Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-30D

"STREIFLICHTER"- JOURNAL
Nr.3

"EIN SODOMITISCHES GERICHTT"
… das eine 600 Jahre alte Rechtsauffassung abschafft.

Der neue EU-Verfassungstext streicht den Begriff Habeaskorpus, der im Hinblick auf die Rechtssicherheit der Bürger besagt, dass kein Mensch in Gewahrsam genommen werden darf, ohne dass eine rechtfertige Rechtshandlung stattgefunden hat! Dieser Begriff wurde unter dem Artikel 39 der Magna Carta im Jahre 1215 eingeführt. Durch das EU-Rechtssystem, das ein Inquisitionsgericht ohne Jury ist, wird dem Volk das Recht verwehrt, von unbezahlten, aus dem Volk kommenden Laienrichtern repräsentiert zu werden. Ein 600 Jahre altes europäisches Gericht wird nun durch ein männliches Richterteam erstattet, das weder vom Volk gewählt wurde noch (dem EU-Gesetz zufolge) für seine Handlung zur Rechenschaft gezogen werden kann! Gegen ein gefälltes Urteil kann keine Berufung eingelegt werden. Dem juristischen Team wird keine juristische Erfahrung abverlangt…

Die Gläubigen Europas können sich auf eine neue Gesetzesmacht einstellen, deren schlimmsten totalitären Absichten uns durch das Deutschland der 30er Jahre vor Augen geführt werden. Ein sodomitisches Gericht mit sodomitischen Richtern, die Homosexualität verteidigt und das Volk Gottes angreifen wird (Jesaja 1:10). Diejenigen, die diese Gefahr erkennen, sollten sich bei www.YES-to-GOD.com melden (Es werden weiterhin Übersetzer für diese Tagesjournale gesucht).

Nachdem Abrahams Neffe Lot sich entschieden hatte, seine eigenen Wege zu gehen, sprach Gott zu Abraham. Lot zog es mit seiner Familie in den südlichsten Teil des Gebietes, wo das Salzmeer bzw. das Tote Meer sich heute ausbreitet. Abraham zog in Richtung des Verheißenen Landes.

Der biblische Bericht lautet folgendermaßen: "Lot wohnte in den Städten der Ebene des Jordan und schlug seine Zelte auf bis nach Sodom". - "Aber", heißt es weiter im 1. Mose, "die Leute von Sodom waren sehr böse und sündig vor dem Herrn" (13:13). Aus dem weiteren Bericht erfahren wir, dass "das Sündige vor dem Herrn" und "das Böse", das an diesem Ort herrschte, Homosexualität war!

Diejenigen, die ihre Zelte nicht mit Lot aufstellten, erlebten die Offenbarung Gottes: "Denn das ganze Land, das du siehst", sagte der Herr zu Abraham, "dir will ich es geben und deinen Nachkommen für ewig (13:15). Im Neuen Testament sagt der Apostel: "Uns, die er auch berufen hat, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Nationen" (Römer 9:24).

Der Kreuzweg, der auf den ersten Seiten der Bibel aufgezeichnet ist, taucht im Nebel der Endzeit wieder auf! In der einen Richtung geht es nach Sodom, in dem ein homosexueller Geist herrscht, der andere Weg führt ins Heiligen Land, in dem der Herr sich offenbaren will! Die Wahl der Gläubigen in dieser Situation ist klar; sie können ihre Auffassung über Homosexualität als "Sünde" und "Gottlosigkeit" nicht verschweigen; sie werden auch nichts anderes tun können als sich den Zelten Abrahams anzuschließen, die ins Verheißene Land nach Israel führen.

Die neue EU-Verfassung hat die Jury unter dem neuen europäischen corpus-juris System abgeschafft. Das heißt, die Sache der Gläubigen kann nicht länger von einer aus unparteiischen Männern und Frauen bestehenden Jury angehört werden, (die "mit dem Herzen hören"). Sie müssen von nun an selbst ihre Unschuld gegenüber einer totalitären Staatsmachtmaschinerie unter Beweis stellen. Lot, Abrahams Verwandter, würde heute verurteilt werden, weil er den EU-Paragraphen über "sexuelle Orientierung" ablehnt. Und Abraham würde man einsperren, denn er behauptet, dass Gott ihm das Land Israel verheißen hat!