Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-08-30

"Frieden stiftend"
Nr.4

Die Riesenaufgabe
… eine Verwaltung von himmlischer Dimension!

Es ist eine Freude, die tägliche Arbeit zu sehen, die auf dem kleinen Wüstenstreifen in der Arava Senke, 80 km südlich des Toten Meeres durchgeführt wird. Eine kleine Schar junger Leute, wobei der Großteil aus unseren eigenen Kindern besteht (Söhne, Töchter und Schwiegertöchter) kämpfen darum, diese kleine Wüstensiedlung zu einem Ort zu machen, der als Ausgangspunkt für unsere Arbeit unter den Juden und Arabern dienen soll. Es gibt hier in der "schrecklichen Wüste Zin" (4. Mose 20:1 und 5) … "weder Saat noch Feigenbäume und Weinstöcke und Granatbäume, auch ist kein Wasser da zum Trinken (Vers 5). Letzteres ist das Schlimmste. Wasser muss deshalb in großen Containern herbeigeschafft werden. Dies wird u.a. zur Bewässerung der kleinen Gärten verwendet, die sich vor den alten Wohnwagen ausbreiten. Die jungen Leute können sich nur für kürzere Zeit auf unserer kleinen Wüstenfestung niederlassen, danach müssen sie zum Geldverdienen nach DK zurückkehren, um ihren Dienst hier weiter fortsetzen zu können. Da wir in der Heiligen Schrift sehen können, dass es diesem Dienst nicht an nötigen Mitteln fehlen wird, sind wir im Hinblick auf die Zukunft voller Zuversicht. Wir glauben und sind überzeugt, dass wir in weit größerem Maße ausreichend Kräfte sammeln können, um die Aufgabe erfüllen zu können, die der Herr uns anvertraut hat.

Lass mich dies erklären:

Während auf europäischer Ebene nicht an Mitteln und Einsatz gespart wird, damit die Staatengemeinschaft entstehen kann, die danach in eine größere globale Ordnung integriert werden soll, so sagt die Heilige Schrift voraus, dass der Herr des Himmels zum gleichen Zeitpunkt "eine Verwaltung errichten wird, die alles in Christus zusammenfassen wird" (Epheser 1:10). Der Prophet Daniel drückt es so aus: "In den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das ewig nicht zerstört werden wird" (2:44).

In gleichem Maße wie nicht an Ausgaben und Anstrengungen gespart wird, um eine weltliche Einheit zustande zu bringen, die abschließend die Heiligen verfolgen und gegen Jerusalem zu Felde ziehen wird, so wird von himmlischer Seite keine Zurückhaltung geübt in Bezug auf die von Gott verordnete Sammlung von Juden und Heiden. "Er hat die Zwischenwand der Umzäunung abgebrochen," heißt es, …"um die zwei - Frieden stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen (Epheser 2:14-18). Wenn der Apostel "die zwei" erwähnt, meint er Juden und Nichtjuden, und wenn er den Ausdruck anwendet: "einen neuen Menschen schaffen", so meint er, dass Juden und Heiden in einem Leib miteinander versöhnt werden sollen" (Vers 16).

Genau dies ist der göttliche Plan für die Sammlung, die zu dem Zeitpunkt in der Geschichte erfolgt, der sich "die Erfüllung der Zeit" nennt. (Epheser 1:10). Der heimliche Plan der weltlichen Allianz, die sich nun in Europa formiert, besteht in der Vereitelung der göttlichen Absichten. Sobald die Einheit der Nationen auf globaler Ebene erfolgt ist, wird diese verborgen gehaltene Absicht ans Tageslicht kommen.

Deshalb unterstreicht der Apostel bereits in der Einleitung seines Briefes, der sich eingehend mit den Einzelheiten des göttlichen Endzeitplanes beschäftigt, dass diejenigen, die an diesem Dienst teilnehmen, "mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus gesegnet werden" (Epheser 1:3).

Was bedeutet das? Geht es hierbei nicht einfach nur um einen "apostolischen Gruß" und eine "fromme Redensweise"? Nein! Der starke Ausdruck und die kräftigen Worte, die hier angewandt werden, weisen darauf hin, dass diejenigen, die sich dieser Aufgabe widmen, (der göttlichen Sammlung von Juden und Heiden) sich sicher sein können, dass die ganze himmlische Welt hinter diesem Einsatz steht. "Alle Engel und Gewalten, alles Gegenwärtige und Zukünftige, alle Mächte, die Höhen und Tiefen", werden sich vereinen, um diese Sache siegreich auszuführen! Gottes guter Geist wird dazu mitwirken, dass "diese Verwaltung", diese "Ewigkeitsadministration", Fuß fassen kann. Zu diesem Zweck wird den Beteiligten "alle Weisheit und Einsicht" zuteil (Epheser 1:8), und der Apostel fügt außerdem noch hinzu, dass Gott diese hat "überströmen lassen"! Damit haben sich die Fronten gebildet. Auf der einen Seite stehen die weltlichen Bündnisse und Einheitsbestrebungen, deren Ziel die Globalisierung ist, auf der anderen Gottes Wirken, das Einheit schafft, indem ER "alles zusammenfasst in Christus, das, was in den Himmeln, und das, was auf der Erde ist…" (Epheser 1:10).