Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-02-05

"Brief aus der Wüste "- JOURNALE Nr. 32

EINE VORWARNUNG
Alle EU-Länder sind betroffen. Die gigantische Welle im Indischen Ozean hat etwas zu sagen…

In meiner Wüste, von wo aus ich schreibe…

haben mich die unzähligen Himmelfackeln Nacht für Nacht wach gehalten, als ob sie mir etwas mitteilen wollten; eine Art Vorwarnung! Über der blassblauen Mondlandschaft flattern die armen, zerfetzten Fahnen des Ostens, aber der Westen ist voller Weh. Im Sand sind eine Unmenge Paragraphen eingedruckt; von den Bergen kommt ein Hauch von Gottes Zorn!

Die Riesenwelle, die Ende 2004 über 150.000 Menschen mit sich in die Tiefe des Indischen Ozeans riss, und die ein Land nach dem anderen in Landestrauer versetze, nachdem die Zahl der vermissten Touristen immer wieder stieg, deckte gleichzeitig die heimlichen Tiefen im Menschenmeer auf. „Da sah man die Tiefen der Wasser und des Erdbodens Grund ward aufgedeckt" sagt die Bibel (Psalm 18:16). Der Kampf darüber, wer den in Not geratenen Menschen helfen sollte, stieg wie ein Meeresungeheuer an die Oberfläche. Die USA und UN mussten sich schließlich in einem gemeinsamen Einsatz die Hand reichen, doch das Streben nach der Weltvorherrschaft kam deutlich zum Vorschein. Die Armen des Ostens sind nur ein Ball in diesem Spiel.

Am 11. September 1990 richtete George Bush (Sen.) eine Ansprache an den amerikanischen Kongress. Darin sagte er u.a.: „In dieser schwierigen Zeit können wir unser eigentliches Ziel erreichen: Eine neue Weltordnung". Amerika hat seinen Hilfseinsatz in Südostasien verzehnfacht (von 35 auf 350 Millionen) als ein Ausdruck ihres Mitleids, doch zweifellos mit dem gleichen Ziel vor Augen! In dieser Sache wird der Himmel nicht schweigen. Nacht für Nacht hat er etwas zu sagen….

Die Europäische Konstitution denkt in gleichen Bahnen! „Es muss dort humanitäre Hilfe geleistet werden, wo Menschen Opfer einer Naturkatastrophe werden", heißt es (Artikel III, 223, Abs. 1)… doch soll dies in Übereinstimmung mit „den Prinzipien geschehen, die der eigenen Unionserweiterung zugrunde liegen…" (Artikel III, 195, Abs.1) Die neue Weltordnung ist das ständige Ziel. Dies geht aus den Konstitutionsparagraphen hervor!

Nach der Todeswellenkatastrophe im Indischen Ozean waren die Kirchen in vielen Ländern gefüllt. Nie zuvor waren Mitleid und Opferwille so groß. Innerhalb einer Woche wurden für die Hilfsarbeit 2 Milliarden Dollar eingesammelt. „Die Bäche des Verderbens erschreckten mich" rief König David aus und fügte hinzu: „In meiner Bedrängnis rief ich zum Herrn" (Psalm 18:5-7). Deshalb werden sich diese furchtbaren Ereignisse wiederholen! „ER neigte den Himmel und fuhr hernieder… zu seiner Laube Wasserdunkel (Vers 10-12). Gott ruft damit die ganze Welt zur Umkehr auf! „Da sah man die Tiefen der Wasser und des Erdbodens Grund war aufgedeckt vor deinem Schelten, HERR, vor dem Odem und Schnauben deines Zorns" (Vers 16) Die meisten wollen diese Töne nicht hören. Europas Stunde hat jedoch geschlagen, um den gegenwärtigen Ernst der Lage zu erkennen! Alle EU-Länder sind von dieser Riesentragödie betroffen. Das Geschehene ist eine Vorwarnung! Der Westen ist voller Weh. „Der Herr donnert im Himmel und der Höchste lässt seine Stimme erschallen" (Vers 14). Wie kann man es wagen, dem Namen Gottes in der EU-Verfassung nicht die Ehre zu geben?

GIB ES WEITER! Der Brief aus der Wüste ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!

Wichtige Mitteilung:

ENDZEITBILDER

„Drei Tage lang behält das Meer seine Opfer", erzählen arme Fischer am Indischen Ozean und fahren fort: „Das Meer nimmt sie mit, führt sie in die Tiefe und bringt sie danach wieder zurück ans Land…"

Dieses Sprichwort hat die Todeswelle erfüllt, als Zehntausende von Leichen nach der Jahrhundertkatastrophe in Südostasien an die zerstörten Strände gespült wurden.

Als Bildtext zu einem der tragischen Pressephotos von der Zerstörung durch die Monsterwelle schrieb der Spiegel am 3. Januar 2005: Szenen aus der biblischen Endzeit (S. 97). „Eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes" heißt es unter der Rubrik Hausmitteilung (S. 5). Sollten die Gläubigen es noch nicht begriffen haben, so verstehen jedenfalls die ausgesandten Reporter und Photographen, worum es geht. Sie finden keine anderen Bezeichnungen, die sich für ihre Bilder und Reportagen eignen als die im Alten Testament vorausgesagten und beschriebenen Endzeitereignisse oder die neutestamentliche Beschreibung im Buch der Offenbarung („apokalyptisch").

Deshalb ist es angebracht, die gleichen Begriffe zu verwenden, wenn wir von der Todeswelle sprechen, die von Brüssel aus über uns hereinbricht, und von dem biblischen Monster, das sich nun in Europa erhebt. Die Zeit ist kurz, bis die neue EU-Verfassung zur Wahl steht, und alle Christen sollten andere über den eigentlichen Inhalt dieses europäischen Grundgesetzes in Kenntnis setzen. Deshalb: Vervielfältige am Sonntag die sechs Briefe aus der Wüste mit dem Titelblatt: „DAS HAUPTQUARTIER" und reiche sie weiter.

Mit brüderlichen Grüßen

Johny Noer