Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-07-22

Minister Journal Nr. 15

Einleitung: Im Artikel 1-40 der EU-Verfassung verpflichten sich die Mitgliedsstaaten sich "bei der europäischen Verteidigungspolitik stufenweise auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen". Eine genau geplante Aufrüstung hat deshalb bereits begonnen. Der militärische Arm der Union muss imstande sein den Nahen Osten zu erreichen. Den biblischen Voraussagen zufolge muss er zum gegebenen Zeitpunkt Jerusalem angreifen. Ebenso wie dem jetzigen dänischen Außenminister dieser Umstand unbekannt sind, so wird auch der zukünftige EU-Außenminister (Artikel 1-27.1) ohne Verständnis gegenüber dieser prophetischen Warnung sein. Es heißt, dass "die Union ihre Interessen und Werte auf der internationalen Bühne geltend machen soll!" (Artikel 1-39-5).

Als der dänische Außenminister im September 2003 durch die Entsendung eines homosexuellen Botschafterpaares nach Tel Aviv den europäischen "Werten" gegenüber Jerusalem Geltung verschaffte, lag darin eine Vorwarnung darüber, dass die Israel gezeigte Verachtung auch andere Formen annehmen kann. Ein altes Sprichwort besagt, dass ein Krieg mit der Verspottung des Glaubens und dem Verbrennen der heiligen Bücher beginnt. Danach werden die Häuser verbrannt, in denen die heiligen Bücher gefunden werden. Und zum Schluss verbrennt man die Menschen, die in den verbrannten Büchern gelesen haben.

Das Verspotten hat begonnen, und wurde dadurch verschlimmert, dass der dänische Außenminister im Januar 2004 die Heilige Schrift in einer bekannten dänischen Kirche (die des Nationalhelden Kaj Munk) geöffnet und seine Handlung mit dem Wort Gottes verteidigt hat.

ENTLARVT
Unser dänischer Außenminister hat keinerlei Einblick auf das Europa der Zukunft!

Sehr geehrter Herr Minister,

Die meisten EU-Minister haben nicht die geringste Ahnung von dem Krieg, der in Europa vorbereitet wird, und der den jüdischen Propheten zufolge mit einer EU-Militärkatastrophe auf den Bergen Israels enden wird! Sie wissen nicht, dass der Tempelberg in Jerusalem die Kriegsursache ist, und Sie verstehen kein Wort von den Warnungen, die das Neue Testament im Hinblick auf die bösen Mächte gibt, die sich in der Endzeit um Jerusalem versammeln werden.

Deshalb konnte der dänische Außenminister nur eine kleine humanistische Strophe über die Liebe singen, als er gebeten wurde, über das Wort Jesu zu sprechen: "Was euch in die Ohren geflüstert wird, das redet von den Dächern!" Obwohl seine EU-Botschaft über die auf den Dächern angebrachten TV-Antennen hinausging, so ist ihm nichts ins Ohr geflüstert worden! Und das ist ernst und beunruhigend. Da er als Prediger weit von den biblischen Prophetien über Europas Schicksal entfernt ist, wird er als Außenminister auch keine Einsicht in die wahren politischen Entscheidungen haben, die in nächster Zeit gefällt werden müssen.

Vor ihm lag ein prophetisches Kapitel des Neuen Testamentes, als er auf der Kanzel des dänischen Dichterpfarrers stand. Es war das 10. Kapitel des Matthäusevangeliums, in dem Jesus über die Endzeit spricht und Dinge voraussagt, die in Zukunft eintreten werden. Das wäre ja ein einmaliger Anlass für ihn gewesen! Stellen Sie sich vor, welch eine Gelegenheit für einen Außenminister, der etwas zum kommenden Europa sagen möchte, und der jetzt mit der vor ihm aufgeschlagenen Bibel die Leute verstehen lassen kann, welch eine ernste Zeit vor ihnen liegt. Die Christen Europas sind von allen Seiten von dem sich über den ganzen Kontinent ausbreitenden Nebel eingehüllt. In dem von ihm ausgelegten Kapitel sagte Jesus u.a.: "Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis des Menschen Sohn kommt." (Matth. 10:23)

Das heißt, dass die Gesandten der Frohen Botschaft versuchen werden, ihren Dienst in Israel zum Abschluss zu bringen, dass es ihnen aber nicht gelingen wird! Ihr letzter, schwierigster Einsatz wird dadurch unterbrochen, dass der Menschensohn zurückkehrt. Es ist in dieser gewaltigen, erwartungsvollen Atmosphäre, dass Menschen in Europa und weltweit - auch hier in der Wüste Israels - das Kommen des Messias vorbereiten. Und mitten in dieser abschließenden Auseinandersetzung sendet er Leute mit einer anderen Botschaft an die dänische Vertretung nach Tel Aviv!

Seine homosexuellen Gesandten wurden mit Neugier von der israelischen Presse empfangen. Diese gab ihnen ausreichend Gelegenheit, ihren homosexuellen Hintergrund und ihre Motivation zu erklären, nicht aber ihre diplomatische Aufgabe darzulegen. Deshalb ist es nur natürlich, dass dem Minister der Zukunftshorizont verdeckt bleibt. Das prophetische Wort wird nicht in dem Sumpf überleben können, in dem die entehrenden Leidenschaften, die er ins Heilige Land importieren will, immer weiter zunehmen.

Wenn er sich dann auch weiter mit Jesu Wort vortastet: "Was ich euch in der Finsternis sage, das sollt ihr im Licht aussprechen, und was euch ins Ohr geflüstert wird, sollt ihr auf den Dächern predigen", so kann er nur ein paar Worte über die "Nächstenliebe" hervorstammeln. Über die Zukunft ist ihm nichts bekannt und das kann für einen Außenminister nicht leicht sein...

Ich hoffe indessen, dass Sie mein Anliegen verstanden haben: Die neulich vorgelegte EU-Verfassung beinhaltet einen Paragraphen, der für die Gläubigen Europas undenkbar ist. Zu meinem größten Bedauern hat Dänemark allzu deutlich gezeigt, wozu die Einhaltung dieses antichristlichen Teils der Konstitution führen kann. Sie haben hoffentlich auch bemerkt, dass die beste Verteidigungs- und Rechtfertigungsrede nicht imstande ist, das Vertrauen der Gläubigen zu gewinnen. Eine Schamsäule ist errichtet worden; nur Umkehr und Sündenbekenntnis kann den Namen entfernen, der im grauen Steingranit eingraviert ist.