Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-09-20

"NEIN" JOURNAL
Nr. 3

EIN NEIN AN DEN GOTT DER CHRISTEN
… dazu kamen Glückwünsche aus der Türkei!

Neun Volksabstimmungen über die verabschiedete EU-Verfassung stehen in den verschiedenen Ländern Europas noch an! Dies ist der Augenblick für die Gläubigen Europas kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen. Wenn es jemals eine Stunde in der Geschichte Europas gegeben hat, in der ein Wort von Gott verlauten muss, dann ist es jetzt! Diejenigen Männer und Frauen, die in Verblendung ihren Namen unter den nun verabschiedeten Text der neuen EU-Konstitution gesetzt haben, sollten dem Gott der Christen Gehör schenken, denn sie haben IHM nicht die Ehre gegeben! Nach 1000 Jahren der Evangeliumsverkündigung und mit den Kirchtürmen, die in ihren Hauptstädten emporragen, haben sie in einem Augenblick des Wahnsinns Gottes Namen aus der gemeinsamen Verfassung gestrichen. Sie haben in Wort und Tat dem Allmächtigen den Rücken gekehrt. Ohne Gottesfurcht haben sie erklärt, dass die Zukunft nichts mit Gott zu tun hat.

Und schon war ein finsterer Schatten in der Türöffnung zu erkennen! Einer der Anführer zum Auftakt des dritten Weltkrieges stand abwartend hinter den Kulissen. Es war der Abgesandte der Türkei. Ein Repräsentant Ismaels. Einer der vorausgesagten Erzfeinde Israels, der eine Koalition gegen Jerusalem anführen soll. Einer, der die Jugend Europas ins Grab bringen wird. Lächelnd streckte er seine Hand aus und sprach seinen Glückwunsch aus…

An jenem Freitagabend im Juni 2004 wurde Champagner ausgeschenkt, nachdem das Grundgesetz des neuen Europas verabschiedet worden war. Die auf dem Gipfeltreffen in Brüssel Versammelten atmeten erleichtert auf, denn es war ihnen gelungen, eine Vereinbarung über das Verfassungstraktat zu treffen. Keiner von ihnen bereute, dass die Identität Europas als christlicher Kontinent ein Ende gefunden hatte! Jacques Chirac setzte seinen Willen bei diesem entscheidenden Punkt durch. "Es gibt keinen Hinweis auf Europas christliche Werte in der Verfassung". Der Gott Israels, Jesu Christi Vater, Abrahams, Isaaks und Jakobs Gott wurde aus dem Verfassungstext gestrichen. Dadurch wurde der Weg für eine andere biblische Geschlechtslinie gebahnt, nämlich dem Gott Abrahams und Ismaels…" Die Türkei bedankte sich umgehend für diese Gunstbewilligung. Sie sieht sich als kommendes Mitglied der europäischen Gemeinschaft; Ismael hat jedoch keine göttlichen Zusagen erhalten, die auf gleicher Linie liegen wie die ewigen Verheißungen, die Isaak zuteil wurden. Europa wird teuer dafür bezahlen müssen, dass es sich für diese neue religiöse Richtung öffnet. Den biblischen Voraussagen zufolge wird die Türkei eines Tages innerhalb einer militärischen Allianz eine Führerposition einnehmen. Die Allianz wird möglicherweise aus den 25 Staaten bestehen, die schon heute über eine gemeinsame Verteidigungspolitik im Gespräch sind. Gemäß dem Wort Gottes wird die Türkei die Alliierten anführen und vor den Toren Jerusalems gemeinsam eine todbringende militärische Niederlage erleiden. Europas Jugend wird in Israel seine Grabstätte finden…

Da die Türkei unter dem Namen "Haus Togarma" unter dem Israelfeindlichen Begriff "Gog" mit eingeschlossen ist (Hes.38:8), so wenden sich die Worte des Propheten an eine bestimmte Adresse, wenn Gott sagt: "Und an jenem Tag wird es geschehen,… da wird mein Grimm in meiner Nase aufsteigen" (Vers 38:18).

Es hat den Anschein, als ob die Türkei mit ihren 25 Alliierten heute eine solche Warnung mit überlegenem Lächeln auf den Lippen abtut. Sowohl Europas als auch der Türkeis führende Kräfte haben ihre Zufriedenheit darüber zum Ausdruck gebracht, dass der Gott der Christen aus dem Verfassungstext ausgeschlossen werden soll. Demzufolge brauchen sie sich nicht um solche biblischen Warnungen zu kümmern. Wenn dann der Überall auf Israel stattfindet, so wird "Gottes Grimm in seiner Nase aufsteigen".

Das Haus Togarma und seine Alliierten werden sich fragen, was das zu bedeuten hat.

Der Gott Israels erklärt durch den Propheten: "Ich werde ins Gericht mit ihm gehen durch Pest und durch Blut. Und einen überschwemmenden Regen und Hagelsteine, Feuer und Schwefel lasse ich auf ihn regnen und auf seine Scharen und auf die vielen Völker, die mit ihm sind" (Hes.38:22).

Dies ist das traurige Schicksal des neuen Europas, das offen und dreist den Warnungen der Gläubigen strotzt. Doch an dem Tag, wenn Pest, Blut und das Schwefel des Gerichts die europäischen Invasionsheere in Israel erreicht haben, wird das überlegene Lächeln verschwinden…