Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-03-1
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"Brief aus der Wüste "- JOURNALE, Nr. 62

DIE HENKERAXT
… eine neue EU-Elite als Wächter des Traktates!

In meiner Wüste, aus der ich schreibe…

steht am Rande der Zwölfpalmenoase ein vom Blitz zersplitterter Baum. Im Sonnenlicht strecken sich seine weißen, zerzausten Zweige zum Himmel aus, aber in der schummrigen Dämmerung erscheint der Baum in allen möglichen grotesken Formen. Dann ähnelt er u.a. einer Guillotine! Wenn ich daran vorbeigehe, muss ich an den jungen französischen Arzt und Erfinder, Joseph Ignac Guillotine, denken, der dem Hinrichtungsinstrument der Revolution seinen Namen verlieh. So oft er als Mitglied der Nationalversammlung das Wort ergriff, waren Danton, Robbespierre und alle Jakobiner dem Erfinder des Henkerschwertes dankbar. Als 76-Jähriger überlebte der Arzt seine eigene blutige Erfindung (1738-1814), sein trauriger Ruhm ist nur alleine darauf zurückzuführen.

Hier an meinem Wüstenort empfing ich einen Stapel Post, der in eine alte Sonntagszeitung gewickelt war. Mit Betrübnis las ich die Überschrift: „Ein EU-Kommissar droht Danmark". Mein Heimatland wird nun die Reitpeitsche zu fühlen bekommen. Aufgrund einiger nationaler Regelungen in Bezug auf Immigranten kann mein sicheres Dänemark nun wegen „Menschenrechtsverletzungen" verklagt und vor ein EU-Gericht gestellt werden. Die europäischen Mitgliedsländer werden in Zukunft zu fühlen bekommen, was es heißt, die Souveränität der EU zu überlassen. Sie werden erleben, dass die eigenen, vom Volke gewählten Abgeordneten ihres Amtes enthoben werden. Begriffe wie „Bürgerrechte" und „Mitbestimmung" werden dann der Vergangenheit angehören. Denn von nun an gibt es eine neue Elite die als Wächter des europäischen Grundgesetzes tätig werden!

Im Buch des dänischen EU-Parlamentsrepräsentanten, Jens Peter Bondes: „Das neue Grundgesetz der EU" (1997) ist zu lesen: „Die Bahn ist frei: das EU-Gericht kann von jetzt an die Freiheits- und Menschenrechte der Union weiter ausbauen. Im Laufe einiger Jahre können diese die entsprechenden Regeln der nationalen Verfassungen verdrängen". Wenn es etwas gibt, das unheildrohend klingt, dann ist es eine solche Rede über die Macht eines EU-Gerichts …

Adolf Hitler schreibt in seinem Buch „Mein Kampf": Unsere Bewegung ist antiparlamentarisch! Wenn sie in einer parlamentarischen Institution vertreten ist, dann nur, um diese zu zerstören! Das heißt, eine Einrichtung zur Seite zu räumen, die zum Verfall der Menschheit führt!"

Als ein Teil Europas in den 30er Jahren einer solchen Führerelite alle Souveränität übergab, (um die restliche Welt zu retten) wurde alles, was mit ‚Menschenrechten’ zu tun hatte, mit Füßen getreten und die deutsche Hinrichtungsmaschinerie begann ihre Arbeit. Das Neue Testament erklärt, dass ein solches System wiedererstehen wird. Es wird mächtig sein, „Gott lästern" und „Krieg gegen die Heiligen führen" (Offenbarung 13:5-7). Die Henkeraxt liegt bereits am Fuße des Schafotts…

GIB ES WEITER! EIN BRIEF AUS DER WÜSTE ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!


Wichtige Mitteilung:

KOSTBARE SAAT

Ich bin mir darüber im Klaren, dass es Leute gibt, die die Titel meiner Briefe aus der Wüste zu radikal finden. Sie mögen nichts Extremes! „Eine normale, vernünftige Argumentation und eine Aussprache müssten doch reichen", kontern sie und wenden dem Titelblatt der Morgenzeitung: „DAS HENKERSBEIL" schockiert den Rücken. „Eine solche Schrift mit einem solchen Titel kann ich nicht austeilen".

Als Antwort brauche ich nur auf mein Schreiben hinzuweisen, das in dieser Serie von sechs Briefen enthalten ist. Es berichtet über die Sklavenarbeiter von 1943-44, die das persönliche Eigentum von 76.000 Juden verpacken mussten. Und das mitten in Paris! Heute haben die Leute dieses „Henkersbeil" vergessen. Man kann sich nicht vorstellen, dass sich etwas Ähnliches wiederholen könnte.

Jesus sagt: „Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist … die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit (1. Joh.2:17).

Ich bin davon überzeugt, dass die weiche, moderate und freundliche Haltung oft durch den Einfluss des Zeitgeistes hervorgerufen wird. Diejenigen, die sich danach sehnen, „Gottes Willen zu tun" können nicht mit dem Teufel und seinen üblen Werken fraternisieren.

Deshalb: Sorge dafür, dass diese Briefe ausgedruckt und vervielfältigt werden. Sammle sie in einem kleinen Heft und ‚streue’ sie aus, wie der Sämann die kostbare Saat ausstreut, eine Handvoll nach der anderen.