Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-17

„SCHWARZ AUF WEISS" – JOURNALE
Nr. 1

EIN ANTICHRISTLICHES DOKUMENT
… wirf es weg, denn es ist wie ein von der Pest infiziertes Papier!

Die EU-Verfassung liegt nun in ihrem vollen Wortlaut in Brüssel vor. Nachdem man jahrelang daran gearbeitet und dabei viele Beiträge von Staatsmännern der letzten 50 Jahren mit übernommen hatte, kann man nur staunen, dass Gott als der Schöpfer der Welt und Herr der Nationen mit keinem Wort erwähnt wird! Das umfangreiche Dokument, das sorgfältig von tausenden Beamten und Politikern zusammengesetzt wurde, und das Schweiß und viele Tränen gekostet hat, enthält nicht den geringsten Hinweis auf das Evangelium, das 1000 Jahre lang in Wellen über den europäischen Kontinent geschwappt ist. Die vorliegende Version der Konstitution für das europäische Volk, das Millionen von gläubigen Christen zählt, ist wie chemisch gereinigt von jeder Andeutung eines Zugehörigkeitsverhältnisses zur christlichen Kirche. Die EU-Verfassung ist zehnmal so umfangreich wie die amerikanische Verfassung. Sie ist jedoch tausendmal ärmer! Sie verleugnet ihre Wurzeln und Zukunft! Die Gläubigen sollten sich ihr niemals anschließen. Sie soll für immer verworfen werden, weil sie tendenziös antichristlich ist. „Hieran erkennet ihr den Geist Gottes", erklärt der Apostel, „jeder Geist, der Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennt, ist aus Gott, und jeder Geist, der nicht Jesus bekennt, ist nicht aus Gott; und dies ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er komme, und jetzt ist er schon in der Welt!" (1. Johannes 4:2-3).

Das Abkommen, das dem europäischen Volk nun vorgelegt wird, sollte gleich vom Tisch gefegt werden! Bereits die Einleitungsworte in der Präambel, die sich an die Majestäten Europas, seine Präsidenten, königlichen Hoheiten und Regierungen, Königinnen und Parlamenten wenden, und nicht mit einer Silbe den König der Könige und den Herrn aller Herren nennt (Offenbarung 17:4) geben genügend Anlass, jeglicher Zugehörigkeit oder Verantwortung für dieses Dokument eine Absage zu erteilen. Allen Gläubigen sagen wir: „Zerknülle es und wirf es von dir, es ist wie ein von einer gefährlichen Pest befallenes Stück Papier. Es wird euch am Ende verfolgen, binden und gefangen nehmen, eure Häuser und Gemeinden zerstören und euch hinrichten. Dabei sollen dann eure Namen als Ursache und Anfang allen Unglücks genannt werden!

Und an diejenigen, die dieses unglückliche Dokument entworfen haben: Denkt an die Worte des mächtigen Königs Darius, der von Babylon aus folgendes schrieb: „ An alle Völker, Nationen und Sprachen, die auf der ganzen Erde wohnen: Euer Friede sei groß! Von mir ergeht der Befehl, dass man in der ganzen Herrschaft meines Königreichs vor dem Gott Daniels zittere und sich fürchte! Denn er ist der lebendige Gott und bleibt in Ewigkeit… Er, der rettet und befreit!" (Daniel 6:26-27).

Der Gott Daniels ist der Gott Israels. Israels Gott der Gott Davids. Davids Gott ist der Gott der Messiashoffnung. Der Gott der Messiashoffnung ist der Vater Jesu Christi.

Wie konnten 25 Männer und Frauen es wagen, ihre Unterschrift unter ein Stück Papier zu setzen, welches sich offen und in aufrührerischer Weise weigert, diese Tatsache anzuerkennen?

Nichtsdestotrotz sind Europas Monarchen und Staatsmänner an besonderen Feiertagen in den Kirchen anzutreffen. Zusammen mit den christlichen Gemeinden beugen sie ihr Haupt zum Gebet und singen aus dem Gesangbuch die Jesus verherrlichenden Liedern mit. Feierlich erheben sie sich mit der Gemeinde und sprechen das Glaubensbekenntnis (so gut sie können) mit. Einige sehen etwas verwirrt aus, wenn sie zu den Worten: „Gelitten unter Pontius Pilatus" kommen…Sie stutzen darüber, dass ein anderer Machthaber genannt wird, dessen Namen weltweit von Millionen Stimmen ausgesprochen wird! Beim Gedanken, dass dieser römische Politiker und Regent die Gelegenheit gehabt hatte, sich auf die Seite Jesu zu stellen, dass er aber im entscheidenden Augenblick Cäsar wählte, läuft es ihnen kalt den Rücken herunter, denn sie ahnen, dass bald etwas ähnliches geschehen könnte! Pilatus setzte in letzter Minute ein kurzes Schreiben auf, das ans Kreuz Jesu geheftet wurde: „Jesus Christus von Nazareth, König der Juden!" stand darauf zu lesen (Johannes 19:20). Er widerstand jeglichem Versuch, diesen Text zu ändern: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben!" erklärte er (Vers 22). Warum hielt dieser Machthaber an seinem letzten Bekenntnis fest? Warum lassen die Großen unserer Zeit nicht gerade diese wichtige Schrift anfertigen? Sollten sie es wirklich wagen – mit der neuen EU-Verfassung in der Hand – zu sagen: Was wir geschrieben haben, haben wir geschrieben…?