Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-09

„KÖNIGSJOURNALE"
Einleitung

EINE AKTUELLE SACHE
… für diejenigen, die Gott als Schöpfer anerkennen!

Man wird einen wachsenden Druck über Europa verspüren können! Keinen politisch-sozialen Druck, sondern einen Einfluss geistlicher Art. Es geht um die Haltung der Gläubigen gegenüber der vorgelegten EU-Verfassung. Sie sind zutiefst enttäuscht und machen sich Sorgen darüber, dass die für den Text des Verfassungsvorschlags Verantwortlichen dem Namen Gottes keine Ehre gegeben haben, und auch kein Hinweis auf Europas christlich-jüdische Tradition erfolgt ist. Die christlichen Gemeinden möchten jedoch der Mahnung ihres Herrn Jesu folgen, wenn er sagt: Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land ererben" (Matthäus 5:6). Sie sagen, dass „nichts durch weltliche Mittel erreicht werden kann. Unsere Waffen sind stärker! „Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen; so zerstören wir Vernünfteleien und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und nehmen jeden Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi…" (2. Kor. 10:4-5).

Die Titel der folgenden Journale sind wie folgt:

1. HOCHMUT KOMMT VOR DEM FALL
… sich Gott gegenüber erheben zu wollen, ist satanischen Ursprungs!

2. EIN DUMMER RATSCHLAG
… der Europa ins Unglück stürzt!

3. ZUM UNTERGANG VERURTEILT
… Die Botschaft des babylonischen Königs an Europa!

4. EIN BLUTIGES DOKUMENT
… Die EU-Verantwortlichen haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht!

5. EIN WARNENDER TRAUM
… für diejenigen, die vergessen, dass der Höchste HERR ist!

Mit der aktuellen Situation als Hintergrund möchte ich erklären, was ich mit diesen Titeln ausdrücken will. Wenn die EU-Chefs den Namen Gottes in der Verfassung nicht als den Schöpfer des Himmels und der Erde erwähnt haben möchten, so gibt es hierfür eine tiefere Ursache. Das Wort „Schöpfer" tangiert nämlich u.a. folgenden Sachverhalt: Die philosophische und ethische Ursache dafür, dass Frauen und junge Mädchen in Frankreich in Zukunft erwarten können, eine Abtreibung in ihrem eigenen Heim – ohne Krankenhausaufenthalt - vorzunehmen, liegt ganz offensichtlich in der darwinschen Entwicklungslehre, also der Theorie, die die Existenz eines Schöpfers leugnet. Obwohl die neodarwinsche Hypothese immer noch nicht mit einer Erklärung über das größte Phänomen des Lebens aufwarten konnte, nämlich der Entstehung der genetischen Information, die nicht nur Leben ermöglicht, sondern biologisch gesehen das Leben selbst ist, so haben die Juristen Europas in Strassburg bestätigt, dass durch Abtreibung „kein Mensch" getötet wird. Deshalb hat der französische Gesundheitsminister am Freitag, den 23. Juli 2004 (als erster Regierungsbeamte des neuen Europas) seinen Namen unter ein Gesetz gesetzt, dass Frauen berechtigt, eine Abtreibung außerhalb des Krankenhauses vorzunehmen. Bis zur fünften Schwangerschaftswoche können somit Französinnen von ihrem Hausarzt die Abtreibungspille Mifegynd (früher: Rh486) verschrieben bekommen. Diese bringt die Schwangerschaft sofort „zum Stillstand" (d.h. sie tötet den Embryo). Sie wird in Anwesenheit des Arztes geschluckt. Zwei Tage später werden der Frau oder dem jungen Mädchen zwei Tabletten gegeben, die den Stoff Gymiso enthalten. Dieser stößt den toten Embryo innerhalb von 4 bis 72 Stunden ab. Es wird vermutet, dass innerhalb eines Jahres 50.000 Frauen und junge Mädchen von dieser „Heimmethode" Gebrauch machen werden.

Die Argumentation für diese neue Methode lautet offiziell so: „Viele Frauen wünschen diesen Augenblick zusammen mit ihrem Mann oder Lebenspartner zu erleben – unter intimen Umständen…" Wenn man bedenkt, worauf die Worte: „in diesem Augenblick" hindeuten, kann man sich nur über eine solche Argumentation wundern! „Dieser Augenblick" erklärt mit zwei Worten, dass hier kein kleines Menschenkind umgebracht wird…

Die biochemische Erklärung für den Abbruch eines Lebenswunders stützt sich auf das Prinzip der Evolutionslehre, dass es hier „nur um eine zufällige Blutansammlung geht". Es handelt sich nur um einen „Klumpen zusammengewachsener Zellen", die entfernt werden; es ist hierbei nicht von einem Menschen oder einer Person die Rede!

Andere Biologen behaupten jedoch, dass das entfernte „Gewebe" ein ‚Projekt’ ist. Diese Wissenschaftler gehen von der These aus, dass, wenn tote Materie sich selbst überlassen bleibt, sie nicht imstande ist „sich zu organisieren – ohne von innen beeinflusst zu werden. Der Neodarwinismus behauptet, dass sich nicht lebende Materie zu immer höheren Formen des Lebens weiterentwickeln kann. Doch bis jetzt gibt es keinen theoretischen oder experimentalen Anhaltspunkt für diese Behauptung!

Aus dem eben Erwähnten geht deutlich hervor, dass die Forderung der Gläubigen (Gottes Namen als den Schöpfer des Himmels und der Erde in der EU-Verfassung zu erwähnen) auf massiven Widerstand stoßen wird. Man kann erwarten, dass sich die Fronten erhärten! Deshalb beschäftige ich mich in den folgenden fünf Journalen mit dem warnenden Traum eines alten babylonischen Königs und nenne sie: „Königsjournale". Diejenigen, die sich mit dem Inhalt identifizieren können, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden.