Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-12

„DAS KÖNIGSJOURNAL"
Nr. 3

ZUM UNTERGANG VERURTEILT
… Die Botschaft des babylonischen Königs an Europa!

„Wenn der HERR das Haus nicht baut, arbeiten seine Erbauer vergebens daran" (Psalm 127:1). Mit diesen Worten beginnt ein vom König Salomo, Davids Sohn, geschriebener Festreisegesang. Wenn er singt, sollten alle anderen Könige oder Präsidenten, Finanz- und Medienfürsten – alle Machthaber der Erde – sich still verhalten!

… auch die Elite Europas! Die verantwortlichen Männer und Frauen in Brüssel. Schweigend und gebeugten Hauptes sollten sie sich das Gedicht des berühmten Judenkönigs anhören: „Wenn der HERR das Haus nicht baut… ist alles vergebens!" Die Worte erklingen in Moll! Ein dunkler Ton der Betrübnis verleiht der Musik einen tiefen weinenden Klang: „Vergebens!"

„Es ist vergebens", singt der Jerusalemer König vor den Machthabern Europas, „dass ihr früh aufsteht und spät zu Bett geht". Er wendet sich an die jungen Löwen, die Karrierepolitiker, die kein Mittel scheuen, um an die Spitze zu kommen. „Es ist vergebens, dass ihr das Brot der Mühsal esst …" (Vers 2)

Danach spricht er darüber, „ein Freund des Herrn" zu sein. Ein solcher erlebt, dass „der Segen des Herrn reich macht, und dass durch „eigenes Abmühen nichts hinzufügt werden kann" (Sprüche 10:22) „Seid ihr Freunde des Herrn? Fragt er… „Ihr, die ihr den Namen des Herrn aus der von euch vorgelegten Konstitution gestrichen habt?" Diejenigen, die diese Rede verstehen, sollten sich gleich bei www.YES-to-GOD.com melden.

In dieser kleinen Journalserie bemühe ich mich, auf der Grundlage eines uralten Dokumentes, das vor 3500 Jahren vom babylonischen König niedergeschrieben wurde, eine Warnung an alle 25 EU-Chefs auszusprechen, weil sie das vorliegende EU-Grundgesetz ohne Hinweis auf Gott gutgeheißen haben.

In zwei vorhergehenden Schreiben habe ich erklärt, wie der babylonische König ganz erschrocken beim Propheten Daniel Hilfe sucht. „Ich hatte einen Traum", sagte er. „Sage mir seine Deutung!"

Danach erzählt der König den Inhalt des Traums. Ein Traumbild, das für die heutige Zeit eine sehr starke Aussagekraft hat. Ja, es ist eine Botschaft, die sich direkt an das neue Europa richtet: An alle die EU-Länder, die nun eine europäische Konstitution durchführen wollen – ohne Gott!

„Und siehe, ein Baum stand in der Mitte der Erde, und seine Höhe war gewaltig", begann der König. Keiner darf der Auffassung sein, dass wir hier „bloß eine Geschichte" erzählen. Die Zuhörer sollen sich nicht zurücklehnen, „um unterhalten zu werden". Denn abschließend wird erklärt, dass gerade diese Geschichte „für die Lebenden bestimmt ist, damit sie erkennen, dass der Höchste HERR über alle menschlichen Reiche ist…"

Deshalb: … der Baum wurde groß und stark, und seine Höhe reichte bis an den Himmel, und er wurde gesehen, bis an das Ende der Erde" (4:11)

Besser kann der EU-Traum nicht geschildert werden! Das Gemälde ist einmalig! In den schönsten Farben gibt es den Traum des babylonischen Königs und die Zukunftsvision der EU-Könige wieder: Ein fruchtbarer Baum, dessen Spitze bis an den Himmel reicht, und dessen mächtige Krone auf der ganzen Welt gesehen werden kann…

Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass der König Babylons in diesem Traum wiederholt sah, was am Anfang der Menschheit genau an dem Ort stattgefunden hatte, an dem er nun seinen Alptraum hatte. „Wohlan, wir wollen uns eine Stadt und einen Turm bauen, und seine Spitze bis an den Himmel" (1. Mose 11:4) sagten die Urbewohner Babylons und fügten hinzu: „so wollen wir uns einen Namen machen…" (Vers 4)

Den Namen Gottes hatten sie nicht mit in ihr Vorhaben eingeschlossen! Den Allmächtigen hatten sie nicht um Rat gefragt! Deshalb „fuhr der Herr herab, um die Stadt und den Turm anzusehen" (Vers 5) – und als Gott sah, dass dieses ehrgeizige Projekt keinen Platz für SEINEN Namen hatte, „verwirrte er sie, „sodass sie aufhörten, die Stadt zu bauen" (Vers 8).

Aus diesem Grunde sollten wir der Geschichte des babylonischen Königs aufmerksam zuhören. Sein Traum hat Bedeutung. Er zeigt auf, wie es Menschen ergeht, die ohne Gott an die Spitze gelangen möchten. Eine Geschichte, die so alt ist wie die Welt selbst. Eine Erzählung, die sich heute im neuen Europa wiederholt. Ein Projekt, das von vornherein zum Untergang verurteilt ist, wenn es von Gottlosen durchgeführt werden soll, die sich weigern, den Namen des Höchsten in das Grundgesetz aufzunehmen, denn es stellt das Fundament für den nachfolgenden Bau dar!