Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-03-30

"Brief aus der Wüste "- JOURNALE, Nr. 77

DER STROMWIRBEL
… eine EU-Unterströmung, die alles ansaugt und in ein zentrales Machtzentrum einmünden lässt!

In meiner Wüste, aus der ich schreibe…

sprechen wir viel über Regen, wenn er erst einmal kommt. Nachts liegen wir still und lauschen und sagen einander, dass der Regen jetzt auch auf die Berge in der Wüste fällt. Denn wenn es in den Bergen regnet, sammeln sich die machtvollen Ströme und füllen die Wadis mit einer solchen Kraft, dass überall Stromschnellen entstehen, die alles auf ihrem Weg mit sich reißen, bis sie an dem Sammelpunkt angelangt sind, an dem der Strudel das Wasser mit sich in die Tiefe zieht…

Die eigenartige Begebenheit, die im Oktober 2004 in Rom stattfand, bei der 25 Staatsoberhäupter, - einer nach dem anderen, - unter die ausgestreckte „gesegnete Hand" der schwarzen Statue des Papstes Innozenz des X. traten, um eigenhändig den Traktatsentwurf für eine ganz Europa umfassende Konstitution zu unterschreiben, war vom „Zeitlosen" gesteuert. Das heißt, dass es beim EU-Grundgesetz nicht um eine Sache geht, zu der das Volk (nach seinem Dafürhalten) selbst Stellung zu nehmen kann; nein, sie haben ja dazu gesagt! Die neue Ordnung ist bereits institutionalisiert! Alle nachfolgenden Beschlüsse oder Volksabstimmungen sind nur eine Formsache; diejenigen, die es noch wagen, sich dieser Entwicklung zu widersetzen, werden bald überwunden. Mit dem Segen Roms haben sämtliche leitende Männer und Frauen Europas ihre Zustimmung dazu gegeben, dass das letzte rücksichtslose und brutale antichristliche System seinen Platz einnimmt, und dass jeder Widerstand bekämpft werden sollte!

„Es ist wie ein unwiderstehlicher Stromwirbel", erklärt Professor Michael Hardt (Duke Universität, USA) und der italienische Philosoph, Antoni Negri schreibt in seinem Buch „Empire" (Harvard University Press 2000),… „er saugt alle Kräfte Europas an und leitet sie an ein Machtzentrum weiter, das das Totalitäre formuliert und systematisiert" (Seite 39). Klarer kann es kaum gesagt werden!" „Das Zeitlose" schwebt über dem vorliegenden EU-Grundgesetz. Der Apostel Johannes erklärt den Begriff der Zeitlosigkeit wie folgt: „Die Bewohner der Erde… werden sich wundern, wenn sie das Tier sehen, dass es war und nicht ist und da sein wird!" (Offenbarung 17:8). Ein Streben nach dem Totalitären hat es immer gegeben, denn das Tier ist im Laufe der Geschichte wieder und wieder in Erscheinung getreten. Zu einem Zeitpunkt und während einer Epoche, in der es abwesend zu sein scheint, in der alles Frieden atmet und offensichtlich keine Gefahr besteht, hat es sich bereits etabliert! „Wenn es kommt" (d.h. sich auf die Weltbühne schleicht), „wird es Krieg gegen das Lamm führen (Vers 14). Den Gläubigen zum Trost und zur Ermutigung fügt der Apostel hinzu: „und das Lamm wird sie überwinden; denn es ist Herr der Herren und König der Könige" (Vers 14). Wie umfassend die kommende Souveränitätsabtretung auch sein mag, so geht letzten Endes doch alle Macht vom Thron Gottes aus!

GIB ES WEITER! EIN BRIEF AUS DER WÜSTE ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!