Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-03-28

"Brief aus der Wüste "- JOURNALE, Nr. 75

DER ZUSAMMENBRUCH
… nach dem „gerechten Krieg" der EU gegen Jerusalem führt!

In meiner Wüste, aus der ich schreibe…

gibt es unendliche Weiten, die ich noch erkunden möchte: Gebiete, die von oben bis unten in Sand getaucht sind. Grotten, in tiefe Stille versunken, bergen das Geheimnis des noch nicht stattgefundenen Zusammenbruchs. Die geschliffenen Steine des Wadis gleichen den blank polierten Quadern des zertrampelten Jerusalems; der gesegnete Zimmermannssohn aus Nazareth ging mit seinen Sandalen auf einen von ihnen. Auf Grund dieses Quadersteins wird die Stadt aufs Neue gestürmt; die Häuser werden geplündert, Frauen vergewaltigt und die Stadt mit dem heiligen Stein in Landflüchtigkeit getrieben. Dann wird der Herr diejenigen angreifen, die diesen „gerechten Krieg" begannen.

Am 20.Juni 2003 wurde - mitten in der Sommerhitze – dem Europäischen Rat der Entwurf des Traktats über eine europäische Verfassung in Thessaloniki vorgelegt. Anlässlich dieses vornehmen Ereignisses wurde mitten in den Feierlichkeiten ein dynamisches „ethisch-politisches" Rad in Bewegung gesetzt. Das Rad kann in zwei Richtungen gedreht werden. Zuerst gräbt es sich tief in den Boden ein; dabei hinterlässt es die letzten Radspuren der Zivilisation, um sich danach in eine neue „Zeitdimension" hinein zu begeben, bei der es sich nicht nur auf die Zukunft zu bewegt, sondern ein ewiges Ziel vor Augen zu haben scheint. Dieses EU-Grundgesetz erscheint eine ewig gültige, für die gesamte Zukunft notwendige Verfassung zu sein. Sie gibt vor, den ewigen Normen zu entsprechen. Die neue Weltordnung soll mit Macht und Gewalt in einem fast „messianischen Eifer" in der ganzen Welt eingeführt werden. Sollte sich Israel und Jerusalem aufgrund ihres geistlichen Hintergrundes nicht dieser neuen Ordnung unterstellen, so kann ein „gerechter Krieg" gegenüber der jüdischen Gesellschaft erklärt werden. Eine solche vorausgesagte Invasion ist nicht länger ein Verteidigungskrieg; gemäß EU-Verfassung ist sie eine „polizeiliche Maßnahme". Der Krieg wird als „friedenserhaltender" Krieg erklärt. Denn die EU-Normen für Demokratie und Gleichstellung müssen auch im Nahen Osten Anwendung finden. Europa ist der Ansicht, dass die Unruhen auf dem Tempelplatz mit militärischer Macht unter Kontrolle gehalten werden müssen. Und dies trotz der unbestreitbaren Tatsache, dass die EU-Politiker in Brüssel nicht die geringste Ahnung über die eigentlichen Ursachen der auf dem Tempelplatz in der Heiligen Stadt stattfindenden Unruhen haben. Sie wissen nichts über den provokativen Inhalt der auf einer arabischen Friese der Omarmoschee in der Altstadt niedergeschriebenen Anweisung; auch kennen sie nicht die Verheißung Jesajas in Bezug auf den Neuen Tempel!

Das Buch Daniel, das offensichtlich die präzisesten prophetischen Angaben über die mächtige „Bildsäule" macht, die sich nun in Europa erhebt, beginnt mit dem großen Sieg des babylonischen Weltreichs! Es nahm Jerusalem ein und brachte einige der Tempelgefäße in den babylonischen Götzentempel (1:2). Was niemand wusste, war, dass gerade diese Handlung zum Fall des Riesenreiches führte. Dies geht aus dem weiteren Bericht hervor… (Kapitel 5).

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