Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-04-27

Europa Journal Nr. 12

DREI WORTE
... die unwiderruflich sind!

In der Reformationszeit starben viele Gläubige in Europa den Martyrertod, weil sie drei Worte der Bibel nicht widerrufen wollten. Sie stammen aus dem Abschnitt über das Abendmahl im 1. Korintherbrief: "Zu meinem Gedächtnis" (Kap. 11:24-25). Die Reformatoren hielten an diesen drei Worten fest und nahmen Abstand von der römisch-katholischen Lehre über die wirkliche Gegenwart Christi im Abendmahl. Die Verurteilten hatten die Möglichkeit ihr Leben zu retten, wenn sie auf diese drei Wörter verzichtet hätten. Damit hätten sie jedoch geleugnet, dass Jesus ein für alle Mal sein Versöhnungsopfer auf Golgatha dargebracht hat, und hätten gutgeheißen, dass das Opfer in der katholischen Messe immer wieder aufs neue dargebracht wird. Leider gibt es etliche Christen in den verschiedenen Ländern, die nicht einen Finger krümmen würden, um dieses Erbe zu bewahren. Sie sind bereit, den katholischen EU-Vertrag zu unterschreiben, sobald er ihnen vorgelegt wird. Es ist an der Zeit, dass sich die wahren Kinder der Reformation in Europa versammeln.

John Rogers (Vater von 10 Kindern), Mitarbeiter von Tyndale bei der Bibelübersetzung während der Regierungszeit Heinrich des VIII, war einer der ersten Protestanten, die unter Maria der I. hingerichtet wurde. Der französische Botschafter in England berichtet, dass er John Rogers im Februar 1555 gesehen habe, wie er zum Scheiterhaufen geführt wurde. "Er ging freudigen Schrittes, als ob es sein Hochzeitstag wäre," erzählt er. John Fox berichtet, dass er sah, wie John F. mit leuchtendem Angesicht den 51. Psalm zitierte. Man gab ihm eine letzte Chance "seine bösartige Meinung über das katholische Abendmahl zu revidieren, doch er weigerte sich. Wogegen predigte John Rogers, dass man ihn bezichtigte, eine falsche Auffassung vom katholischen Abendmahl zu haben? Er predigte gegen das Ritual, durch das der Priester eine buchstäbliche Wandlung von Brot und Wein in den wirklichen Leib und das wirkliche Blut Christi vornimmt. Gemäss katholischer Glaubensauffassung bleibt dieser Zustand dann erhalten, ob nun Brot und Wein eingenommen werden oder nicht. Aus diesem Grunde soll "das geweihte Brot und der Wein" auch nach dem Abendmahl noch angebetet werden.

John Rogers war dagegen, dass nur das Brot beim Abendmahl ausgeteilt und der Kelch dem Laien vorenthalten wurde. John Rogers wurde hingerichtet, weil er nicht akzeptierte, dass Jesus Christus im Abendmahl "auf unblutige Weise immer wieder durch die Hand des Priesters geopfert wird ..."

Diese katholische Lehrauffassung kann nicht missverstanden werden. "The Catholic Encyclopedia (Band 4.5.299 und Band 14 Seite 586) erklärt, dass "die Substanz des Brotes und Weines nicht bestehen bleibt, sonder dass die Substanz des ganzen Brotes in Christi Leib, und die Substanz des Weines in Christi Blut verwandelt wird".

Luther nannte diese Lehre "ein unbeschreibliches Gräuel". Calvin ging sogar noch weiter: "Es ist der Versuch Satans, das heilige Abendmahl Christi zu verfälschen und es in Finsternis zu hüllen." Mögen die Lutheraner und die übrigen Reformierten in unseren Ländern die gleiche Stellung einnehmen. "Das Wort der Schrift ist klar: Mit einem Opfer hat Jesus für unsere Sünden gesühnt." Es wird nicht wiederholt! (Hebr. 10:12 + 9:27-28)

Mit einem neuen EU-Pakt wird Rom aufs Neue versuchen mit dieser Lehre Fuß zu fassen. Diejenigen, die sie nicht annehmen wollen, werden wie damals als Sektierer verfolgt werden.

Im übrigen: Die Entsendung eines dänischen homosexuellen Botschafters und seines Partners nach Israel ist nicht nur eine Schande für das dänische Königreich, sie ist gleichermaßen Ausdruck europäischer Handlungsweise!