Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-06-18

Minister Journal Nr.1

Einleitung: Der dänische Außenminister, Per Stig Møller sandte im September 2003 einen homosexuellen Botschafter samt Partner nach Israel. Kurze Zeit später hielt er eine Predigt in einer bekannten dänischen Kirche, deren Pastor während des 2. Weltkrieges von den Nazis ermordet worden war. Ich stelle in drei Abschnitten von je fünf "Ministerbriefen" den Beweis auf, dass die Predigt des Ministers ein erster Schritt zur Durchführung der neuen EU-Verfassung ist, und dass die Aussendung eines homosexuellen Diplomaten und seines männlichen Partners nach Israel nicht nur ein Hohn gegenüber Jerusalem ist, sondern auch eine aktuelle europäische Handlungsweise!

WORTE SPRECHEN
... doch spricht die Handlungsweise der europäischen Minister von heute eine deutlichere Sprache

Sehr geehrter Herr EU-Minister,

Aufs Neue nehme ich mir die Freiheit, Ihnen von der Wüste aus einen Brief zu senden. Mein kleiner Stapel Briefe beschäftigt sich dieses Mal mit einer einmaligen Begebenheit, die beim Jahreswechsel in Dänemark stattgefunden hat. Mir ist zu Ohren gekommen, dass ein dänischer EU-Minister eine in unserem Land geachtete Kanzel bestiegen und zum dänischen Volk auf der Grundlage des Neuen Testaments gesprochen hat. Tausende konnten seine Predigt auf dem Bildschirm mitverfolgen. Da er in seiner Rede u.a. auch auf das neue Europa zu sprechen kam, wurde der gesamte Wortlaut außerdem noch in einer christlichen Tageszeitung veröffentlicht. All dies geschah nur wenige Wochen, nachdem er im Namen des dänischen Volkes die Worte der Bibel mit Füßen getreten, und dadurch Jerusalem dem unverhohlenen Spott preisgegeben hatte, indem er einen homosexuellen Botschafter samt Partner nach Israel sandte. Durch diese Handlung ist er zum Repräsentanten einer massiven Verführung geworden, die in ganz Europa um sich greift. Darüber wäre noch einiges zu sagen. In den nachfolgenden Journalen habe ich noch ausreichend Gelegenheit dazu Stellung nehmen.

Die Post erreicht uns nur langsam hier in der "schrecklichen Wüste Zin". Deshalb habe ich erst viel später von dieser Neujahrspredigt erfahren. In dieser kargen Wüstenlandschaft, in der Moses und die Kinder Israels vor ca. 4000 Jahren ihr Lager aufgeschlagen hatten, las ich mit großer Aufmerksamkeit die an unser Land und indirekt an ganz Europa gerichtete Botschaft, die der dänische EU-Minister von der Kanzel unseres Nationalhelden, des Dichters und Pfarrers Kaj Munk aus gehalten hat. Sein Kommentar zum 10. Kapitel des Matthäusevangeliums, den er als einer der leitenden Männer Europas abgab, hatte mein ganz besonderes Interesse. In diesem Kapitel erklärt der Herr Jesus, dass "ER nicht gekommen sei, um Frieden auf Erden zu bringen ... sondern das Schwert" (Vers 34). Einige Tage bevor seine kirchliche EU-Botschaft uns hier erreichte, fegte ein starker Sandsturm durch die Wüste. Die Berge Edoms, die nur wenige Kilometer vom Standort des dänischen Pilgerkonvois in der Arava entfernt liegen, lagen hinter einer merkwürdigen weißen Nebelwand verborgen. Ein beunruhigendes Gebiet! In der prophetischen Voraussage über diese Gegend heißt es: "Siehe, auf Edom fährt das Schwert herab!" (Jesaja 34:5) Ich bin der Auffassung, dass in der Ermahnung Jesu, wir sollten nicht "meinen oder glauben", dass ER gekommen sei um Frieden auf Erden zu bringen, eine tiefere Perspektive liegt. Die Haltung Europas Israel gegenüber ist dabei von großer Wichtigkeit. Eine Zeit der Entscheidung ist angebrochen, und das todbringende Schwert, das keiner menschlichen Waffe gleichkommt, wird zum Einsatz kommen. Es ist das Schwert des Gerichts!

Aus diesem Grunde hatte ich Ihren dänischen Kollegen in meinen vorherigen Briefen davor gewarnt, ein homosexuelles Botschafterpaar nach Israel zu entsenden. Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass sich ein solch gottloses Handeln auch auf ganz Europa auswirken würde. Ich verwies in diesem Zusammenhang auf das Gericht, das wie ein Schwert Gottes auf Sodom und Gomorra niederschlug. Diese Orte liegen nur wenige Kilometer von unserem Wüstengebiet entfernt. Es muss ihm einen Schrecken versetzt haben, dass Jesus in seiner machtvollen Rede an die zwölf Männer, die ER bei dieser Gelegenheit aussendet (worum es bei seinem Predigttext ging) das tragische Ende dieser homosexuellen Städte erwähnt. Denn nur wenige Verse zuvor weist Jesus auf die Strafe hin, die der homosexuellen Stadt Sodom zuteil wurde! Es ist sicherlich kein Zufall, dass der dänische Minister sich zu Beginn des neuen Jahres mit einem der - nach seinen eigenen Worten - "herausforderndsten Texte des Matthäusevangeliums" auseinander setzen musste, nämlich dem Abschnitt, in dem Jesus sagt, dass er nicht gekommen sei um Frieden zu bringen, sondern das Schwert auf diese Erde ..."

Auch scheint es mir kein Zufall zu sein, dass gerade diesem Mann für seine biblische Neujahrsansprache an das dänische Volk eine Kanzel zur Verfügung gestellt wurde, nachdem er eine historische Schandtat gegenüber Jerusalem begangen hat. Viele bekennende Christen fühlen sich dadurch vor den Kopf gestoßen. Sie haben ihr Vertrauen in diesen Eu-Repräsentanten verloren. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, der Warnung des Apostels Gehör zu schenken: "Lasset euch von niemand verführen!" Und er fügt erklärend hinzu: " Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist." (1. Johannes 3:7).

Das heißt mit anderen Worten, dass die verführerischen Stimmen in unserer Zeit nicht immer durch Worte identifiziert werden können. Der Predigttitel des dänischen Ministers, der im dänischen Christlichen Tageblatt abgedruckt war, hört sich gut an. Richtig evangelistisch: "Man soll sich für die Liebe opfern." Es stellt sich aber dabei folgende Frage: "Was hat dieser Mann, der so wohlgefällig redet, eigentlich getan? Wenn er "recht tut", sollten wir seiner Botschaft aufmerksam zuhören. Wenn nicht, sollten wir uns in Acht nehmen! Die zum Ausdruck gebrachte Verachtung gegenüber dem Wort Jesu im Hinblick auf Sodom, die er außerdem durch seine Amtshandlung weiter unter Beweis stellt, ist kein "gerechtes Werk". Nachfolgend werde ich, mit seiner Predigt als Grundlage, anführen, worin die Verführung besteht, und als EU-Minister bitte ich Sie, genau darauf zu achten, wie man in dieser "Ministerpredigt" so fromm reden kann, während die Handlungsweise einen anderen Beweis liefert! Als Christen in Europa prüfen wir die neue Konstitution auf seinen Wortlaut, doch mehr als alles andere betrachten wir das Handlungskonzept …