Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-01-29

"Brief aus der Wüste "- JOURNALE Nr. 26

Die fahle Farbe
… die der EU zukünftiges Unheil ankündigt!

In meiner Wüste, von wo aus ich schreibe…

ist der Sand seit einigen Tagen seltsam bleich. Nicht einmal die letzte Schminke der Sonne hat daran etwas ändern können. Und das Mondlicht hat erst recht nichts ausrichten können. Dieser Grauschleier kündigt Unheil an. Als die Uhr sieben schlug, die Zeit, in der die kleinen Geschäfte in Europa ihre Rollladen herunterlassen, geschah hier das Gleiche. Die Wüste bedeckte ihr Angesicht, und die Luft begann sich mit Sand zu füllen; nun besteht keine Hoffnung mehr wahrzunehmen, was in der großen Welt vor sich geht!

Die USA griffen keine Weltmacht an, als sie mit ihren Truppen am 2. August 1990 in Kuwait einmarschierte. Denn Irak hatte nur eine begrenzte Flotte, keine U-Boote, eine geringe Anzahl moderner Kampfflugzeuge, keine Überwachungssatelitten, keine Spionflüge oder Kernwaffen, ein dürftiges Kommunikationssystem und keine wirklich motivierte Armee! Der Grund dafür, dass die USA 50 Milliarden Dollar in diese Invasion pumpte, wurde dem Kongress am 29. Januar 1991 offen erklärt. Präsident George Bush (Sen.) äußerte sich wie folgt: „Es geht hier um mehr als nur das Schicksal eines kleinen Landes! Es geht um eine große Idee, nämlich um eine neue Weltordnung!"

Er fuhr weiter fort und gebrauchte die gleiche Sprache, die im neuen europäischen Grundgesetz angewandt wird: „Die Nationen müssen ein gemeinsames Ziel verfolgen: Frieden, Sicherheit, Freiheit und die starke Hand des Gesetzes. Wir müssen die Zukunft unserer Kinder durch eine derartige Welt sichern". Die volle Stunde hat jedoch geschlagen und die Schotten sind dicht. Dadurch wird die Aussicht versperrt…

Der EU-Verfassungstext, der nun von 25 Staaten ratifiziert werden soll, wiederholt: „Es ist das Ziel der Union, den Bürgern Raum für Freiheit, Sicherheit und Gerechtigkeit zu geben". (Abschnitt 1, Artikel 2, Punkt 2). Der einzelne Bürger sollte sich bloß vor Augen halten, dass es nicht um das Schicksal dieses oder jenes Landes geht, wenn seine Söhne oder Töchter ausgesandt werden, um in der Fremde zu sterben. Nein, es soll für „eine große Idee" gekämpft werden! Für eine neue Weltordnung! Wenn sich das EU-Heer um Jerusalem herum lagert, geschieht dies nicht aufgrund von „friedenserhaltenden Maßnahmen" (wie es so schön heißt) sondern um eine Idee in die Tat umzusetzen. In dieser neuen Weltordnung nimmt Jerusalem einen zentralen Platz ein… Aufgrund des Flugsands gibt es jedoch nur wenige, die klar sehen können!

„Wir sind durch ein Feuertor in dieses Jahrtausend eingetreten", äußerte der Generalsekretär der UN, Kofi Annan, anlässlich der Verleihung eines Friedennobelpreises. Damit wies er auf die Tragödie vom 11. September 2001 hin. Das Feuertor hat zu weiteren Kriegen und einem größeren Flammenmeer geführt und wird sich auch in Zukunft weiter ausbreiten. Die neue Ordnung fordert ihre Opfer… „Und es wurde ihm ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete (Offenbarung 13:5) erklärt der Apostel in seiner Beschreibung der Bestie, d.h. des Antichristen. Die vorliegende EU-Konstitution ist mit solchen „großen Dingen" gefüllt. Doch die EU-Landschaft ist seltsam bleich. Selbst der feierliche Verfassungstext vermag die aschbleiche Farbe nicht zu entfernen. Europa scheint von einer unheilbaren Seuche angesteckt zu sein, die ihr den Blick verschleiert, sodass sie nicht klar sehen kann…

GIB ES WEITER! Der Brief aus der Wüste ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!
 

Wichtige Mitteilung:

DIE ZEICHEN DER ZEIT

Das NT berichtet, wie die Propheten des Alten Bundes die heiligen Schriften „durchforschten", um herauszufinden, „welche und wie die Zeit war, über die Gottes Geist zu ihnen sprach. Das heißt, dass es nicht verkehrt oder schriftwidrig ist, sich mit den Ereignissen zu beschäftigen, die sich in unserer Zeit erfüllen.

Morgen, Sonntag, können die sechs Briefe dieser Woche ausgedruckt und in einem kleinen Heft unter dem Titel: „DAS TIER" gesammelt werden. Gerade mit diesem Begriff (der auf den kommenden Antichrist hinweist) beschäftigen sich heute viele Menschen, und die Briefe dieser Woche enthalten klare Hinweise darauf.

An Anstrengungen sollte nicht gespart werden, um diese Botschaft weiter zu bringen. Du kannst dich inspirieren lassen und kreativ sein. Gott wird das Werk deiner Hände segnen!

Mit brüderlichen Grüßen

Johny Noer