Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-02-03

"Brief aus der Wüste "- JOURNALE Nr. 30

DAS HAUPTQUARTIER
…in dem die goldenen Versprechen der EU-Verfassung zurückgenommen werden können!

In meiner Wüste, von wo aus ich schreibe…

stand im Dunst der Dämmerung von Edom ein seltsames Bild vor meinen Augen. Ich sah einen riesigen Schatten fallen, dieses Mal nicht über dem vom Tode gezeichneten Indischen Ozean, sondern über dem Häusermeer in vielen Großstädten. Die Straßenlampen wurden eine nach der anderen ausgeblasen. Wie ein nächtlicher Nebel kroch der finstere Gesandte von Haus zu Haus; an vielen Orten war Klagegeschrei zu hören. Mit dem einen Fuß auf dem Hauptquartier und dem anderen auf einer verdunkelten Brücke, beugte sich die finstere Gestalt über das Geländer und berührte das Wasser im Fluss, das daraufhin gleich dem Untergang preisgegeben wurde…

Von seinem Führerhauptquartier aus sandte Adolf Hitler am 1. März 1942 an alle Dienstorte des Heeres, der Partei und des Staates folgenden Befehl: „Jegliche Form von Weltanschauung, die sich gegen den Nationalsozialismus richtet, sollte bekämpft werden! Dies ist eine kriegsnotwendige Aufgabe!" Der Befehl des Führers geht weiter: „In den besetzten Gebieten wird das Recht erteilt, alle Archive, Bibliotheken und jede andere Einrichtung, die mit einer kultur- und weltanschaulichen Idee zu tun hat, zu beschlagnahmen". Als Hitler 1932 mit fast 14 Millionen Stimmen und 270 Mandaten an der Spitze von Deutschlands größter Partei stand, war sein Erfolg darauf zurückzuführen, dass er Gedanken- und Glaubensfreiheit versprochen hatte! Unter der Überschrift „Eine kriegsnotwendige Aufgabe" wurden alle diese Versprechen zurückgenommen, und das Hauptquartier begann, die „Andersgläubigen" zu bekämpfen. Leute mit Visionen und Träumen wurden in die Todeslager gesandt.

Der ganze Abschnitt III in der EU-Verfassung, der die Bezeichnung „Befugnisse der Union" trägt, schafft die Möglichkeit zur Durchführung solcher zwingenden Aufgaben! Die vornehmen Formulierungen über „die Werte der Union" und „Freiraum", „Menschenwürde" und „Respekt vor Menschenrechten" sind nicht neu; in Krisensituationen kann das Hauptquartier mit einem Federstrich neue Befehle ausstellen. Dadurch offenbart sich die eigentliche Gesinnung der EU-Verfassung. Wer wagt es, Gottes Warnungen vor dem neuen Führerstab auszusprechen?

Ein sonderbares Ereignis, das vor 2500 Jahren stattfand, kann heute Licht auf die eigentliche Gesinnung des EU-Hauptquartiers werfen. Nachdem ein mächtiger heidnischer Herrscher mit seinen eigenen Augen gesehen hatte, wie eine Gruppe Juden durch ein Wunder vor der Hinrichtung bewahrt wurde, stellte er folgendes Dekret aus: „So ergeht nun von mir der Befehl, der jedes Volk, jede Nation und Sprache betrifft: Wer über den Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos etwas Verächtliches sagt, soll in Stücke gehauen werden, und sein Haus soll zu einem Misthaufen gemacht werden…" (Daniel 3:29). Der EU-Verfassungstext wurde trotz vieler Hinwendungen und Proteste, doch auf das christliche Erbe Europas hinzuweisen, nicht geändert. Man weigert sich, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, den Gott Israels… den Vater Jesu Christi in irgendeiner Form zu erwähnen… Adolf Hitler ging einen Schritt weiter; er „spottete dem Gott dieser Juden" und ging seinem Untergang entgegen!

GIB ES WEITER! Der Brief aus der Wüste ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!