Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2005-01-13

"Brief aus der Wüste "- JOURNALE Nr. 12

"IM GRUNDGESETZ VERANKERT"
… die Schöpfungsgeschichte verworfen!

Ich sende dir diesen Gruß aus den heißen Breitengraden des Karavanenweges; dort, wo die Sonne am Tage sticht und der morgendliche Jammer erst gegen Abend nachlässt… dort, wo alle Menschen daran glauben, dass Gott alle Dinge geschaffen hat!

Solltest du dir über "die ersten Tage der Menschheitsgeschichte" Gedanken gemacht haben, so möchte das vorliegende EU-Grundgesetz diese Gedanken in eine bestimmte Richtung lenken! Es wird dir sagen, was man in diesem Zusammenhang gesetzmäßig denken und glauben darf. Die neue Konstitution bekennt sich in ihrem ersten Paragraphen zur Entwicklungslehre und weist damit die biblische Beschreibung von Gottes Schöpferwerk zurück. "Europas Einwohner sind seit den ersten Tagen der Menschheit in Wellen zu diesem Kontinent gekommen", heißt es in dem einleitenden Abschnitt der EU-Verfassung, "und sie haben nach und nach die dem Humanismus zu Grunde liegenden Werte entwickelt…"

Dabei ist besonders der Ausdruck "entwickelt" zu beachten. Wenn man diesen mit dem Begriff: "die ersten Tage der Menschheit" in Verbindung bringt und die Beschreibung: nach und nach sowie in Wellen, dann zeichnet sich ein klares Bild: Hier hast du mit der darwinschen Evolutionstheorie zu tun! Über Gottes Schöpfung zu sprechen ist ausgeschlossen! Aus gleichem Grund kann Gott auch nicht im Verfassungstext als der "Schöpfer des Himmels und der Erde" geehrt werden. Ja, aus seiner eigenen im Grundgesetz verankerten Einstellung heraus wird das neue Europa gegenüber Schulen und christlichen Gemeinden, die an die ersten Worte der Bibel glauben: ("Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde") "entsprechend" eingreifen können.

Die Anfangsworte der EU-Verfassung sind eine Herausforderung! Sie führen zu einem Glaubenskampf zwischen der Akzeptanz der Bibel und den ersten Worten des europäischen Grundgesetzes. "Niemand kann zwei Herren dienen", sagt Jesus. "Denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten" (Matth. 6:24). Darüber hinaus mahnt er: "Gebt denn dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!" (Matthäus 22:21).

GIB ES WEITER! Der Brief aus der Wüste ist ein von www.noer.info veröffentlichtes 24-stündiges Flugblatt. Das tägliche Flugblatt sollte an mindestens drei Personen weitergegeben werden!