Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-11-16

"RECHENSCHAFTS"- JOURNAL
Nr. 2

EIN BÖSES OMEN
… das die Gläubigen dazu bringt, den Psalm 37 eingehender zu lesen

Am 17. September 2004 teilte mir mein "Wüstenradio" über BBC mit, dass fünf europäische Staaten ein Abkommen über die Errichtung einer 800-Mann starken Militäreinheit unterzeichnet hätten, die "überall in der Welt einsatzbereit sein soll". Von "meiner" brennendheißen Wüstensteppe aus war ich überrascht zu hören, dass die 800 Personen starke Mannschaft innerhalb von fünf Tagen nach "Marschbefehl" zur Durchführung einer Operation startklar sein sollte. Obwohl ein französischer Minister versicherte, dass sie nur zu "Friedensbewahrenden Maßnahmen" herangezogen werden könnte, musste ich meinen Blick in Richtung Norden zum Tempelplatz in Jerusalem richten, denn gerade dorthin wird diese europäische Einheit eines Tages ausgesandt. Dies wird nach dem üblichen Muster geschehen: "Um die Verbreitung eines gefährlichen Konflikts zu verhindern". Ein sich mit noch größerer Geschwindigkeit ausbreitende Feuer wird die Folge sein. Bei dieser Meldung hörte ich den Wüstenwind wie ein böses Omen von den edomitischen Bergen heulen. Ich bürstete den Sand von meiner Bibel und las noch einmal den 37. Psalm.

Finsternismächte sammeln sich nun, um das Land und das Volk Gottes anzugreifen. Das Neue Testament berichtet, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt "eine große Verfolgung der Gemeinde in Jerusalem ausbrach" (Ap.G. 8:1). Die Zeit rückt heran, in der die Gemeinde Jesu in Europa diesen Schriftabschnitt näher in Augenschein nehmen muss. Dabei sollten die Gläubigen besonders darauf achten, dass diese erste Verfolgung eine Zerstreuung der Jünger Jesu mit sich brachte, und infolgedessen die Gute Nachricht in Gegenden verkündigt wurde, die das Evangelium nie zuvor gehört hatten. Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass die Verfolgung an dem Tag anfing, als ein junger Mann namens Stephanus aufgrund seines mutigen Zeugnisses über Jesus Christus getötet wurde. Als nämlich diese erste Barriere gefallen war, stürmte die Menge - angeführt vom Meisterverfolger Saulus aus Tarsus - auf die Christen ein! Gleichermaßen braucht es auch heute nur eine letzte Untat, um die EU-Massen in rasende Hunde zu verwandeln, die dann - angeführt von bevollmächtigten Führern der gesetzlichen Obrigkeit (wie z.B. die hinter der Handhabung der unterschriebenen EU-Konstitution stehende Militärmacht) ihren Blutdurst stillen wollen! In dieser Situation sollten die Gläubigen Europas sich das Wort Davids "hinter die Ohren schreiben" und zwar den göttlichen Rat des 37. Psalms. Darin steht u.a. geschrieben: "Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn, so wird er handeln und wird deine Gerechtigkeit aufgehen lassen wie das Licht" (Vers 5-6).

Wir haben hier im Pilgercamp einen Hahn. Bevor die Morgensonne ihre feuerroten Strahlen von den Bergen Edoms auf die Aravaebene niederwirft, ist der erste Hahnenschrei zu hören. Danach kann niemand die glühende Kugel daran hindern, über den feuerroten Bergrücken heraufzuklettern. Die unbezwingbare Macht des Lichtes jagt die dunklen Schatten der Aravaebene in die Flucht. Beim nächsten Hahnenschrei liegt die Wüste in Licht gebadet.

Mit der gleichen Herrlichkeitskraft will der Herr für die Sache seiner Auserwählten streiten. "Ich werde deine Gerechtigkeit aufgehen lassen wie das Licht" erklärt der HERR, "dein Recht wie den Mittag!" Die Voraussetzung für diesen göttlichen, siegreichen Eingriff ist, dass die Gläubigen überall in allen Situationen "dem Herrn ihren Weg anbefehlen". Die ganze Last soll auf IHN geworfen werden. Wenn dies geschieht, wird ER handeln! (Vers 5). Dieses Wort gilt sowohl für Israel als auch für die Gemeinde. Ebenso wie die EU beabsichtigt, das Land des Herrn anzugreifen, wird sie das Volk des Herrn verfolgen. Diejenigen, die dies einsehen, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden. (Es werden weiterhin Übersetzer für diese Tagesjournale gesucht).