Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-03-26

"Brief aus der Wüste "- JOURNALE, Nr. 74

DER FALKENBLICK
… mit dem das 2. EU-Konstitutionsgebot: „Freiheit!" überwacht wird!

In meiner Wüste, aus der ich schreibe…

spaziere ich nun endlich über eine durch den Spätregen entstandene Abendbrücke, die lang ausgestreckt vor mir liegt. In der Vollzeit meines Lebens habe ich erst die Hälfte der Strecke – bis zum Beginn der Einöde – zurückgelegt. Hinter mir liegen regenreiche Meilen, und um mich herum spüre ich den beißenden, blauwindigen Wüstenregen. Große Vögel kreisen über meinem Kopf. Mit Falkenblicken überwachen sie meine Schritte…

Am Dienstag, den 18.Januar 2005 eröffnete die amerikanische ‚Secretary of State’ Mrs. Condolezza Rice den Amerikanischen Senat, indem sie auf ein paar Linien des israelischen Politikers, Nathan Sharansky hinwies, der in seinem Buch „The case of democracy" u.a. seinen „Marktplatztest" (Town Square test) vorstellt. Darin schreibt er: „Wenn ein Mensch nicht mitten auf den Marktplatz seiner Stadt offen seine Meinung sagen kann, ohne Verhaftung, Gefängnis oder körperlichen Schaden fürchten zu müssen, so lebt diese Person in einer von Angst geprägten, unfreien Gesellschaft!" Das zweite der zehn Gebote der EU, die im Zusammenhang mit ihren Werten erwähnt werden, heißt: Freiheit! Es ist die vom Falkenblick bedrohte Freiheit…

In einem Augenblick, in dem 25 europäische Länder täglich eine wachsende Fernsteuerung aus Brüssel erleben, wo eine intensive „Standpunktbearbeitung" des Bürgers" stattfindet, wo die Volksstimmung in den Mitgliedsstaaten bis ins kleinste Detail überwacht wird, wo man in der EU-Verfassung offen über „zweckmäßige Maßnahmen zur Bekämpfung von Andersgläubigen" spricht (Amsterdam-Traktat Artikel 13), wo die europäischen Evangelischgläubigen, dessen Lebensauffassung das „Fundamentale" und den „Missionsaspekt" mit einschließt, sich bedroht fühlen müssen, wo Kinder indoktriniert werden, um neue EU-Bürger zu sein, wo Überwachungszentren Auskünfte über die Lebensweise jedes einzelnen EU-Bürgers sammeln, registrieren und analysieren, wo diese Informationen sogar über die EU-Grenze hinaus weitergegeben werden können, damit jegliche Form von „krimineller Praxis" (welche auch die Haltung der Christen gegenüber Homosexualität mit einschließt) vor das Menschenrechtsgericht in Strassburg gebracht werden kann, wo eine wirksame Rechtshandhabung gegenüber denjenigen in Vorbereitung ist, die andere moralische Normen haben, (wobei den Gerichten riesige Aufsichtszentren zur Verfügung gestellt werden), - ja, wo der Falkenblick von Wien jede Bewegung genau kontrolliert… da besteht der „Marktplatztest" seine Prüfung nicht. „Denn wer würde es wagen, mitten auf dem Marktplatz zu sagen, was er denkt?" Die Adler folgen der geringsten Bewegung…

In einer solchen Zeit wie dieser fordert Jesus dazu auf, die Prophetien Daniels über die letzten Tage zu lesen (Matth.24:15). Obwohl der junge Prophet eine hohe Stellung im babylonischen Imperium innehat, ist er bereits von Anfang an in Bezug auf seine Teilnahme am unreinen Hofleben „begrenzt". Für etliche scheint es unbegreiflich, dass ein Zusammenhang zwischen Daniels Voraussagen und der sich formierenden EU besteht. Sie haben keinen Anteil an seiner Offenbarung, weil sie die Unreinheit des Systems nicht von sich weisen.

GIB ES WEITER! EIN BRIEF AUS DER WÜSTE ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!


Wichtige Mitteilung:

GIB SIE WEITER!

Der Prophet berichtet, dass eines Tages, als er noch im Gebet war und seine eigene Sünde und die des Volkes bekannte, „da rührte mich der Mann Gabriel an". (9:20-21). Er war ein Engel Gottes, der ihm eine wichtige Nachricht überbrachte. „Ich bin gekommen", erklärt der himmlische Bote „um dich Verständnis zu lehren" (Vers 22).

Diese Briefe aus der Wüste haben das gleiche Ziel. Sie berichten, was in diesem bedeutungsvollen Augenblick der Geschichte geschieht, und es ist notwendig, diese Botschaft weiter zu geben. „Ich bin gekommen", sagt Gabriel, „um es dir mitzuteilen". In gleicher Weise wie dieser Himmelsfürst treu den Dienst ausführen musste, der ihm anvertraut war, gilt dies nun auch für die Christen Europas: „Gib die Botschaft weiter!"

Morgen werden sechs Briefe aus der Wüste unter dem Titelblatt: Ein gewaltiger Augenblick erscheinen. Das ganze kann ausgedruckt und an andere weitergegeben werden!

Mit brüderlichen Grüßen

Johny Noer