Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-11-17

"RECHENSCHAFTS"-JOURNAL
Nr. 3

EINE PROVOKATION
… der Erbanteil der Gläubigen in Israel

In einer Reihe früherer Journale habe ich viel über das Erbteil der Gläubigen gesprochen. Damit will ich hier fortsetzen. Dazu kommt, dass ich nicht nur über das geistliche Erbe sprechen möchte, denn darüber haben andere bereits dicke Bände verfasst. Nein, ich möchte um den irdischen Erbteil sprechen. Doch damit nicht genug! Ich will über das Erbteil der Heiligen im Land Israel sprechen! Damit meine ich nicht nur den Erbteil der jüdischen Gläubigen, sondern auch die den gläubigen Nichtjuden zugemessene "Portion"! In den folgenden Journalen möchte ich anhand der Schrift den Beweis führen, dass Jesu Christi Nachfolger die Stunde erreicht haben, in der die Situation in ihrem eigenen Land davon abhängt, inwieweit sie sich ganz buchstäblich auf das Heilige Land zubewegen, um ihren Erbteil einzunehmen! Ich weiß, dass dieser Gedanke sowohl erschreckend als auch provokativ ist. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, um dieses Thema in einer Reihe von Tagesjournalen weiter zu behandeln.

Als ich vor kurzem bei meiner Wanderung durch die Wüste an den Ort kam, den ich "Zwölfpalmenwäldchen" nenne, kam mir das Wort aus Psalm 16 in den Sinn… die Stelle, an der David singt: "du erhältst mein Erbteil" (Vers 5). Dies - glaube ich - ist für mich selbst und andere eine sehr wichtige Aussage, und ich will mich nachfolgend intensiv mit deren Inhalt beschäftigen.

Erstens spricht dieses Schriftwort über "ein Erbteil". Ganz konkret heißt das: ein zugemessener Teil (des Landes), das nur als Erbe angetreten werden kann. Es kann weder mit Geld oder Arbeit noch durch Beziehungen zu einflussreichen Leuten erworben werden. Auch nicht durch ein gerichtliches Verfahren oder Gewaltanwendung. Ein Erbe kann nur durch eine in einem Dokument festgelegten Zusage übertragen, und durch den deutlich formulierten Willen des vorigen Besitzers an den rechtmäßigen Erben vermacht werden. Diese sind - so weit ich sehen kann - die für ein Erbe gültigen Regeln. Wenn David sagt, dass Gott ihm "sein Erbteil erhält", dann ist das ein Zeichen dafür, dass er der einzige rechtmäßige Erbe eines bestimmten Stück Landes ist, das der HERR für ihn vorgesehen hat. David gebraucht den Ausdruck: "mein Erbteil" d.h. sein Name (und kein anderer) steht auf dem Erbdokument verzeichnet.

Meine erste Frage in dieser Hinsicht ist diese: Hat irgendein Nichtjude ein Anrecht auf einen Erbteil im Land Israel? Ist dieses heilige Land nicht einzig und alleine den Juden vorbehalten? Ist nicht Gottes geliebtes Eigentumsvolk das einzige, das als rechtmäßiger Alleinerbe einen Anspruch auf Jerusalem und Israel hat?

Der Apostel antwortet darauf: "Denn nicht durch Gesetz wurde Abraham oder seiner Nachkommenschaft die Verheißung zuteil, das er Erbe sein sollte… sondern durch Glaubensgerechtigkeit" (Römer 4:13). Er fährt fort: "Wenn nämlich die vom Gesetz (hauptsächlich die Juden) Erben sind, so ist der Glaube zunichte gemacht und die Verheißung aufgehoben" (Vers 14)

Diejenigen, die den Zusammenhang zwischen Europas Situation und dem Verhältnis der Gläubigen zu Israel erkennen, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden. (Es werden weiterhin Übersetzer für diese Tagesjournale gesucht.)