Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-05-08

Jerusalem Journal Nr.2

DIE ENTSCHEIDUNG
... die den Abgrund erbeben lässt!

In meinem Journal heute habe ich das sonderbare Gefühl, dass ich mich ganz besonders an eine Person wende!. Einige werden aufmerken und den Ernst des Nachfolgenden verstehen, doch es gibt eine Person, die nach dem Lesen dieser Zeilen in Tränen ausbrechen und wieder ihr Knie beugen wird, um sich dem Herrn und Meister zu übergeben, der so oft vergeblich gerufen hat! Heute ist es anders, heute wird dieser "letzte Aufruf" ernst genommen, und es herrscht Jubel im Himmel, weil eine Seele Frieden mit Gott gefunden hat ...

Heute wird ein Entschluss gefasst, wie ihn Daniel gefasst hat und damit öffnete sich ein neuer Weg der Offenbarung. Heute verlässt ein Mensch das Reich der Finsternis und tritt ein in das Reich des geliebten Sohnes, in dem Reinheit und Licht herrscht. Heute ist die Hölle entsetzt über ein neues gereinigtes Werkzeug, das wieder in der Hand des Allmächtigen gebraucht werden kann...

Gleich beim ersten Kapitel des Daniel Buches erfahren wir, welche Bedingungen an eine jegliche Offenbarung geknüpft ist. Sie wird in einem einzigen Satz wiedergegeben und gilt für alle Zeit und jeden Ort! Kein Sterblicher wird imstande sein Licht vom Himmel zu empfangen, ohne diesem einfachen und direkten Weg zu folgen.

Über diesen wichtigen und alles entscheidenden Umstand steht geschrieben: "Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht unrein zu machen (1:8).

Ein jeder, der sich erdreistet zu sagen, dass dies unwesentlich sei, und dass ein solcher Entschluss nicht entscheidend sei für eine Offenbarung, wird sich vielleicht wundern, warum ihm kein Licht vom Himmel geschenkt wird! Seine Augen werden verschlossen und seine Ohren verstopft bleiben, denn sein Herz hat sich verhärtet, und diese Verhärtung wird sich in seinem ganzen Geschlecht ausbreiten.

"Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht," ruft der Apostel Petrus am Pfingsttag in Jerusalem (Apostelgeschichte 2:40) und eine Errettung dieser Art ist heute bitter notwendig. Wenn wir uns nicht von der uns umgebenden perversen, sündigen Gesellschaft erretten lassen, wird unsere Kleidung von Sünde und Unreinheit befleckt. Wenn "Absonderung" für uns ein Fremdwort verbleibt, ist alle Hoffnung auf Gottesoffenbarung dahin! Die weltlich beeinflusste Gemeinde hat keine Chance in dem Rennen, das vor ihr liegt. Christen, die sich dieser Welt anpassen, haben ihre Seele dem Teufel verschrieben, und werden in dem endzeitlichen Kampf gegen das antichristliche System unbrauchbar sein. "Stellet euch nicht dieser Welt gleich," sagten die Alten und fuhren fort: "sondern verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes" (Römer 12:2). Ihre Ermahnungen sind gerade in unserer Zeit vonnöten. Die Unwissenheit, die in der Kirche, Gemeinde und Gesellschaft herrscht, wenn es darum geht, von den Lüsten, Leidenschaften und Umgangskreisen des ‚alten' Lebens Abschied zu nehmen, ist sehr vielsagend. (1.Petrus 1:14) Der Entschluss Daniels muss allen klar sein: "ich will mich nicht unrein machen!" Damit wurde er ein Kanal für Gottes Offenbarung.