Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-08-08

Staatskirchejournal
Einleitung

Das böse Szepter
… eine abgefallene Staatskirche und eine gesetzlose Unionskirche werden das Szepter ergreifen.

Während die ökumenische Bewegung seit Jahren den Boden für eine EU-Einheitskirche vorbereitet hat, ist der Tag gekommen, um ihr Gegenstück gesetzlich zu verankern, nämlich das evangelisch-christliche Gemeindeleben unter der europäischen Bevölkerung! Eine Bewegung, die sich für die Menschenrechte in der EU-Verfassung stark macht, wird als Repräsentant für den Islam und das Judentum, für die anglikanische und römisch-katholische Kirche, sowie für die russisch- und griechisch-orthodoxe Kirche, sowie für den Weltkirchenrat, verschiedene protestantische Kirchen, Institutionen und Vereinigungen in Zusammenarbeit mit der EU-Kommission auftreten.

Die Bewegung begründet ihre Hauptidee damit, dass diese Religionen und Kirchen "gemeinsame europäische Wurzeln" haben. Sie stehen für die gleichen Werte ein und können so mit dazu beitragen "Europa eine Seele zu verleihen". Die Zeit für diese "gemeinsame kirchliche und religiöse Pluralität" ist angebrochen. Diese Pluralität soll als Mörtel dienen, um Europa zusammenzubinden. Der durchsäuerte Mörtel wird sich in die gesetzmäßigen, evangelisch-christlichen Fundamente der Nationen fressen, um den Rest des reformatorischen Glaubens zu entfernen. Neue Verfolgungszeiten stehen vor der Tür…!

In diesem Zusammenhang möchte ich in den folgenden drei "Staatskirchejournalen" den Hintergrund dafür beleuchten, weshalb die Gläubigen die Staatskirchenordnung in den jeweiligen Ländern nicht unterstützen sollten. Der offensichtliche Abfall, der in den letzten 10 Jahren die gesetzgebenden Versammlungen dazu inspiriert hat, Bestimmungen einzuführen, die genau das Gegenteil vom dem in der Heiligen Schrift Ausgesagten beinhalten. Damit sollte jedem Christen klar sein, dass die Monopolkirchen gemeinsame Sache mit den EU-Einheitsbestrebungen machen, und tatkräftig mithelfen werden, die letzten Reste des reformatorischen Standpunktes zu entfernen! Das durch Glaubenskämpfe Gewonnene und durch Gesetzgebung gläubiger Männer Verankerte muss jedoch verteidigt werden. Die Trennung von Kirche und Staat ist wünschenswert, doch der Vorrang und die Begünstigung, die dem evangelisch-christlichem Bibelverständnis entgegengebracht wurde, sollten weiter gestärkt statt zunichte gemacht zu werden. Falls dies nicht geschieht, wird etwas Schlimmeres als eine abgefallene Staatskirche die Macht ergreifen; in dem Fall wird eine gesetzlose Unionskirche das Szepter übernehmen und mit eiserner Hand die so genannten "gefährlichen Sekten" verfolgen und vernichten.

In den drei nachfolgenden Journalen soll versucht werden, auf die zuweilen unglaublich prophetische Klarsicht gläubiger Politiker einzugehen, im Hinblick auf das, was sie "Das Wohl und die Ansprüche kommender Geschlechter" nennen. Dies sind Worte von Männern, die schon seit langem in ihren Gräbern liegen, doch ihre Worte leben mit erneuerter Kraft unter uns.

Die Titel der drei folgenden Journale sind:

1. Das böse Szepter
… eine abgefallene Staatskirche und eine gesetzlose Unionskirche werden das Szepter ergreifen.

2. Die herrschende Religion
… draußen rast die spanische Inquisition!

3. Ein kostbarer Schatz
… der durch Blut und Tränen gewonnen wurde!

Nimm aktiv an dem Kampf gegen die EU-Verführung teil, die in den europäischen Völkern immer weiter zunimmt, und verteile diese Schriften. Organisiere Versammlungen, die unter den Leuten wie Salz und Licht wirken können.