Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-09-21

"NEIN" JOURNAL
Nr.  4

EIN UNWETTER KÜNDIGT SICH AN
Das neue EU-Grundgesetz ist ein Unheil verkündendes Zeichen!

Während die Türkei den europäischen Regierungschefs seine Glückwünsche zur neuen Verfassung aussprach, die den Gott der Christen verleugnet, wandten sich die die Homosexuellen an den französischen Präsidenten und forderten die Erfüllung des im neuen EU-Grundgesetz festgelegten Paragraphen, der eine Diskriminierung Homosexueller verbietet. 15 Jahre nachdem Dänemark (1989) als erstes Land in Europa homosexuelle Ehen zugelassen hat, sind viele Länder diesem traurigen Beispiel gefolgt. Holland änderte diesbezüglich sein Gesetz im Jahre 2001 und Belgien 2003. Schweden und Spanien sind dabei, Änderungen vorzunehmen. In mehreren Ländern besteht die Möglichkeit einer registrierten Partnerschaft, doch mit dem neuen EU-Grundgesetz in der Hand wird die Kirche in Europa bald aufgefordert werden können, solche Trauungen zu vollziehen. Die christlichen Werte sind in der neuen EU-Konstitution gestrichen; sie werden bald durch andere Werte ersetzt. Es wird so sein, dass der Wehruf, den man über eine Gesellschaft mit geistlichem Verfall ausgespricht, nun über Europa ausgerufen wird: "Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis, die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem!" (Jesaja 5:20) Bereits jetzt ist das Normale unnormal, und das Natürliche wird als unnatürlich angesehen. Deshalb "wird die Wahrheit Gottes in Lüge verwandelt und Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt… und Männer sind in ihrer Wollust zueinander entbrannt" (Römer 1:25-27).

"Wenn es Abend geworden ist, so sagt ihr: Heiteres Wetter, denn der Himmel ist feuerrot; und frühmorgens: Heute stürmisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot und trübe" (Matth.16:2-3). Dies sagt Jesus zu einer Schar Pharisäer, die ihn auf die Probe stellen. Er fügt hinzu: "Das Aussehen des Himmels wisst ihr zwar zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht beurteilen…"

Die Frage ist, ob die Bürger Europas, die jeden Tag mit Interesse die Wettervorhersage am Fernsehen mit verfolgen, auch imstande sind, die seltsamen Zeichen zu deuten, die im Juni 2004 beim Unterschreiben des neuen europäischen Grundgesetzes am Horizont erschienen sind…

Man sagt, dass der polnische Regierungschef bis zum Schluss versuchte, Gott mit in die Verfassung hinein zu nehmen. Als der Champagner eingeschenkt wurde, ergriff er das Wort und sagte: "Ich habe ein Problem: Sollten Europas christliche Werte nicht in der neuen Verfassung erwähnt werden, wird sie weder vom polnischen Parlament noch in einer Volksabstimmung die Mehrheit erlangen".

Er wurde vom irischen EU-Vorsitzenden unterbrochen: "Hören Sie! Das ist unmöglich! Der Zug ist bereits abgefahren!" Der italienische Regierungschef versuchte seinen polnischen Freund zu trösten, doch das Gespräch dieser beiden Männer ging im rauschenden Beifall unter.

Als Frankreichs Präsident nach vergnügt nach Paris zurückkehrte, weil er es geschafft hatte, Gott und das christliche Evangelium aus der EU-Verfassung herauszuhalten, wurde er von einer Delegation empfangen, die die Umsetzung eines bestimmten Paragraphen im neuen EU-Grundgesetz forderten!

Bei diesem geht es um das Verbot jeglicher sexueller Diskriminierung. Das erste homosexuelle Paar hatte sich in einer Kleinstadt in der Nähe von Bordeaux das Ja-Wort gegeben und war daraufhin vom Bürgermeister getraut worden. Dies geschah selbstverständlich vor laufenden TV-Kameras. Damit hatte er das französische Gesetz übertreten. Der Innenminister strafte ihn durch eine vierwöchige Suspendierung. Aus Protest forderte der Bürgermeister andere Amtsinhaber auf, homosexuelle Paare zu trauen. Eine Meinungsumfrage in einer Modezeitschrift ergab, dass 64% der Franzosen solche Trauungen befürworten. Der französische Präsident, der sich darüber gefreut hatte, das der Gott der Christen und die Worte der Bibel in der neuen Verfassung nicht erwähnt werden, muss nun diese Angelegenheit dem Gericht für Menschenrechte in Straßburg übergeben. Allerdings muss sich Frankreich ebenso wie die übrigen 24 Länder der neuen Verfassung unterordnen, welche mit Strafe droht, sollte an der christlichen Auffassung im Hinblick auf Homosexualität festgehalten werden.

Diejenigen, die die biblischen "Wettervorhersagen" deuten können, müssen sich eingestehen, dass "der Himmel rot und trübe ist. Bald wird es ein Unwetter geben!"