Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-16

„SCHWARZ AUF WEISS" – JOURNALE
Einleitung

SCHWARZ AUF WEISS
… der Bürger kann beurteilen und verurteilen!

Die nachfolgenden sieben Journale enthalten eine derartige Vereinfachung der betreffenden EU-Verfassung, dass die Experten sagen werden: „Hier haben wir ein Beispiel. Genau das haben wir befürchtet. Hier wird schwarz auf weiß demonstriert, weshalb wir keine Volksabstimmung hinsichtlich der neuen EU-Konstitution wünschen!"

Die Titel der sieben Journale sprechen für sich. Sie lauten wie folgt:

1. EIN ANTICHRISTLICHES DOKUMENT
… wirf es weg, denn es ist wie ein von der Pest infiziertes Papier!

2. DIE UNGESCHMINKTE WAHRHEIT
… über Europas neues Grundgesetz

3. DIE ZEHN KÖNIGE
… die den Hass des „Tieres" gegen die Christen teilen

4. DER ZUCHTMEISTER DER VÖLKER
… den die Staatsoberhäupter für blind und taub erachten!

5. VOLKSERZIEHUNG
… ein EU-Staat, der sich in alles einmischt!

6. DAS ERZWUNGENE SCHWEIGEN
… Die Haltung der EU-Konstitution gegenüber Europa

7. DAS ENDERGEBNIS DES GANZEN (Pred.12:13)
… wird nicht hier auf Erden erfolgen!

Allen Gegnern jeglicher Form von Vereinfachung möchte ich folgendes erklären:

Die große Frage in den einzelnen europäischen Ländern ist zurzeit folgende: Soll das Volk mitbestimmen, wenn es darum geht, ob die vorgelegte EU-Konstitution angenommen werden soll? Sollte eine Volksabstimmung stattfinden, oder sollte die Entscheidung alleine den Politikern überlassen werden?

Angeblich sind 77% der deutschen Bevölkerung für ein Referendum! Das heißt, die Mehrzahl ist nicht mit der Haltung der Regierung gegen einen Volksentscheid einverstanden. Frankreich scheint der Meinung zu sein, dass der französische Staatsbürger das Recht haben sollte, seine Ansicht zu der vorliegenden Verfassung zu äußern…

Eine der Hauptursachen dafür, dass die Politiker das Volk nicht befragen möchten, ist die Angst, die ganze Sache könnte von der gegnerischen Seite so sehr vereinfacht werden, dass die Bevölkerungsmehrheit begreifen würde, worum es eigentlich geht. „Bei einem Referendum besteht die Gefahr", erklärt der Europasekretär, „dass Themen behandelt werden, die gar nichts mit der Sache zu tun haben". – „Der fachliche Inhalt in der Verfassung ist so komplex und kompliziert, dass eine moderne Mediengesellschaft nicht imstande ist, eine solche Verantwortung zu übermitteln" (laut CDU-Europaexperte Matthias Wissmann).

Im Grunde genommen mag eine solche Äußerung gerechtfertigt sein. Das nun auf den Tisch gelegte Konstitutionswerk, ist für den modernen Bürger unübersichtlich und undurchdringlich. Leute, die nur Comics lesen oder TV-Krimis sehen, können in einer solch wichtigen Angelegenheit kaum um Rat gefragt werden. Die Politiker sagen: Es muss den Experten überlassen bleiben…

Ist das richtig?

Meiner Meinung nach: Nein! Es ist nicht richtig! Sollte etwas in der neuen Verfassung unverständlich sein, so muss es eben verständlich gemacht werden! Wenn der Verfassungsvorschlag nur anhand von Comics verstanden werden kann, dann soll er anhand von Comics erklärt werden! Wenn die Leute nicht mehr lesen können (und leider gibt es viele, die in der „modernen Mediengesellschaft" abgestumpft sind) – dann soll die Sache eben bildhaft dargestellt werden! Es soll ihnen so „verklickert werden", dass sie es begreifen. Doch unter keinen Umständen soll dem durchschnittlichen Bürger das Recht entzogen werden, sich in dieser Sache zu äußern! Man sollte auch nicht die Fähigkeit des Durchschnittsbürgers unterschätzen. Er kann sehr wohl selbst beurteilen und verurteilen…

Für die Gläubigen in Europa ist die Sache ganz einfach. Die neue Verfassung will nichts mit Gott zu tun haben, von daher will Gottes Volk nichts mit ihr zu tun haben. EU-Experten lassen keinen Zweifel: Die christlichen Werte sind in der neuen Konstitution ein Fremdwort, deshalb ist der Verfassungsvorschlag ein Fremdwort für Europas Gläubige. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!