Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-14&15

„DAS KÖNIGSJOURNAL"
Nr. 5

EIN WARNENDER TRAUM
… für diejenigen, die vergessen, dass der Höchste HERR ist!

Wenn der babylonische König hinsichtlich seines Traumes heute den europäischen Staatschefs berichtet (so wie er dies in einem 3500 Jahre alten biblischen Dokument darlegt), … dass er einen großen starken Baum in der Mitte der Erde stehen sah, dann werden alle zustimmend nicken. „Ja, so stellen wir uns das neue Europa vor", werden sie sagen.

Die EU-Machthaber werden bei der Beschreibung dieses edlen Baumes weiterhin ihre Anerkennung zum Ausdruck bringen. „Sein Laub war schön", erzählt der babylonische König, „und seine Frucht zahlreich, und es war Nahrung an ihm für alle…" (Daniel 4:12).

„Ausgezeichnet", werden die neuen Fürsten Europas ausrufen. „Dieses Bild ist so vornehm und ausdrucksstark, dass wir es kopieren lassen möchten, damit es im EU-Palast in Brüssel aufgehängt werden kann! Es soll „Der Traum Nebukadnezars" heißen und so angebracht werden, dass es während der EU-Verhandlungen von allen gesehen werden kann. Sie sollen immer wieder an dieses biblische Meisterwerk erinnert werden…"

Die Begeisterung über die Zukunftsvision des babylonischen Königs wird danach kein Ende mehr haben, wenn dann noch hinzugefügt werden kann, dass der edle, fruchtbringende Baum, der mitten auf der Erde steht, ein sicherer Schutz ist für alle, die sich darunter einfinden. Der Beifall nimmt zu, als der Babylonierkönig in seiner Beschreibung fortsetzt: „Die Tiere des Feldes fanden Schatten unter ihm, und die Vögel des Himmels wohnten in seinen Zweigen, und alles Fleisch nährte sich von ihm!" (4:9)

„Ist das nicht großartig", rufen die EU-Delegierten aus. „Stellt euch nur vor, dass die Bibel eine solche Zukunftsvision für uns bereithält! Wie poetisch! Nebukadnezars Bild spricht über die umstreifenden Tierherden, die hier Schatten und Frieden finden! Es beschreibt Kunst und Kultur, „die Flügel bekommen", und die eine Bleibe im neuen Europa gefunden haben. Es erzählt von der ganzen Erde, auch die ärmsten Gegenden können mit Hilfe rechnen; ihr tägliches Brot wird bildlich gesprochen von diesem edlen Baum gespendet! Ja, dieses Bild wollen wir in Brüssel anbringen! Es soll von allen Mitarbeitern und Gästen bewundert werden…

„Erzählt der Babylonierkönig noch mehr darüber?" lautet die Frage der EU-Delegierten. „Wir müssen alle Einzelheiten erfahren! Nichts soll an dieser herrlichen Beschreibung verloren gehen! Nebukadnezars Traum erklärt ja auf wunderbare Weise, was wir durch die vorliegende EU-Verfassung ausdrücken wollen. Ja, während wir darüber sprechen: Es scheint eine gute Idee zu sein, vielleicht sollten wir diese uralte biblische Illustration auf der Vorseite des neuen Grundgesetzes anbringen. Nichts kann den Inhalt und die Vision hinter der neuen Konstitution besser beschreiben: Ein farbenfroher, fruchtbarer Baum, dessen prächtige Krone bis zum Himmel aufragt, und die von überall her auf der Erde gesehen werden kann…"

„Ja, das wollen wir tun", sagt die begeisterte EU-Schar abschließend. „Das Bild soll in Brüssel aufgehängt werden, und es soll die Vorseite der ratifizierten Verfassung zieren".

Es gibt noch ein weiteres Detail bei diesem Bild. Die Zukunftsvision des Babylonierkönigs enthält noch eine Perspektive…

„Erzähl, erzähl! Wir können nicht genug darüber hören! Nichts darf an dieser Beschreibung fehlen!"

Der Baum wird gefällt!

„Der Baum wird gefällt? Unmöglich! Wer würde denn einen solch edlen Baum fällen wollen? Er befindet sich doch mitten auf der Erde! Dieser Baum steht doch unter Naturschutz! Er soll gefällt werden? Wie soll das wohl vor sich gehen?"

„Ein Wächter und Heiliger stieg vom Himmel herab"… (Vers 10)

„Vom Himmel?"

„Ja, vom Himmel! Er ruft mit lauter Stimme: Haut den Baum um und schlagt seine Äste ab! Streift sein Laub ab und streut seine Frucht umher. Fliehen sollen die Tiere unter ihm weg und die Vögel aus seinen Ästen…" (Vers 11)

„Warum?"

Der Babylonierkönig berichtet: „Durch den Beschluss der Wächter ist diese Botschaft zustande gekommen, und ein Spruch der Heiligen ist diese Sache, damit die Lebenden erkennen, dass der Höchste Macht hat über das Königtum der Menschen…" (Vers 14).

„Ja, aber die EU-Verfassung...?

„Die Verfassung nimmt gerne den edlen Baum in Besitz, doch nicht den Namen des Gottes, der den Baum erschaffen hat! Diese Verfassung erkennt nicht, „dass der Höchste HERR ist". Deshalb muss der Baum gefällt werden.

(Diejenigen, die diesen Bericht verstehen, und die Ohren haben zu hören, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden.