Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-05-05

Europa Journal Nr. 20

EU-Dekret
... das u.a. eine einheitliche Gottesverehrung zum Ziel hat!

Beim Schreiben dieser Zeilen von meiner einsamen Wüstenstation aus, von der sich meilenweit die Sandebene erstreckt, muss ich wieder an die abgrundtiefe Finsternis des Dekrets denken, das sich durch die neue EU-Verfassung wie z.Zt. des dunklen Mittelalters auf das europäische Volk niederlässt. Gerade in diesen Tagen haben wir einen jungen Mann aus einer evangelischen Gemeinde zu Besuch, dessen Pastor 40 Tage im Gefängnis saß (auch seine Frau kam hinter Schloss und Riegel). Mehreren Leitern und Mitgliedern dieser Gemeinde wurden nach dem Prozess Strafen auferlegt. Wie mir der junge Mann sagte, habe er im Verlauf des Prozesse sein Vertauen in das Rechtssystem verloren. Zweifellos gehört viel persönlicher Mut und eine unerschütterliche Überzeugung dazu, um den Drohungen des totalitären europäischen Reiches zu widerstehen. Die Voraussagen Daniels sollten genau erforscht werden (Matthäus 24:15). Wir sollten alle bereit sein zu handeln. Alle Christen in Europa werden zum Widerstand gegen den neuen EU-Erlass aufgerufen.

Im Vorfeld der sonderbaren Berechnung von Tagen und Wochen, die mit Jerusalems dramatischer Endzeit zu tun hat, bildet das Buch Daniels eine prophetische Einheit, die die Völker und Weltherrscher in das Bild der Endzeit mit einbezieht ...

In diesem Zusammenhang tritt das dritte Kapitel mit überirdischem Glanz hervor! Hier wird über den mächtigen babylonischen Herrscher berichtet, der einen Erlass herausgibt, dem alle Völker und Nationen Folge leisten mussten. Hinter diesem Erlass steht eine starke Verfassung. Sie gleicht mit unheilvoller Präzision der Verfassung, die den europäischen Ländern in dieser Zeit vorgelegt wird. Diese fordert, dass das Bürokratentum, das Daniel beschreibt (dabei fehlte es nicht einmal an Polizeipräsidenten, Steuerbehörden, Richtern und sogenannten "Experten") das goldene Bild "anbeten" muss, das der König aufstellen ließ (3:5). Der treibende Faktor hierbei ist die Furcht. Von daher kann hier von der Anbetung, von der Jesus spricht, nicht die Rede sein, denn ER sagt: "Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, dass die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden (Johannes Evangelium 4:23-24).

Wenn deshalb das königliche Gebot lautet, dass "jeder, der nicht niederfällt und anbetet, sofort in den brennenden Feuerofen geworfen werden soll," so ist der Beweggrund für die Anbetung die Furcht vor Strafe ...

Dies wird der offizielle Standpunkt der Kirche sein, wie er bereits aus der vorgelegten EU-Verfassung hervorgeht, dass nämlich die Konsequenz bei Abweichung von der gesetzten Norm für Anbetung Strafverfolgung bzw. gerichtliche Ahndung sein wird..

"Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu geben," heißt es in der Offenbarung des Johannes, "so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten" (13:15).

Aus der Schrift ist deutlich zu erkennen, dass "die letzten Tage Jerusalems, mit einer weltweit einheitlichen Gottesanbetung zu tun haben. Die Christen sollten überall bereit sein, dem Beispiel der drei Freunde Daniels zu folgen und Einspruch erheben!

Die drei Männer, die sich dem königlichen Befehl widersetzten, waren keine Mitläufer. Trotz der Gefahr für ihr eigenes Leben weigerten sie sich, sich dem königlichen Dekret zu beugen. Sie gehören zu den Gläubigen, "die nicht das Tier anbeten wollten" und diese werden heute aufgerufen, aktiv zu werden.


Im übrigen: Die Entsendung eines dänischen homosexuellen Botschafters und seines Partners nach Israel ist nicht nur eine Schande für das dänische Königreich, sie ist gleichermaßen Ausdruck europäischer Handlungsweise!