Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-11-19

"RECHENSCHAFTS"- JOURNAL
Nr. 5

DER NEUE "KREML"
… ein Dienst des Neuen Bundes "im Schatten der Brüsseler Machtzentrale"!

Bald wird das christliche Europa, wie wir es kennen, aufgehört haben zu existieren! Zwar werden sich die Kirchtürme weiter über Stadt und Land erheben, und Glockengeläute (nun gemischt mit den Rufen der Minarette und der an Zahl zunehmenden "geistlichen Prozessionen) wird morgens und abends noch zu hören sein, doch der erlöste Gesang der Gemeinde wird verstummt sein! Kleine Räumlichkeiten und freikirchliche Gebäude, in denen die Liebe zu Israel willkommen war, werden geschlossen sein und 'geisterfüllte' Sommerkonferenzen, auf denen man sich durch die Wortverkündigung für die Sache Jerusalems einsetzte, haben keine Zukunft mehr. Christliche Schulen, denen die Achtung vor dem jüdischen Volk ein wichtiges Anliegen war, sind und werden aufgelöst. Die Übriggebliebenen werden sich in verborgenen "Hausgemeinden" versammeln. Das freie, christliche Europa gibt es dann nicht mehr. Die Planung, die zum Bau eines europäischen, ökumenischen, Israelfeindlichen "Superschlosses" geführt hat, ist somit verwirklicht. Die christlichen Länder Europas mit ihrer vom Christentum inspirierten Gesetzgebung werden in "sowjetstylartige" regionale Provinzen umgestaltet und zentral von Europas neuem "Kreml" in Brüssel gesteuert! Eine "totalitäre" Nacht ist angebrochen; der Hass gegen die Juden wird wieder aufflackern und in einem neuen Steppenbrand enden. In dieser Finsternis müssen die Gläubigen Europas ihre eigentliche Identität im Verhältnis zu Israel finden. Diejenigen, die diese Notwendigkeit erkennen, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden.

Es sind nicht die "Hörer des Gesetzes", die das Land ererben werden, sondern nur "die Täter des Gesetzes" werden ihren Erbteil bekommen. Das heißt, dass auch Nichtjuden eine Möglichkeit haben, Anteil am Heiligen Land zu haben. Ja, auch sie haben einen Anteil an Jerusalem"…

Der Apostel erklärt dies wie folgt: " Es sind nämlich nicht die Hörer des Gesetzes gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden"! (Römer 2:13)

"Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen", sagt Jesus und fährt fort: "sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist"! (Matthäus 7:21). Das heißt, dass religiöse Menschen, die sich nur die Verkündigung anhören, und deren Sprachgebrauch äußerst fromm klingt, ja, die sich nach strengreligiösen Regeln kleiden, doch nicht den Dienst ausführen, zu dem das Gesetz sie auffordert, können weder ins geistliche noch ins irdische Reich eintreten. In diesem Zusammenhang eröffnet das Neue Testament plötzlich eine einmalige Gelegenheit, die hier den Gläubigen der nichtjüdischen Völker angeboten wird. Im Brief an die Römer heißt es: "Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur dem Gesetz entsprechend handeln, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz". Danach geht es weiter mit folgendem Argument: "Sie (also die nichtjüdischen Gläubigen) beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, indem ihr Gewissen mit Zeugnis gibt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen" (Vers 15).

Was bedeutet es "dass das Werk des Gesetzes in ihrem Herzen geschrieben ist"?

Das heißt, dass sie den Neuen Bund erfüllen, über den der Prophet spricht: "Siehe, Tage kommen, spricht der Herr, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben…" (Jeremiah 31:31+33).

Ja, aber dieser neue Bund, hat er mit den Heiden zu tun, also mit den nichtjüdischen Völkern?

"Ja", schreibt der Apostel an die Gemeinde in Korinth: "Gott hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes"! (2. Kor.3:6)

In diesem besonderen "Dienst des neuen Bundes", der gemeinsam von Messiasgläubigen Juden und an Jesus gläubigen Nichtjuden ausgeführt wird, liegt die Verheißung einer geistlichen Erweckung, wie sie die Welt bislang noch nicht erlebt hat. Diese kann nicht mit all den wunderbaren Dingen, die im Alten Bund geschehen sind, verglichen werden, erklärt Paulus im 2. Korinther 3:7-11: "Der Dienst des neuen Bundes wird noch herrlicher sein"!

(Es werden weiterhin Übersetzer für unsere Tagesjournale gesucht).