Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-05-02

Europa Journal Nr. 17

FÜNF WARNUNGEN
... die an die vom europäischen Volk Gewählten gerichtet sind!

Als sich Martin Luther im Erfurter Augustinerkloster in tiefster geistlicher Not befand, und er sich mit zerbrochenem Herzen in seiner Zelle niederkniete, während er ausrief: "Meine Sünden, meine Sünden, meine Sünden!" kam ein alter Mönch zu ihm ... Durch diesen unbekannten Ordensbruder trafen die ersten Lichtstrahlen seine verfinsterte Seele, als dieser ihn aufforderte, die Worte des Glaubensbekenntnisses zu wiederholen: "Ich glaube an die Vergebung der Sünden!" Diese Worte brachten seinem gepeinigten Gemüt Frieden, und diese Worte waren es, durch die das Licht der Reformation in die katholische Finsternis eindringen konnte. Befestigt wurden diese Worte noch zusätzlich durch den Vers aus dem Römerbrief: "Der Gerechte wird aus dem Glauben leben!"

Die Finsternis kann nur durch Licht vertrieben werden, und Geist kann nur durch Geist bekämpft werden. Weicht das Licht der Reformation aus den europäischen Ländern, halten die Dämme nicht stand, und das ganze Land wird von finsteren Flutwellen überströmt.

Bevor die neue EU-Verfassung in Kraft tritt, möchte ich gerne fünf Warnungen anführen, die an die vom Volk gewählten Verantwortlichen und ihre Helfer gerichtet sind.

Sie zeigen uns, wie große Staatsmänner und politische Denker vor ihnen gedacht, und was sie im Hinblick auf die katholische Kirche zum Ausdruck gebracht haben:

1) William Ewart Gladstone (1808-1898), der größte Staatsmann des 19. Jahrhunderts und viermaliger Staatsminister (Verfasser des Werkes ‚Die Beziehung des Staates zur Kirche' (1838)), schrieb im Jahre 1874: "Die Abhängigkeit des Einzelnen - so untertänig sie auch sein mag - wird die lateinische Kirche nicht zufrieden stellen können. Denn selbst der Staat muss ihr Sklave sein!"

2) Sir Robert Peel (1788-1850), zweimaliger britischer Staatsminister, sagte im Jahre 1829 voraus: "Die römische Kirche wird sich niemals mit einer Gleichstellung begnügen. Sie kann erst dann zufriedengestellt werden, wenn sie in der Übermacht ist und herrschen kann!"

3) Earl of Beaconsfield, Benjamin Disraeli, der italienisch-jüdischer Herkunft war, (1804-1881) britischer Staatsmann und Verfasser und der nicht müde wurde, die Vielfalt des politischen Lebens zu beschreiben, ließ am Ende des 19 Jahrhunderts folgendes im Hinblick auf die Kirche Roms verlauten: "Unser Imperium und unsere Freiheit sind in diesem Augenblick in größerer Gefahr als zur Zeit Napoleons, als sich seine Truppen in Boulogne niederließen " ...

4) Otto Bissmark, preußischer Staatsmann (1815-1898) über den gesagt wird, dass "er Deutschland zur Größe gebracht habe und es gleichzeitig klein erschienen ließ," schien einen klaren Blick für die Bedeutung des Papstes zu haben. Er schrieb: " Das Papsttum ist immer eine politische Macht gewesen, die mit einer ungehörigen Dreistigkeit und den denkbar schlimmsten Folgen versucht hat, sich in die Ereignisse der Weltgeschichte einzumischen.

5) Thomas Babington Macaulay (1800-1859), englischer Historiker, dessen Werke in seiner Verbreitung und Anerkennung jeden anderen Geschichtsschreiber seiner Zeit übertreffen, schrieb am Ende seiner Karriere folgendes nieder: 1200 ereignisreiche Jahre, die mit der Erfindungsgabe und dem geduldigen Streben der Staatsmänner der letzten 24 Generationen gefüllt waren, haben die Politik der Kirche Roms zu einer solchen Vollendung gebracht, dass sie den höchsten Rang unter den Systemen einnimmt, die versuchen, die Menschheit zu verführen und in die Sklaverei zu treiben.

Meine Damen und Herren, dies ist der Feind, den wir erwarten können, wenn in den protestantisch geprägten Ländern das Grundgesetz dahingehend geändert wird, dass dem protestantischen Glauben kein Vorrang mehr gegeben wird!

Im übrigen sage ich: Die Entsendung eines dänischen homosexuellen Botschafters und seines Partners nach Israel ist nicht nur eine Schande für das dänische Königreich, sie ist gleichermaßen Ausdruck europäischer Handlungsweise!