Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-11-15

"RECHENSCHAFTS"- JOURNAL
Nr. 1

DER ÜBERLEBENSKAMPF
… Die Gläubigen Europas stehen jetzt in einem geistlichen Kampf!

In dem Überlebenskampf, in dem die europäischen Gläubigen stehen, müssen sie sich darüber im Klaren sein, dass sie "keinen Fußbreit" gewinnen werden, wenn sie nicht fortwährend die geistlichen Waffen in Gebrauch nehmen. "Denn die Waffen unseres Kampfes" erklärt der Apostel, "sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen" (2. Kor. 10:4).

Die EU-Festung, die sich nun unter den 25 Mitgliedsstaaten erhebt, ist finster und unüberwindbar. Ihre Tore sind aus Kupfer und Eisen, und ihre Türme und Bollwerke aus Quaderstein und Zedern! Wie ein düsterer Goliath hat sie sich erhoben, um die Schlachtreihen des Gottes Israels zu höhnen!

Die Gläubigen in Europa besitzen jedoch eine Waffe, die David - der Sieger über Goliath - besingt. In Psalm 37 gibt der Hirtenjunge, der später Israels König wurde, einige Ratschläge, die in der gegenwärtigen Situation bedacht werden sollten. Er erklärt, wie Gott auch mit den Missetätern unserer Zeit umgeht, und wie er die innigsten Wünsche der Gläubigen erfüllt! Einer der schwierigsten Punkte auf seiner Liste von guten Ratschlägen ist dieser: "Wohne im Land". Es geht nicht so sehr darum, nach Resultaten Ausschau zu halten" erklärt David. "sondern darum dem HERRN zu vertrauen, und Gutes zu tun", denn "dann wird er dir deine tiefsten Sehnsüchte erfüllen".

Diejenigen, die den Wert erkennen, der in dieser Vorgangsweise liegt, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden.

Den Gläubigen in Europa möchte ich im Hinblick auf die neuen EU-Verordnungen, die nun den 25 Ländern übergeben werden, sagen: "Entrüstet euch nicht über die Übeltäter, beneidet nicht die, welche Böses tun!" (Psalm 37:1) Den Initiatoren der EU-Verfassung scheint alles zu gelingen; man könnte der Versuchung verfallen, den glanzvollen Verheißungen über "eine gute und sichere Zukunft" zu glauben und Nachsicht zu üben. Doch das Urteil über diese selbstsicheren und arroganten Machthaber, die das Volk ins Verderben führen, ist schon gefällt: "Wie das Gras werden sie schnell verdorren", erklärt David. Sinnbildlich für das Gericht führt er die brennende Sonne an, die mit ihrem heißen "Atem" das fruchtbare, grüne Gras innerhalb einiger Stunden in versengtes Gestrüpp verwandelt. So wird es diesen "erfolgreichen", ehrgeizigen Männern gehen. Sie werden "wie das Gras schnell verdorren und wie das grüne Kraut verwelken"! (Vers 2)

Dies ist Gottes Rede an die Staatsmänner und EU-Politiker, die in ihren riesigen Glaspalästen über das Schicksal der Völker entscheiden. Ihr werdet durch eine gewaltsame Hitze entfernt! Die Not wird wie ein glühender Flammenwerfer über euch kommen und eurem scheinbaren Erfolg ein Ende machen. Der Glanz der Kristallleuchter wird erlöschen und die vornehmen Paläste werden menschenleer sein! "Hier haben sie sich getroffen, um gegen den Rat des Herrn anzugehen", wird man sagen. "Nun sind sie nicht mehr, alles liegt öde und verlassen da!"

Doch für die Gläubigen in Europa - den wahren Nachfolgern Jesu - geht der biblische Abschnitt weiter: "Vertraue auf den HERRN und tue Gutes; wohne im Land und hüte Treue; und habe deine Lust am Herrn, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt…" (Psalm 37:3-4).

Es ist nicht leicht "im Land zu wohnen". Das haben wir, die wir uns in der Wüste Israels aufhalten, erfahren müssen. Wir sehen nun ein (wie niemals zuvor), was Abraham durchzustehen hatte, als er (nachdem er seine Heimat verlassen hatte und ins Verheißene Land gekommen war) einsehen musste, dass "Gott ihm keinen Fußbreit als Erbteil darin gab. Aus dem Nachfolgenden entnehmen wir, dass in diesem Land nichts übereignet wird, ohne dass es verheißen worden ist und im Glauben angenommen wird! "Doch, " heißt es "verhieß ER, es ihm zum Besitztum zu geben und seinen Nachkommen nach ihm obwohl er kein Kind hatte" (Apostelgeschichte 7:5).

Auf gleiche Weise stehen die Gläubigen Europas nun in einem Überlebenskampf. Wie nie zuvor wird es schwer sein "im Land zu wohnen", d.h. "das Reich Gottes einzunehmen". Wenn ihr gegen den Zeitgeist angeht, habt ihr euch keine weltlichen Ziele gesetzt! Keiner von euch kämpft hier für irgendeine weltliche Macht oder Einfluss! Ihr setzt euch für die Bewahrung der Gemeinde und die Verkündigung des wahrhaftigen Wortes ein. Eure Not ist die Errettung der Seelen und der Glaube an eine geistliche Erweckung. Wie Abraham werdet ihr jedoch nicht "einen Fußbreit" des Landes einnehmen, wenn ihr nicht geduldig an die Verheißung Gottes glaubt und daran festhaltet…

(Es werden weiterhin Übersetzer für diese Tagesjournale gesucht).