Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-03-08

"Brief aus der Wüste "- JOURNALE, Nr. 58

STRAFBAR
… gemäß EU-Verfassung darf das Neue Testament nicht zitiert werden!

In meiner Wüste, aus der ich schreibe…

ist das Wadi mit weißen, blanken, vom Wasser geschliffenen Steinen gefüllt. Sie schimmern in der Sonne wie zerbrochene Scheiben, wie zersplittertes Kristall von ganzen Glasfassaden, das über das gesamte Flussbett ausgeschüttet wurde. Der Novembersturm pfeift mit voller Lautstärke; aus dem Schatten der Vergangenheit treten Männer mit braunen Uniformen und glänzenden Stiefeln hervor; sie befinden sich wieder auf dem Vormarsch. Kriechend und kniend huldigen Zwergbüsche einem flackernden Licht im tiefen Felsenspalt. Denjenigen, die nicht anbeten, droht die Todesstrafe… (Offenbarung 13:15)

Im Artikel III-7 in der EU-Verfassung ist von einem „Verbot von Diskriminierungen …" die Rede. Diese Worte, die für eine demokratische Gesellschaft verheißungsvoll klingen, könnten zur Folge haben, dass Gläubige in Europa, die in ihrem Gewissen an die Heilige Schrift gebunden sind, und dementsprechend denken, sich äußern und handeln, hinter Schloss und Riegel gebracht werden können! Da in der Überschrift des o.g. Abschnitts ausdrücklich von einem Verbot die Rede ist, gibt es auch eine Möglichkeit, dieses Verbot zu übertreten, und wenn dies geschieht, folgt darauf unausweichlich eine Strafe

Wie ist dies zu verstehen?

Zu Anfang war dieses Verbot der Diskriminierung nur als Verbot von Diskriminierung aufgrund der Nationalität gedacht. In dem vorliegenden EU-Grundgesetzentwurf geht der Text viel weiter; hier ist darüber hinaus von einem Verbot von unterschiedlicher Behandlung in Bezug auf Religion oder Glaube, Geschlecht oder sexuelle Ausrichtung die Rede. Der letzte Bereich: sexuelle Ausrichtung ist kein weitreichender Begriff! Das Verbot fokussiert kaum auf „die natürliche sexuelle Ausrichtung", d.h. Mann - Frau; deshalb kann es sich nur um ein davon abweichendes Verhältnis handeln, nämlich der Homosexualität!

Da jede Übertretung dieses Paragraphen (in Wort oder Handlung) dem neuen Grundgesetz zufolge bestraft werden muss, sollten sich die europäischen Christen darauf einstellen, dass sie sich in Zukunft strafbar machen, wenn sie die neutestamentlichen Worte über eine vom Apostel als „schändliche Leidenschaft" bezeichnete Sünde zitieren (Römer 1:26).

In gewissen Ländern hat man sich damit beruhigt, dass den Mitgliedsstaaten ja in Bezug auf die „Bekämpfung von Diskriminierung" keine Pflichten auferlegt wurden. Das EU-Grundgesetz besagt jedoch, dass der Europarat „zweckmäßige Maßnahmen" ergreifen kann. Was in diesem Unheilverkündenden Ausdruck liegt, bleibt der Phantasie des Einzelnen überlassen…

Adolf Hitler führte auch Religionsfreiheit ein – doch fügte hinzu: „unter der Bedingung, dass diese Freiheit nicht zum Anstoß für die Sitten und Moralbegriffe der germanischen Rasse wird…" (München 20. 02.1920). „alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, wurden getötet (Offenbarung 13:15).

GIB ES WEITER! EIN BRIEF AUS DER WÜSTE ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!