Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-11

„DAS KÖNIGSJOURNAL"
Nr. 2

EIN DUMMER RATSCHLAG
… der Europa ins Unglück stürzt!

Darf ich mir erlauben einen Namen in der Bibel zu ändern? Nicht, dass der bereits niedergeschriebene Name verkehrt wäre, doch um des leichteren Verständnisses willen.

Der Abschnitt, in dem ich eine Namensänderung vornehmen möchte, steht im Buch Jesaja. Der Prophet klärt hier darüber auf, welche Konsequenzen die Befolgung „eines dummen Rates" gehabt hatte. In diesem Fall handelte es sich um Ägypten. Da Europa jedoch im Hinblick auf die Streichung des Gottesnamens aus der EU-Verfassung „einem dummen Rat" gefolgt ist, so will ich (um des Verständnisses willen) den Namen „Ägypten" mit „Europa" austauschen. Danach lese ich aus dem 19. Kapitel des Propheten Jesaja:

„Siehe, der HERR kommt nach Europa. Da beben die Götzen Europas vor ihm, und das Herz Europas zerschmilzt in seinem Innern…

Und ich will Europa gegen Europa aufstacheln, … Stadt gegen Stadt, Königreich gegen Königreich. Dann wird der Geist Europas in seinem Innern verstört werden, und seinen Ratschlag will ich verwirren… Und ich will Europa ausliefern in die Hand eines harten Herrn. Und ein grausamer (gewaltsamer) König wird über sie herrschen" (Vers 1-5).

„Und die Wasser werden im Meer versiegen… das Gras verdorrt… die Fischer werden trauern… sie werden mutlos sein… Es wird mit Schanden bestehen, die da gute Garne wirken… alle, die zum Lohn arbeiten, werden bekümmert sein" (5-10).

Dies sind die Voraussagen über Naturkatastrophen und innere Streitigkeiten, über ein totalitäres, hartherziges System und über das Schicksal der arbeitenden Bevölkerung, sollten die EU-Regierungschefs dem „dummen Rat" folgen und den Namen Gottes aus dem EU-Grundgesetz streichen. Diejenigen, die diese besorgniserregende Entwicklung sehen, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden.

In dem Mahnschreiben, das der babylonische König vor einigen Jahrtausenden an die europäischen Staatsmänner sandte (denn es richtete sich an „alle Völker auf der ganzen Welt) berichtet er, dass er von Gott durch einen Traum gewarnt worden war. Die ihn umgebenden Experten konnten ihm jedoch nicht helfen, denn es fehlte ihnen an der zum Regieren erforderlichen geistlichen Einsicht. Es ist deshalb ein unheilverkündendes Zeichen, wenn die zahlreichen Beamten, Ratgeber, Experten und Politiker der 25 europäischen Länder nicht imstande waren, ihre Regierungschefs davon abzubringen, eine Verfassung zu unterschreiben, in der der Name Gottes nicht erwähnt wird…

Der König fährt fort: „Und zuletzt trat Daniel vor mich, … in dem der Geist der heiligen Götter ist" (4:5).

Ich glaube, dass das gleiche in dem von geistlicher Armut gekennzeichneten Europa geschehen wird. Es gibt nämlich auf diesem alten christlichen Kontinent ein Volk, in dem der Geist Gottes wohnt. Es kennt die prophetischen Geheimnisse und besitzt die gleichen von Gott gegebenen Eigenschaften wie „die Männer Issakars (die Ratgeber des König Davids), „die die Zeiten kannten und wussten, was Israel tun sollte…" Der Augenblick wird kommen, in dem die Regierenden Europas sich in ihrer Machtlosigkeit von den „Weisen" abwenden, um Rat und Hilfe bei denjenigen zu suchen, die mit dem Geist Gottes erfüllt sind …

Der Prophet Jesaja erzählt, was geschah, als sich Ägypten hochmütig gegen den Gott Israels wandte: „Die weisen Ratgeber des Pharao, ihr Ratschlag hat sich als dumm erwiesen! Wo sind sie denn deine Weisen? Mögen sie dir doch verkünden und erkennen, was der HERR der Heerscharen über Ägypten beschlossen hat (Jesaja 19:11-12).

„Ich weiß, dass der Geist der heiligen Götter in dir ist", sagte der König Babylons und wandte sich schließlich an Daniel. „dir ist kein Geheimnis zu schwer!" (4:6)

„Solch ein dummer Ratschlag", ruft der Prophet aus. Und das muss man wahrhaftig über die Ratgeber sagen, die das europäische Volk glauben machen wollen, dass es vorteilhaft sei, Gott auszuklammern. „Ein solch dummer Ratschlag" rufen die Propheten aus, wenn sie sehen, dass man in der vorliegenden EU-Verfassung die christlichen Werte nicht genannt haben will. Die Gläubigen Europas schließen sich dieser Aussage an: Welch ein dummer Rat, wenn schwarz auf weiß in der Präambel zu lesen ist, dass man sich aber gerne den alten griechischen Götter zuwendet, und der „Göttin der Vernunft" einen Ehrenplatz einräumt. Die Christen sollten sich in aller Stille zu erkennen geben und bereit sein, sich zu vereinen. Denn die Stunde kommt, in der die Regierenden sich nach anderen Ratgebern umschauen werden. Dabei sollten die Gläubigen die Verantwortlichen nicht im Zweifel lassen, dass sie woanders Rat und Hilfe erfahren können, nämlich von denjenigen, die den Geist Gottes besitzen, und für die kein Geheimnis zu groß ist…