Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-09-30

"TEMPELPLATZ"-JOURNALE
Nr. 5

DIE ENTWEIHUNG
… Europas Gläubige müssen die Leitenden daran hindern, sich am Geheiligten zu vergreifen!

Im Neuen Testament ist ein Apostelwort zu finden, das die 25 europäischen Regierungschefs sich hinters Ohr schreiben sollten! Es ist eine prophetische Aussage, die zum Teil bereits erfüllt worden ist. Doch sie enthielt darüber hinaus eine die Zukunft betreffende ernste Warnung! Sollten die verantwortlichen Männer und Frauen Europas diese Warnung in den Wind schlagen, wird es ihnen übel ergehen…

Der Wort des Apostels lautet folgendermaßen: …"der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Heiligtum" (2. Thess. 2:4)

Im Grundgesetztext haben sich die Regierenden Europas "über Gott erhoben". Sie finden den Namen Gottes "nicht einmal der Rede wert". Sie fühlen sich zu erhaben, um Gott zu ehren… Als nächstes werden sie sich "über alles erheben was Heiligtum heißt", d.h. sie werden sich über "den Tempel Gottes" in Jerusalem erheben (Vers 4) Die Worte "über alles, was … heißt" schließen auch den Tempelplatz und den heiligen Berg mit ein. Um blinde Regierungschefs daran zu hindern, sich an dieser Stätte zu vergreifen, sollten sich die Gläubigen zusammenschließen, indem sie sich bei: www.YES-to-GOD.com melden.

Hierzu möchte ich folgendes erklären:

Obwohl Politiker und Staatsmänner unserer Zeit nur mit Widerwillen akzeptieren wollen, dass alte jüdische Schriften wieder ans Tageslicht gebracht werden, um Licht auf die Errichtung des Dritten Tempels zu werfen, so müssen sie sich vor der ständigen, ungewöhnlichen Flut von Informationen beugen, die von Seiten der Archäologen seit Jahrzehnten auf sie einstürmt, und gerade dieses Thema als aktuell erscheinen lässt.

Was die rabbinischen Schriften anbelangt, so haben die Experten der heutigen Zeit die erforderlichen Erkenntnisse in Bezug auf ihre Glaubwürdigkeit. Sie sollten sich deshalb in Ehrfurcht zurückhalten, denn ihre Resolutionen oder Berechnungen sind weit von der Genauigkeit entfernt, mit der jüdische Gelehrte das hochaktuelle Material von Generation zu Generation überliefert haben, sodass es unserer Zeit zur Verfügung gestellt werden kann. Ja, die europäischen Minister und Regierungschefs (sowie die anderer Kontinente) die damit begonnen haben, sich in das größte und erhabenste Projekt der Weltgeschichte einzumischen - nämlich der Errichtung des Dritten Tempels in Jerusalem - sollten ihre Hand vor den Mund nehmen und sich erschrocken zurückziehen, wenn die alten Dokumente vorgelegt werden, die auf den baldigen Bau des Heiligtums hinweisen, das "ein Bethaus für alle Nationen sein soll".

"Kann man sich wirklich auf die Genauigkeit dieser ‚Tempelüberlieferungen' verlassen?" lautet die Frage der europäischen Staatsmänner.

"Ja", antwortet Millard, der Verfasser des Werkes "Pergament of Pyrus" schrieb (SS.192-197). "Die Rabbiner des frühen Judentums erwarteten von ihren Schülern, dass sie das Gelernte mit einer solchen Genauigkeit wiedergeben konnten, dass auch nicht ein einziges Wort vom ganzen Text fehlte …"

Im Hinblick auf die archäologische Arbeit sollten die politischen Experten, die es wagen, Hand an dieses Werk zu legen, ihre Handlungsweise gut überlegen! Der Engländer, Charles Wilson, hat die archäologische Forschung auf dem umstrittenen Tempelplatz zu einem Höhepunkt gebracht, und selbst die jüdischen Experten fragen sich, ob nicht eine höhere, unsichtbare Hand die Arbeit dieses Mannes geleitet hat?

Die osmanischen Behörden (Jerusalem war von 1516 bis 1917 Teil des türkischen Reiches) sahen sich gezwungen, eine neue Trinkwasserversorgung in Jerusalem zu errichten. Die englische Firma "Royal Engineers" wurde mit dieser Aufgabe betraut. Als Repräsentant der Briten kam Charles Wilson 1864 nach Jerusalem.

Das Unmögliche geschah. Charles Wilson bekam als Nicht-Muslim die Genehmigung, die zahlreichen unterirdischen Gänge und Räume unter dem Tempelberg zu besichtigen. Hier sammelte er unschätzbares Material, das heute für die Errichtung des Dritten Tempels verwertet werden kann (Wilson: "Notes on the survey of the most remarkable localities in Jerusalem").

Er entdeckte u.a. den riesigen Bogen, der nur wenige Meter nördlich von der so umstrittenen Klagemauer entfernt ist. Dieser ist nach ihm benannt worden. Den Türken, die seine Arbeit im Hinblick auf die Wasserversorgung Jerusalems überwachten, konnte er dokumentieren, dass dieser Bogen die letzte Wölbung eines gigantischen Aquädukts war, das Wasser von den sieben Quellen südlich von Bethlehem nach Jerusalem führte. Die Türken wollten dies nicht glauben, weil es sich dabei um eine Strecke von 68 km handelte, doch Wilson behielt Recht. Somit wurde ein weiteres Rätsel im Hinblick auf den Tempelplatz in Jerusalem gelöst.

Europa sollte die Finger von dieser gefährlichen Sache lassen. Seine Leiter sollten, was die Zukunft des Tempelplatzes anbelangt, geistlichen Männern Gehör schenken (und nicht politischen Experten…)