Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-18

„SCHWARZ AUF WEISS" – JOURNALE
Nr. 2

DIE UNGESCHMINKTE WAHRHEIT
… über Europas neues Grundgesetz

Nachdem wir über mehr als tausend Jahren im Wort des Evangeliums haben „baden" können, und die Kirchenglocken in Stadt und Land erklungen sind, können wir mit Recht auf eine treffende neutestamentliche Beschreibung über ein Feld hinweisen, „das viel Wasser getrunken hat" (Hebräer 6:7-8). So sieht der Kontinent aus, der in dieser Stunde eine EU-Verfassung auf den Tisch legt, die den geringsten Hinweis auf den Namen Jesu ablehnt. Im erwähnten Schriftabschnitt wird erklärt, dass, wenn aber ein solches Feld, „welches mit himmlischen Regen gesegnet wurde, und von dem eine reiche Ernte erwartet werden kann, stattdessen „Dornen und Disteln" hervorbringt, unfruchtbar ist. Es ist der Verbannung nahe; am Ende wird es verbrannt!"

Dies ist die ungeschminkte Wahrheit in Bezug auf Europa. Das sind die nüchternen Zukunftsaussichten der 25 Staaten, deren Regierungsoberhäupter nun gemeinsam ein Grundgesetz verabschiedet haben, über das mit den Worten der Heiligen Schrift gesagt werden kann: „Weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten" … (Römer 1:21) Die sich daraus ergebene Konsequenz ist wie folgt: „Sie verfielen in ihren Überlegungen in Torheit und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert" (Vers 21). Letzteres kann nun im Hinblick auf die verantwortlichen Staatsmänner erwartet werden, die diesen Verfassungstext genehmigt haben. Alle Gläubigen sollten von einer solchen Konstitution Abstand nehmen!

Lasst uns den Tatsachen in die Augen sehen!

In nächster Zukunft muss der europäischen Bevölkerung ein neues Grundgesetz vorgelegt werden. Der Text ist – wie bereits erwähnt – von allen 25 Staatsoberhäuptern genehmigt worden. Jetzt geht es darum, dass die Bürger der verschiedenen Nationen ja dazu sagen sollen. In neun Ländern sollen Volksabstimmungen stattfinden. Die Verfassung identifiziert sich nicht mit den christlichen Werten. Es findet kein Hinweis auf den Schöpfer des Himmels und der Erde oder auf Jesus Christus statt. Dem Neuen Testament zufolge bedeutet dies, dass „der Sohn Gottes verleugnet wird" (Lukas 12:8-9). Hinsichtlich dieses schmachvollen Umstandes sagt Jesus: „Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird der Sohn des Menschen sich schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel" (Lukas 9:26). Somit ist es nicht gleichgültig, wie sich die Gläubigen in Europa gegenüber dieser neuen Konstitution verhalten. Ohne zunächst auf ihren Inhalt einzugehen, und ohne gesehen zu haben, welche Katastrophe ihr Wortlaut für die 25 Länder mit sich bringen kann, die sich dieser sozialen, moralischen und militärischen Handfestung unterwerfen (ganz zu Schweigen von der ökonomischen Perspektive) – so ist im Verfassungstext ein Mangel an Gottesfurcht zu erkennen, ja, die bewusste, stolze Zurückweisung des christlichen europäischen Erbes mahnt die Gläubigen Europas, der Verfassung eine Absage zu erteilen…

„Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm", erklärt der Apostel Matthäus, „dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen, und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden …(Matthäus 25:31-32). Wir erkennen hier, dass eine schicksalsschwere Scheidelinie zwischen den Nationen der Erde gezogen wird! Die Unglücklichen, die sich einen Bären aufbinden lassen und glauben, dass diese urteilende Grenze zwischen den Völkern erst in dem Augenblick stattfindet, wenn Jesus wiederkommt, werden den Schmerz der Verführung erfahren; die Scheidelinie wird jetzt gezogen! Sie wird mitten durch die Nationen verlaufen, und scheidet die Nationen, die eine solch gottlose Konstitution akzeptieren wollen, von denen, die sich offen und freimütig zum Namen Jesu bekennen!" – „Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln" (Vers 41).

Soll das Verschweigen des Gottesnamens oder des Namens Christi im EU-Grundgesetz wirklich so hart beurteilt werden? mögen manche fragen.

Europa betreffend: Ja! Wenn wir ihn verleugnen", sagt der Apostel, „wird er uns verleugnen…"

Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, dass Europas Gläubige nun den Kampf aufnehmen und mit ihrem Zeugnis erklären, dass sie eine solche EU-Verfassung abweisen! Die Gemeinde Jesu in Europa soll folgende Erklärung abgeben: Das neue Grundgesetz lehnt uns ab – deshalb lehnen wir es ab!