Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-10

„DAS KÖNIGSJOURNAL"
Nr. 1

„HOCHMUT KOMMT VOR DEM FALL"
… sich Gott gegenüber erheben zu wollen, ist satanischen Ursprungs!

Keiner der für die Gottesverleugnende Präambel des neuen europäischen Grundgesetz Verantwortlichen werden einer Warnung aus dem Wege gehen können!

Bevor sie auf dem Weg des Verderbens weitergehen, will Gott in seiner großen Barmherzigkeit zu ihnen sprechen. Er wird ihnen im Traum begegnen oder ihnen durch einen ihrer Angehörigen, die Gottes Stimme noch hören können, eine Botschaft übermitteln. Sie werden Gelegenheit haben, einer Verkündigung zuzuhören, oder ihr Gewissen wird durch einen Brief oder ein Buch geweckt. Gott wird zu ihnen sprechen, während sie unerwartet und erschüttert an einem offenen Grab stehen und ahnen, dass auch sie nach diesem Leben Rechenschaft ablegen werden müssen. Vielleicht wird ER ihnen Ohren und Herz öffnen, sodass sie plötzlich den Warnungen der Gläubigen Gehör schenken! Vielleicht werden sie unversehens in Schrecken versetzt! Gottes guter Heiliger Geist wird – bevor es zu spät ist – alles daran setzen, um sie zur Umkehr zu bewegen…

Mit diesem Trost wende ich mich an alle Gläubigen und ersuche sie, sich bei: www.YES-to-GOD.com zu melden. Ein Heer von Fürbittern muss sich erheben! Irgendetwas muss die vom Volke Gewählten dazu bringen, von ihrem hohen Ross herunterzukommen. Wenn nicht die Bibel ein klares Zeugnis darüber gäbe, dass „Hochmut vor dem Fall kommt" (Sprüche 16:8) dann wäre wenig Hoffnung.

In der Bibel finden wir den Brief eines alten Königs, der Europa auf inständigste vor dem Hochmut warnt, der in der Präambel zur Verfassung zu erkennen ist. Der König hieß Nebukadnezar; er war Regent über ein Reich, das man leicht mit dem gegenwärtigen europäischen Kontinent vergleichen könnte. Als unumschränkter Herrscher Babylons sendet er seinen Brief „an alle Völker auf der ganzen Welt" (Daniel 4:1). Egal welcher Sprache sie mächtig waren, oder welcher ethnischen Gruppe sie angehörten, so enthielt sein Schreiben nur eine Botschaft: Sie sollten nicht davon ablassen, Gott, dem Allmächtigen, dem Schöpfer des Himmels und der Erde, dem Gott Israels, alle Ehre zu geben…

Der König erzählt in diesem Zusammenhang, was mit ihm geschehen war, und was ihn sein Hochmut gekostet hatte. Daraus geht deutlich hervor, dass der mächtige Regent über Babylon alle anderen Regierungschefs warnen möchte. Den 25 europäischen Staatschefs, die in ihrem Übermut Gott nicht die Ehre gegeben haben im EU-Grundgesetz, sagt er: „Sein Reich ist ein ewiges Reich; seine Herrschaft währet von Geschlecht zu Geschlecht" (Daniel 3:33).

Es ist wie ein Bild der europäischen Wohlfahrtsstaaten mit ihrer scheinbaren Sicherheit, wenn der alte babylonische König erzählt: „ Ich war sorglos in meinem Haus und glücklich in meinem Palast" (4:1).

Gerade in dieser Sorglosigkeit und Sicherheit liegt die größte Gefahr. „Das war die Schuld deiner Schwester Sodom: Hoffart, Fülle von Brot und sorglose Ruhe" erklärt der Prophet (Hesekiel 16:49). Übermut oder Hoffart haben sich in der EU-Konstitution deutlich gezeigt. Ein Grundgesetz ohne Gott! Eine Verfassung ohne Gottesfurcht! Ein Text aus Brüssel, der im großen Ganzen nur darauf hinarbeitet, mehr Brot zu schaffen, ein Schauspiel zu sein und größere Sicherheit anzubieten. „Nimm dich in acht!" ruft der alte König aus Babylon. „So habe ich gelebt! Doch als ich Gott vergaß und ihn nicht ehrte, sondern nur meinen eigenen Gewinn und meine eigene Ehre suchte, geschah etwas Furchtbares. Allen Machthabern zur Abschreckung und Warnung möchte ich hier meine Geschichte erzählen:

Es fing damit an, dass ich gewarnt wurde. Eines Nachts hatte ich einen Alptraum, der „mich erschreckte" (Vers 2). „Traumgestalten auf meinem Lager und Gesichte, die ich gesehen hatte, ängstigten mich" (Vers 2).

Ich bin davon überzeugt, dass Gott in seiner Gnade alle, die Verantwortung tragen, rechtzeitig warnt. So wie Er den König von Babylon vorher gewarnt hatte. „Denn ICH habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss", spricht der Herr, HERR. So kehrt um, damit ihr lebt!" (Hesekiel 18:32)

Als Pilatus auf dem Richterstuhl saß, um wichtigste Entscheidung der Weltgeschichte zu treffen, „sandte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten! Denn im Traum habe ich heute um seinetwillen viel gelitten"… (Matthäus 27:19).