Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-01-31

"Brief aus der Wüste "- JOURNALE Nr. 27

DIE HITZE DES TAGES
… wird den Inhalt der EU-Verfassung ans Licht bringen!

In meiner Wüste, von wo aus ich schreibe…

ist die Hitze des Tages gefüllt mit majestätischem Pomp und der Pracht der Einöde. Über dem nackten Berg brennen die sieben Fackeln des Alls, und hinter der glühenden Zinne lodern die roten Wolken des Weltraums. Dieses Unendliche vermag den Lebenstag eines Mannes zu zerbrechen. In diesem Ofen kann nämlich keine Lüge geduldet werden. Alle weißen Reiter werden entkleidet, und alle zerschmelzenden Geigen- und Flötentöne sterben dahin. Der einzige Klang, der noch zu hören ist, ist der Klang der letzten Posaune: „Denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich…" (1. Kor. 15:52).

1970 sah ein junger polnischer Denker mit dem schwierigen Namen, Zbigniew Brezinski, voraus, dass Japans und Europas Wirtschaft einen Aufschwung erleben würde. Deshalb versuchte er, die Theorien Karl Marx’ zu idealisieren. Dazu schrieb er das Buch „Between two ages". Der Hintergrund dieser Schrift ist, dass „die Balance-Politik" ein der Vergangenheit angehöriges Phänomen ist. Heute geht es um eine neue Weltordnung! Dieser junge Mann wurde später Präsident Jimmy Carters Sicherheitsberater und gleichzeitig Direktor der so genannten „Trilateral Commission", dessen Ziel es ist, „das globale System" zu verwirklichen. Seine Aussagen sind nicht in Vergessenheit geraten; im Gegenteil, sie scheinen noch an Kraft zuzunehmen!

Der jetzt angefertigte Textentwurf für Europas neues Grundgesetz gibt in seinem gesammelten Inhalt die Idee des jungen polnischen Denkers wieder. Er schreibt: „Die Nationen müssen langsam zu einer Gemeinschaft werden, aus der ein globales Bewusstsein erwächst". Und so fährt er fort: „Die humanistische Anschauung wird nach und nach die institutionelle Religiosität und die ideologisch-nationale Perspektive ersetzen". Ein weißer Reiter ist nun in allen Ländern unterwegs, um diese Gedanken zu verbreiten…

In der Präambel zur EU-Verfassung heißt es: „Europa hat nach und nach die Werte entwickelt, die die Grundlage des Humanismus sind". Es sollte deshalb kein Zweifel daran bestehen, dass jeder Glaube, alle anderen politischen Überlegungen sowie alle nationalen Werte durch diese humanistische, globale Grundlage, die einer neuen Weltordnung dient, erstattet werden. Von dem neuen europäischen Manifest erklingen die verführerischsten Flötentöne!

„Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen" (Offenbarung 6:2). Eine ganz besonders verführerische Gestalt! Er ist mit einem Bogen ausgerüstet; seine Pfeile hält er jedoch offensichtlich in seinem Köcher verborgen. Seine eigentliche Absicht wird sich erst später offenbaren! Er „zog aus siegend", berichtet der Apostel. Es scheint, als ob er weltweite Anerkennung findet! Niemand kann jedoch voraussehen, welch schreckliche Spuren er hinterlassen wird. Er steckt mit dem Bösen unter einer Decke; nach ihm ertönt die letzte Posaune! Bei Tagesbeginn sieht die EU-Verfassung betörend aus, doch während der Hitze des Tages zeigt sie ihr wahres Gesicht!

GIB ES WEITER! Der Brief aus der Wüste ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!