Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-09-24

Olympische Spiele
Journal Nr.2

RELIGIÖSE FASSADE
… die im Europa von heute nicht ausreicht!

Die Bedeutung dessen, dass das Grundgesetz eines Landes ein klares Bekenntnis zu Gott enthält, zeigt sich beim letzten Stand der Dinge hinsichtlich einer "Gleichstellung" der Homosexuellen in den USA. Die traurigen Verhältnisse in einem katholischen Priesterseminar zeigen, dass es nicht ausreicht, nur den Namen Gottes in einer neuen EU-Verfassung zu erwähnen. Dieser muss an ein mit einem deutlichen Glaubensbekenntnis verbunden sein. Der Hinweis des Neuen Testamentes, dass es "in den letzten Tagen" eine äußere Fassade der Religiosität geben wird, bei der das innere Leben fehlt ("die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen" 2. Tim.3:5) trifft auf die vorliegende EU-Konstitution zu. Die Politiker werden ihr Haupt beugen und erklären, dass der Name Gottes in der europäischen Verfassung genannt werden muss. Doch werden sie sich allen Namen widersetzen, durch die sie an ihrem gottlosen Treiben gehindert werden können. Sie wollen keine Einmischung bei der Gesetzgebung im Hinblick auf Abteilung, Homosexualität, Klonen und der Verfolgung "gefährlicher religiöser Sekten". Ihr Handlungsweise soll in keiner Weise eingeschränkt werden, auch dann nicht, wenn in dieser Zeit des neuen Antisemitismus die Feindschaft gegenüber Israel zunimmt. Sie hassen Worte wie "Schöpfer", "der Gott Israels", "der Vater Jesu Christi" und "der einzige Erretter der Welt". Dabei behaupten sie, dass der Verfassungstext ja keine theologische Abhandlung sei. Bei dem Text geht es in Wirklichkeit um Leben und Tod. Alle, die im jetzigen Text eine Gefahr sehen, sollten sich an die Internetseite: www.YES-to-GOD.com  wenden.

Darauf möchte ich näher eingehen:

Während alles daran gesetzt wird, den Homosexuellen die gleichen Rechte wie den Heterosexuellen einzuräumen, tritt der Kampf in die nächste Phase. Das Oberste Gericht Kaliforniens hat alle Homo-Ehen in San Francisco für ungültig erklärt! Das heißt, dass man nun die 4000 Trauscheine, die die örtlichen Behörden innerhalb von 4 Wochen ausgestellt haben, in den Papierkorb werfen kann. Die juristische Begründung des Gerichtsbeschlusses scheint auf dem biblischen Prinzip zu beruhen, dass nämlich "eine Ehe ein Bund ist, der zwischen einem Mann und einer Frau geschlossen wird". Das heißt, dass der Oberste Gerichtshof in einem Land, dass in seiner Verfassung Ehrfurcht vor Gott zum Ausdruck bringt, noch imstande ist, die Bibel als Richtschnur vor Augen zu führen! Aus diesem Grund sollte Europa sich von einem Verfassungsentwurf distanzieren, der eine solche Haltung nicht einnimmt. Wenn man Gott im Grundgesetz eines Landes die Ehre gibt, wird dadurch das ganze Rechtssystem beeinflusst, sodass die gottlosen Kräfte nicht zum Zuge kommen können…

Darüber hinaus ließ der amerikanische Gouverneur von New Jersey mitteilen, dass er von seinem Amt zurücktritt, weil er in eine homosexuelle Affäre verwickelt gewesen sei. Der 45-jährige Gouverneur räumte ein, dass dieses Verhältnis "verkehrt", dumm und unverzeihlich gewesen sei. (Sein ehemaliger Partner fordert nun eine Million Dollar Schweigegeld; kommt er dieser Aufforderung nicht nach, sollen weitere Einzelheiten dieser Affäre an die Öffentlichkeit gelangen.) Gleichzeitig setzt sich der Streit um dieses Thema fort, da ein katholisches Priesterseminar in St.Pölten, Österreich sich als "homosexuelles Freudenhaus" entpuppt hat. Auf einer polnischen Internetseite über Kinderporno fand die Polizei einen Bericht über das Intimleben katholischer Priesterseminaristen. Die Angelegenheit hat eine neue Diskussion in Bezug auf das von der katholischen Kirche geforderten Zölibats entfacht. Die Situation zeigt deutlich, dass die Warnung des Apostels vor Leuten "die den Schein von Frömmigkeit haben aber deren Kraft verleugnen" (2. Tim.3:5) gerade im Europa von sehr aktuell ist …

Dies gilt nicht zuallerletzt im Hinblick auf die Nennung des Gottesnamens in einer neuen EU-Verfassung. Jeder Vorschlag, den Namen des Allmächtigen zu nennen, ohne IHN mit einem Glaubensbekenntnis zu verbinden, muss zurückgewiesen werden! Denn die Verfassungsgeber werden bereit sein Gottes Namen zu nennen, um der Verfassung "den Schein vom Frömmigkeit" zu geben, doch werden sie den mit Kraft erfüllten Namen verweigern! Sie möchten nicht den Namen Gottes als "dem Schöpfer" genannt wissen, weil dies u.a. darauf hinweisen würde, dass "Gott den Menschen nach seinem Bilde erschaffen hat; ER erschuf den Menschen nach seinem Bilde, als Mann und Frau schuf er sie (1. Mose 1:27). Auch wollen sie Gottes Namen nicht als den "Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs" genannt haben", denn das würde heißen, dass ER "der Gott Israels" ist und somit nicht der Gott Ismaels! Auch will man den Vater Jesu Christi nicht nennen, denn das wäre ein klares christliches Bekenntnis und würde aufzeigen, dass Jesus "der einzige Name ist, durch den Menschen gerettet werden können".