Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-01-17

"Brief aus der Wüste "- JOURNALE Nr. 15

LÜGEN
…kennzeichnen die erste Seite der EU-Verfassung

Hier in meiner Wüste, von wo aus ich schreibe…

gibt es kein Wasser, keine Quellen und kaum Regen! Eine bleierne Schicht komprimierter Hitze hängt über der öden Landschaft. Sonnenspeere zischen durch die Luft und schießen in den Sand. Das benötigte Wasser muss mit einem Tankwagen geholt werden. Während ich ihn den holprigen Weg entlang rattern sehe, spüre ich, wie sich eine neue Gefahr in der Luft ausbreitet!

Die seit den 70er Jahren gemachten Versprechungen über die verheißene EU haben sich als Fata Morgana herausgestellt. Leere Bilder in einer wasserlosen Wildnis! Politiker kehrten von den auf dem Kontinent abgehaltenen Plenarversammlungen in ihre Länder zurück und versicherten der Bevölkerung, dass ihre nationale Unabhängigkeit bestehen bleibe. „Es geht hier nur um eine Handelsgemeinschaft", logen sie. „Das Rechtssystem unserer Länder wird davon nicht berührt, und unsere religiösen Rechte sollen bewahrt bleiben!" Zwischenzeitlich ist es ans Tageslicht gekommen, dass diese vom Volk gewählten Männer und Ausgesandten es sehr wohl besser wussten…

In der Präambel des EU-Verfassungsentwurfs heißt es, dass das neue europäische Grundgesetz sich u.a. vom europäischen religiösen Erbe als einem gegenwärtigen Teil Europas inspirieren ließ. Heute ist das Gegenwärtige verschwunden! In der EU-Verfassung gibt es nichts entfernter Liegendes als das christliche Evangelium, das nach 1000-jähriger Verkündigung dennoch zweifelsohne Europas christliches Erbe verbleibt. Die erste Seite der EU-Verfassung wird durch eine dicke Lüge eingeleitet!

Deshalb ist es wichtig, die Warnungen des Neuen Testaments über ein antichristliches System genauer unter die Lupe zu nehmen. Es wird durch eine Frau verkörpert, die auf einem Tier reitet. Genau dieses Merkmal ist das „Markenzeichen" des EU-Parlaments (illustriert durch eine vornehme Statue, die diese Idee wiedergibt). Das Bild der Frau, die auf einem Tier reitet, ist auch auf der Euromünze einiger Länder zu sehen. Das Neue Testament erklärt, dass dieses zukünftige Weltsystem (das die Gläubigen verfolgen wird) „war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen" (Offenbarung 17:8). Das heißt, dass die Christenverfolgungen der Frühzeit (die eine zeitlang stattgefunden haben) wieder aufs Neue einsetzen werden. Diese neue Weltordnung wird nicht nur politisch von Europas religiösem Erbe Abstand nehmen. Nein, sie wird (warnt der Apostel): „trunken sein vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu" (Offenbarung 17:6).

GIB ES WEITER! Der Brief aus der Wüste ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!