Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-09-17

"NEIN"-Journale
Einleitung

DIE VERLEUGNUNG
... durch die Gottes Engel veranlasst werden, sich abzuwenden!

Die Verleugnung des Evangeliums Christi und die fehlende Gottesfurcht, die wie ein drohender Schatten über der neuen EU-Verfassung hängt, wird Gottes Engel dazu bringen, sich abzuwenden, wenn der böse Tag an die Tür klopft. Um dies näher zu erklären, habe ich eine Serie "NEIN-Journale" geschrieben, durch die alle Gläubigen Europas aufgefordert werden, das neue europäische Grundgesetz abzulehnen! Meine Erklärung dazu geht aus den folgenden fünf Überschriften hervor:

1. DIE TÜRKEI
...ist mit der neuen EU-Verfassung zufrieden

2. DER ANGRIFF DER TÜRKEI AUF ISRAEL
... sind die 25 EU-Länder an diesem bösen Komplott beteiligt?

3. EIN NEIN AN DEN GOTT DER CHRISTEN
...aus der Türkei trafen Glückwünsche ein

4. EIN UNWETTER KÜNDIGT SICH AN
... das neue EU-Grundgesetz - ein unheilverkündigendes Zeichen!

5. DER SCHLÜSSEL ZUR BEFREIUNG
... liegt in den Händen von Europas Gläubigen!

Trage Sorge, dass diese Botschaft auf jede erdenkliche Weise verbreitet wird. "Der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes!" (2.Kor.3:6)

In den nachfolgenden fünf "NEIN"-Journalen möchte ich, wie erwähnt, versuchen, den Christen Europas klar zu machen, warum sie dem europäischen Grundgesetz eine Absage erteilen sollen. Die Argumente, die von den Gegnern des Grundgesetzes angewandt werden, sind meiner Meinung nach zu schwach und unbegründet. Man muss sich die Frage stellen, ob sie nicht in Wirklichkeit Mitläufer sind, wenn es um die so entscheidende Frage geht, ob der Gott der Christen in der neuen EU-Verfassung Erwähnung finden soll?

Wenn es um eine so ernste Sache wie der Zukunft Europas geht, verbleiben diese politischen Experten stumm! Sie haben nicht viel dazu zu sagen, denn sie wissen nicht, wohin uns dieses neue EU-Grundgesetz führt. Die Worte des Propheten sind eine Herausforderung: "Wer hat es von Anfang an verkündet, dass wir es erkannt hätten", fragt Jesaja und fährt fort: "und von jeher, dass wir sagen könnten: Richtig! Ja, da war keiner, der es verkündete, ja, keiner, der es hören ließ" (41:26).

Durch die Gnade Gotte und aufgrund der "Verwaltung der Gnade Gottes, die mir gegeben ist" (Epheser 3:2) bin ich imstande etwas zum neuen EU-Grundgesetz sagen zu können. Die Zeit wird leider kommen, wenn diejenigen, die diese Zeilen lesen, erklären müssen: "Er hatte recht".

Man braucht deshalb noch kein Prophet oder Wahrsager zu sein, um die Zeichen der Zeit dahingehend deuten und sagen zu können, dass ein Unwetter droht! Die Tatsache, dass die führenden Männer Europas es gewagt haben, eine Verfassung zu erstellen, in der das tausendjährige christliche Erbe unseres alten Kontinents verleugnet wird, deutet mehr als alles andere darauf hin, dass dunkle Wolken heraufziehen.

"Aber wir verleugnen doch gar nicht unseren christlichen Glauben!" höre ich die 25 Regierungschefs wie im Chor antworten. "Wir wollen nur Politik und Religion trennen".

Als Antwort darauf bitte ich die Verantwortlichen über die Erklärung Jesu nachzudenken: "Jeder, der sich von den Menschen vor den Menschen zu mir bekennen wird, zu dem wird sich auch der Sohn des Menschen vor den Engeln Gottes bekennen; wer mich aber vor den Menschen verleugnet haben wird, der wird vor den Engeln Gottes verleugnet werden" (Lukas 12:8-9).

Das neue EU-Grundgesetz verleugnet zwar nicht direkt den christlichen Glauben, aber es bekennt sich auch nicht zu seinem geistlichen Erbe! Das Schweigen ist gleichbedeutend mit einem stillen Kopfschütteln! Ein Fehlen des offenen Bekenntnisses ist das gleiche wie ein stummes Verleugnen. Die zusammengepressten Lippen mit dem etwas verächtlichen Lächeln ist das gleiche wie ein klares Nein zum Evangelium Christi. Europa wird für diese Haltung teuer bezahlen müssen. Wenn es erst einmal losgeht, werden sich Gottes Engeln abwenden…