Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-05-26

Siegel Journal Nr. 5

DER ZORNBECHER
Die Verantwortlichen sollen daraus trinken!

Wann werden die weltbewegenden Ereignisse stattfinden, und was signalisiert ihren Anfang? Diese Fragen sind relevant, und ich will in diesem Journal eine Antwort darauf geben.

Einige werden sich darüber wundern, dass ein anhaltend düsterer Ton diese Journale prägt. "Es wäre besser mit einem ermutigenden Wort im evangelistischen Sinne," sagen sie. Der Prophet Jeremia, der die frohe Botschaft brachte, dass die babylonische Gefangenschaft auf 70 Jahre begrenzt sei, bekam jedoch gleichzeitig den Auftrag, den vielen Völkern einen Zornbecher einzuschenken! Es wurde ihm nicht gestattet, diesen Becher mit süßem Wein zu vermischen!

Persönlich bin ich der Überzeugung (möge der Herr mich korrigieren, wenn ich mich irre), dass diese "Tagesjournale", die nun in mehreren Sprachen erscheinen, ein Teil der weiteren Erfüllung des göttlichen Auftrags an Jeremia ist: "Ein Zornbecher," der die bevorstehenden Ereignisse ankündigt und gleichzeitig davor warnen soll". Wenn sie sich weigern, den Becher aus deiner Hand zu nehmen um zu trinken, sollst du sagen: "So spricht der Herr der Heerscharen: Ihr müsst ihn trinken (25:28). Ob die Verantwortlichen in den Regierungen es wollen oder nicht, komme ich übers Internet in ihre ‚gute Stube' und zwinge sie "zu trinken". Sie werden auf verschiedene Weise durch andere Diener des Herrn mit der gleichen Botschaft konfrontiert werden. Als der Becher den "König von Scheschach", den babylonischen König, erreicht, bricht die Hölle los (25:26) ...

Es ist bewegend zu sehen, wie der alternde Daniel, als er noch als Gefangener in Babylon weilt, seinen Kopf über der Buchrolle Jeremias gebeugt hielt. "Ich achtete in den Büchern auf das Wort des Herrn, das an den Propheten Jeremia gerichtet ist (9:2). In diesem Zusammenhang ist er erfreut, als er entdeckt, dass "die Zahl der Jahre, in denen Jerusalem wüst liegen sollte, 70 Jahre beträgt (Vers 2).

Aus Daniels nachfolgendem Gebet entnehmen wir, dass er nicht nur diesen einen epochemachenden Vers gelesen hatte (über den er sich über alle Maße freute), nein, sein inbrünstiges Flehen zeigt uns, dass er das ganze Kapitel gelesen hat (25. Kapitel), das diese wichtigen Angaben über die 70 Jahre enthält. "Wir haben gesündigt, Unrecht getan," ruft er aus, "wir gehorchten nicht deinen Knechten, den Propheten, die in deinem Namen redeten (Vers 5-6). Es scheint, als ob die Inspiration zu diesem Bekenntnis aus dem weiteren Zusammenhang heraus entstanden ist, in dem die Verheißung der 70 Jahre gegeben wurde. Also geht es wie gesagt nicht nur um den einzelnen Vers, sondern um das ganze Kapitel 25. Darin schreibt der Prophet Jeremia: "Aber ihr habt nicht auf mich gehört, spricht der Herr, um mich durch das Tun eurer Hände zu reizen, euch zum Unheil!" (25:7)

Da aus diesem Wort klar hervorgeht, dass es an Israel gerichtet ist, scheinen wir (aus den Nationen) nichts damit zu tun zu haben. Doch das stimmt bei weitem nicht! In gleichem Maße wie Jeremia in seinen Voraussagen auf die Folgen von Israels Abfall hinweist, wendet er sich an die Nationen, die in die Ereignisse der Endzeit mit verwickelt sind. Dabei geht es insbesondere um Europa, die westliche Welt, Babylon, Kleinasien und um den Nahen Osten. Diese sind alle auf der prophetischen Landkarte vorgezeichnet. "Nimm diesen Becher Zornwein aus meiner Hand," sagt der Herr zum Propheten und fährt fort: "Gib ihn all den Nationen zu trinken, zu denen ich dich sende, damit sie trinken ... (25:15).

Unter den vielen Völkern, die gezwungen werden, aus dem Becher zu trinken, werden folgende erwähnt: die Könige auf den Inseln jenseits des Meeres (25:22) sowie: "alle Könige des Nordens, die in der Nähe und die in der Ferne". Das heißt die Gebiete, die ich zuvor erwähnt habe. Dabei geht es nicht zu allerletzt um Europa (die "fernen" Könige des Nordens) und die Könige auf den Inseln jenseits des Meeres: USA! Ebenso auch alle Könige Arabiens (Vers 24). Ja, alle Königreiche der Welt, soviel ihrer auf Erden sind. Sobald die Botschaft des Zornes überbracht worden ist, muss der König Babylons den Zornbecher trinken, und der Ziegenbock wird den Widder angreifen. Der Anfang des Endes wird hierdurch eingeläutet ...