeordnete Straßenbild muss im flackernden Licht der in der Kristallnacht am 9. November 1938 zerschlagenen Fensterscheiben betrachtet werden, als ‚die Andersgläubigen’ aufs Straßenpflaster hinaus gezerrt wurden, um verprügelt und ermordet zu werden! Die neue EU-Hierarchie wird neue „Krisenmaßnahmen" ergreifen, um überall für Ruhe und Ordnung zu sorgen, so wie es das EU-Grundgesetz vorschreibt; die Übertreter des Gesetzes werden in Gewahrsam genommen… weil die Situation es erfordert!

„Am 10. November 1938 um 3.00 Uhr nachts erhielt ich folgenden Befehl", teil der Brigadeführer Lucke aus Starkenburg mit: „Sämtliche 50 jüdische Synagogen innerhalb des Brigadegebiets sollen augenblicklich in die Luft gesprengt oder in Brand gesetzt werden! Angrenzende Grundstücke, die der arischen Bevölkerung gehören, dürfen nicht beschädigt werden…" In der gleichen Nacht gingen 191 Synagogen in Flammen auf, 20.000 Juden wurden verhaftet und 36 ermordet, 815 jüdische Geschäfte zerstört… (dem Bericht Heydrichs an Hitler zufolge).

Kaum jemand kann sich vorstellen, dass ein dermaßen ungerechtes Verfahren, wie das hier im EU-Grundgesetz verankerte, bei rechtschaffenen Menschen eine andere Reaktion hervorrufen kann als die der Entrüstung. Der Apostel erklärt jedoch, dass diese Ungerechtigkeit „Gottes Zorn hervorruft" (Römer 1:18). Die Katastrophe, die entsteht, wenn „der Zorn des Himmels" auf diese besondere, „die Wahrheit durch Ungerechtigkeit unterdrückende Gottlosigkeit herabfällt, wird nicht näher beschrieben. Aus dem Zusammenhang geht jedoch deutlich hervor, dass eine solche wahrheitsfeindliche Gesellschaft „entehrenden Leidenschaften hingegeben wird", wobei Homosexualität besonders hervorgehoben wird. Das antichristliche EU-System ist in dieser Hinsicht bereits verurteilt…

GIB ES WEITER! EIN BRIEF AUS DER WÜSTE ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!