Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-03-0
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"Brief aus der Wüste "- JOURNALE Nr. 54

HOCHMUTIGE INTOLERANZ
… kennzeichnet die Haltung der EU-Verfassung gegenüber der christlichen Weltanschauung!
 

In meiner Wüste, aus der ich schreibe…
erscheint nach dem Regen das Wadi wie ein prachtvoller, mit goldenen Sandfliesen übersäter Teppich. Überall bedeckt er die ausgetrocknete Flusssohle mit einem einmaligen Mosaikmuster, wie es sonst nur in den herrlichen Palästen in Rom und Jerusalem zu finden ist. Vor meinem inneren Auge sehe ich die Gestalten aus der Urzeit über das im Mitternachtsmond schimmernde Muster schreiten: Pilatus, Hannas, Kaiphas und Herodes - die Weltverschwörer gegen den Mann mit dem Ledergürtel und Kamelgewand: Johannes, der in der Wüste über die wahren Werte des Lebens sprach…

Einer der vornehmsten Werte, der im neuen Europäischen Grundgesetz besonders betont wird, ist "Toleranz". Dieses Wort wird in Verbindung mit dem von der Union genannten "Respekt gegenüber der menschlichen Würde" angewandt (Abschnitt I, Artikel 2). Mit ihrer eigenen Toleranz ist es jedoch nicht weit her, wenn man bedenkt, dass sie mit einem einzigen Federstrich jegliche Diskussion überflüssig macht, was das Verständnis von Millionen EU-Bürgern in Bezug auf die "menschliche Würde" anbelangt. Mit Geringachtung gegenüber der christlichen Bevölkerung Europas und den EU-Nationen, die deutlich durch eine christliche Weltanschauung geprägt sind, hat Brüssel sich - aufgrund ihrer hochmutigen Intoleranz - geweigert, den Namen des Schöpfers im EU-Verfassungstext zu erwähnen.

In Buch "Mein Kampf" schreibt Adolf Hitler: "Wir müssen die Verschiedenartigkeit der Menschen erkennen und damit einsehen, dass sie höhere und tiefere Werte besitzen. Durch diese Erkenntnis fühlen wir uns gegenüber dem Ewigen Willen des Universums verpflichtet, den Sieg des Besseren und Stärkeren zu fördern, und zu verlangen, dass der Schlechtere und Schwächere sich unterordnet! Dadurch huldigen wir dem aristokratischen Grundgedanken der Natur und glauben an eine solche gesetzmäßige Ordnung bis ganz hinunter zum einzelnen Individuum".

In der Präambel des EU-Grundgesetzes (in der man offen darüber spricht, wie "die Menschheit sich nach und nach entwickelt hat") sowie in allen Lehranstalten Europas, nimmt die darwinsche Evolutionstheorie einen Ehrenplatz ein! Aus ihr leitet die EU-Konstitution ihre Werte her u.a. was "die Menschenwürde" angeht. Das heißt, dass das EU-Grundgesetz auf den gleichen, Darwin beseelenden Grundgedanken aufbaut, nämlich dass "der Stärkste siegt". Der Verfassungstext hält weit Abstand von der biblischen Menschenauffassung und wagt nicht - wie andere nationaleuropäischen und amerikanischen Erklärungen - den Namen des Schöpfers zu nennen. Die EU-Verfassung steht insgeheim hinter der Evolutionslehre und will, ebenso wie der Führer der 30er Jahre, nur so weit gehen, dass sie sich zu einem Glauben an "Den Ewigen Willen" bekennt…

Die biblische Wertgrundlage für den Menschen ist höher. "Gott schuf den Menschen nach seinem Bild" heißt es (1. Mose 1:27). Die EU-Verfassung zitiert den griechischen Historiker Thukydid - und meint damit, dem europäischen Kulturerbe seine Schuldigkeit getan zu haben. Das Neue Testament nennt zwei griechische, stoische Dichter aus dem dritten Jahrhundert vor Christus: Aratos und Kleantes, die offen bekannten: "Wir sind Gottes Geschlecht!" (Apostelgeschichte 17:28-29).

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