Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-09-09

"YES-to-GOD"
Einleitung

In den folgenden vier Journalen möchte ich den Grund dafür darlegen, warum es absolut unerlässlich ist, die YES-to-GOD Aktion durchzuführen. Ich bin der Ansicht, dass der Geist Gottes diese Aktion Einzelnen, Gruppen und Gemeinden in dieser Zeit aufs Herz legt.

Die Titel der nachfolgenden vier "YES-to-GOD" Journale lauten folgendermaßen:

1. WÄHLE HEUTE
... sage nein zur neuen EU-Verfassung und "JA-zu-GOTT".

2. HART WIE FEUERSTEIN
... "der Fels aber ist Christus" (1.Kor.10:4)

3. DER GERICHTSHOF IN DEN HAAG
... es gibt keinen Grund, sich dem ‚Tier' zu beugen!

4. DIE ZEIT DER UNWISSENHEIT
... wird nun in der Geschichte Europas ein neues Kapitel eröffnet?


Alle Journale fordern die Gläubigen auf, sich umgehend an die Adresse: www.YES-to-GOD.com zu wenden.

Im Augenblick wird eine wachsende Bewegung in der europäischen Volksmenge sichtbar, die eine Mitbestimmung beim vorgelegten EU-Grundgesetz fordert; sie möchte nicht, dass ihr Schicksal durch eine kleine Handvoll Politiker entschieden wird. Mit Recht hat man sich die Frage gestellt, ob dies ein Werk des Heiligen Geistes ist? Kann es sein, dass Gott sehen möchte, wie der Einzelne auf die ihm den Rücken kehrende EU-Konstitution reagiert? Nähern wir uns der Situation, die in Sodom und Gomorra herrschte, als die Zahl "der Gerechten" in Betracht gezogen wurde, bevor das Feuer des Gerichts über die Orte herabfiel?

Im 1. Buch Mose wird uns berichtet, dass "Abraham aber noch vor dem HERRN stehenblieb", ehe das Unglück über die todgeweihten Gebiete hereinbrach (18:22). Gott wollte sich vorher noch einen "Überblick" verschaffen, und so beginnt Abraham mit seiner Argumentation: "Fern sei es von dir, so etwas zu tun, den Gerechten mit dem Ungerechten zu töten," und unterstreicht dabei einen wichtigen Umstand: "Sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht üben?" (Vers 25)

"Da sprach der HERR: Wenn ich in Sodom fünfzig Gerechte in der Stadt finde, so will ich um ihretwillen dem ganzen Ort vergeben." In dem nachfolgenden Verhandeln lässt sich der Herr darauf ein, dass der Ort nicht vernichtet werden solle, wenn man darin nur 10 Menschen findet, die sich auf Gottes Seite stellen...

Dieser Bericht ist vielsagend; er zeigt uns, dass die Anzahl der Gläubigen von Bedeutung ist! Er hebt hervor, dass es auf die Zahl der am selben Ort wohnenden Gläubigen ankommt. Sollte die angegebene Zahl "im Ort selbst" vorhanden sein, will der Herr "dem ganzen Ort vergeben" (Vers 26). In der gegenwärtigen Situation würde das bedeuten, dass die Anzahl derjenigen, die sich in einer Region, einer Stadt oder einem Land für das Reich Gottes einsetzen, das Ausmaß von Gottes Vergebung für den jeweiligen Ort (Region, Land) beeinflusst.

Denjenigen, die der Meinung sind, dass es doch wohl genüge, wenn Gott die Zahl der Gläubigen kenne, können wir mit Recht antworten, dass der Herr im Gespräch mit Abraham seine Entscheidung fällen wollte. Denn zuletzt heißt es: "Und der Herr ging weg, als er mit Abraham ausgeredet hatte" (Vers 33).

Ein solcher Beschluss - glaube ich - muss jetzt gefasst werden. Eine kleinere Aktionsgruppe hat den Impuls bekommen, Europas Christen aufzufordern, sich zu melden. Der Bericht aus dem 1. Buch Mose spricht in unsere Situation hinein. Dieser endet mit den Worten: Und Abraham machte sich früh am Morgen auf an den Ort, wo er vor dem HERRN gestanden hatte... und er sah: und siehe, Rauch stieg vom Land auf, wie der Rauch eines Schmelzofens" (19:28).