Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-04

„LEBENSRAUM"-JOURNALE
Nr. 1

LEBENSRAUM
… für ihre Militärstrategie verwendet die neue EU-Verfassung einen Ausdruck der 30er Jahre!

Dunkle Erinnerungen werden bei den Worten: „Besondere Bestimmungen über den Raum der Freiheit" wach. Sie werden noch ein weiteres Mal im ersten Artikel wiederholt, wo es heißt: „Die Union bildet einen Raum der Freiheit".

Es ist bedenklich, dass gerade das Wort „Raum" in diesem Zusammenhang gebraucht wird. Es erinnert an den Slogan der 30er Jahre und entstammt dem Buch Hitlers „Mein Kampf". Er nennt es „Lebensraum und drückt damit aus, dass nur ein entsprechend großer Raum die Freiheit des Menschen gewährleisten kann. Auch Hitler spricht über einen „Raum der Freiheit" und erklärt, dass dieser nur militärpolitisch umgesetzt werden kann. Dabei hebt er wieder die Bedeutung der Judenvernichtung hervor…

Dass die nun zur Abstimmung vorliegende EU-Verfassung genau das gleiche Wort verwendet, nämlich „ein Raum der Freiheit", der zur Untergangsphilosophie Europas und des jüdischen Volks während der 30er Jahre führte, sollte alle nachdenklich stimmen und die Menschen dazu veranlassen, aktiv zu werden. Dies kann bei www.YES-to-GOD.com geschehen. (Wir benötigen weiterhin Übersetzer für diese Tagesjournale.)

Hierzu weitere Erläuterungen:

Warum spreche ich hier - von meiner Wüstenstation in Israel - über Europa und sein Ziel im Hinblick auf die Verfassung, Außen- und Sicherheitspolitik?

Weil ich mir darüber im Klaren bin, dass dieses Ziel – obwohl es noch nicht deutlich formuliert ist, und die Regierenden es selbst noch nicht begriffen haben, - Israel sein wird! Der endzeitliche Kampf wird in Jerusalem stattfinden. „Ich versammle alle Nationen nach Jerusalem zum Krieg" erklärt der Prophet im Hinblick auf die Ereignisse der letzten Zeit (Sacharja 14:2). Er berichtet über die letzte Katastrophe in der Heiligen Stadt und fügt zur Belehrung aller zukünftigen Staatsoberhäupter hinzu: „Aber der Herr wird ausziehen und gegen die Nationen kämpfen" (Vers 3) Über diese Dinge schreibe ich also in der Zin Wüste (4. Mose 21:10). In erster Linie „um Jerusalems willen" aber auch um Europa rechtzeitig zu warnen, denn es hat sich seit Anfang des dritten Jahrtausends auf einen Israelfeindlichen Weg begeben. Das Wort, das diesbezüglich im Deutschland der 30er Jahre angewandt wurde, um den innersten Gedanken der Menschen Ausdruck zu verleihen, war der Ausdruck: „Die Judenfrage". Das heißt: eine Frage von äußerster Wichtigkeit, die zuerst gelöst werden musste! Da durch die Errichtung des hebräischen Staates die Judenfrage gelöst ist, wird heute der Begriff „Israelfrage" verwendet, d.h. der Kampf und die Feindschaft gegenüber dem Volk werden nun durch Kampf und Feindschaft gegenüber dem Land (und der Stadt) ersetzt. Ein Streit um Jerusalem. Die letzte große Fehde, auf die Europa mit seiner Verfassung zusteuert!

Laut EU-Verfassung ist in Zukunft nicht länger die Ideologie oder Weltanschauung des einzelnen Staates ausschlaggebend, wenn es darum geht, wo mit militärischer Macht vorgegangen werden soll! In den „besonderen Bestimmungen", die im 2. Kapitel der Verfassung (Artikel 1) stehen, sind die Richtlinien für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik vorgegeben. Abgesehen von der „politischen Solidarität" (nach dem Slogan der Drei Musketiere: Einer für alle, und alle für einen), geht es darum, wer das Sagen hat! „Der europäische Rat", heißt es, „entscheidet über die strategischen Interessen der Union und behält sich die Zielsetzung vor…"

Sollte der neue Antisemitismus, der sich wie eine Pest ausbreitet, nicht länger nur eine „Judenfrage" sein, sondern „eine Angelegenheit, die Israel betrifft", und diese abgrundtiefe Feindschaft im Europäischen Rat Fuß fassen, dann ist es dieser Rat, der entscheidet, ob die Stadt Jerusalem angegriffen werden soll oder nicht! Selbst wenn aufgrund der Jahrhunderte langen Verkündigung des Evangeliums in einer europäischen Nationen der Grund für eine andere Weltanschauung gelegt worden ist , und in einem Volk andere Gefühle und Erkenntnisse im Hinblick auf Israel vorherrschen, so werden die jungen Soldaten des betreffenden Landes nichtsdestotrotz ausgesandt. Schließlich geht es ja um „politische Solidarität". Unter dem Musketierbanner: Einer für alle und alle für einen" wird diese Mannschaft im nahöstlichen Chaos zu Grabe getragen. Dabei haben sie nicht gegen Menschen gekämpft, sondern gegen Gott!