Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-09-11

"YES TO GOD"
Journal Nr. 2

HART WIE FEUERSTEIN
... "der Fels aber ist Christus" (1. Kor.10:4)

Die Aktion, die z.zt. stattfindet, bei der europäische Christen versuchen, gemeinsam ihre Forderung nach einer Änderung der EU-Verfassung durchzusetzen, sollte in keiner Weise einen politischen Kompromiss beinhalten. Das heißt, dass kein Versuch unternommen werden darf, einen Teil von Gottes Ratschluss zu verdecken, um eine größere Ausbreitung zu ermöglichen. Es soll keinerlei "Vorsichtsmaßnahmen" angewandt werden, um eine größere ‚Anhängerschaft' zu gewinnen. Diese Sache erfordert größte Radikalität und eine Botschaft, die nicht missverstanden werden kann. Sie ist im Wort Gottes begründet!

Deshalb sollte denjenigen, die sich bei der angegeben Internetseite: www.YES-to-GOD.com melden, bewusst sein, dass dies nur ein erster Schritt ist in die Richtung, in die der Heilige Geist führt. Zwischen den vielen Bergen und Höhen wird ein Fels (mit einem bestimmten Ausmaß) in Erscheinung treten. Aus diesem Felsen wird "ein Stein losgebrochen". Obwohl der Stein - nach Voraussage des Propheten Daniels - angewandt werden soll, um den Riesen zu Fall zu bringen, so ist der Felsen aus dem gleichen Material geschaffen: Er ist hart wie Feuerstein!

Darauf möchte ich näher eingehen.

Viele kennen den Bericht aus dem Buche Daniel über das riesige Standbild, das der babylonische König im Traum sah. Sie erinnern sich, dass der Koloss letztendlich durch einen Stein, der gegen seine Ton- und Eisenfüße geschleudert wird, zu Fall gebracht wurde. Dabei stellt sich folgende Frage: Was ist dies für ein Stein, der den Riesen zu Boden stürzen lässt? Welche Bedeutung kann dieser Stein in der heutigen Zeit haben, in der der EU-Gigant uns in vielen Bereichen an die biblische Prophetie erinnert. Erleben wir z.zt. das Herausbrechen des ‚Steins'? Steht ein solcher "Loslösungsprozess" bevor? Ist der Geist Gottes dabei "die kleine Herde" ausfindig zu machen, die das Reich erben wird (Lukas 12:32)?

Über den Stein, der den Riesen an seiner schwächsten Stelle trifft, wird gesagt, dass er "vom Felsen (oder Berg) losbrach" (Daniel 2:45). Der Stein scheint also aus guter, harter, messerscharfer Materie zu sein, die einer größeren Menge (Felsen, Berg) desselben knallharten Flints entnommen wurde. Es ist deshalb nicht möglich, den Stein aus dem Felsen "herauszuziehen", als ob dieser nur ein Lehmklumpen wäre. Der Stein kann weder herausgezogen noch ausgegraben werden; er muss herausgebrochen werden, denn der Berg oder der Fels besteht aus der gleichen harten Materie wie das Flintwerkzeug, das angewandt werden muss, um den Goliath unserer Zeit zu Fall zu bringen...

Im Hinblick auf Europas gegenwärtige Situation heißt das, - soweit ich es verstehe -, dass ein aus Gläubigen bestehender Felsen aus dem Nebel auftaucht. Dieser wir nicht die Größe eines Erdhügels haben, sondern ein riesiger Felsbrocken sein, der so stark und kräftig ist, dass er durch nichts aus dem Weg geräumt werden kann. Ein unbeirrbares und unerschütterliches Volk wird aufstehen, das eine ebenso zielorientierte wie unabänderliche Erklärung abgeben wird. Durch die Schubkraft des ‚Felsens' werden die Regierenden Europas auf die Forderung eingehen müssen, den Namen Gottes zu würdigen. Es soll keine Verfassung zugelassen werden, die Gott nicht die Ehre gibt.

Die Zeit, in der die Gläubigen nur als Mitläufer von gottlosen Dekreten und gottesverleugnenden Manifesten angesehen wurden, ist vorbei. Aus dem Felsen wird sich allmählich ein Stein lösen. Dieser ist wie eine Schleuder in Davids Hand. Mit übernatürlicher Kraft und Präzision wird der scharfe Feuerstein gegen die Füße des Standbildes geschleudert. Mit einem dumpfen Laut, der sich wie ein ersticktes Brüllen anhört, wird der Riese zu Boden stürzen.

Dieser Stein ist bis jetzt noch nicht zu erkennen. In der gegenwärtigen Aktion kann man den Felsen nur erahnen. Doch ist dies der Anfang vom Ende; der Beginn eines herrlichen Sieges für das Reich Gottes.