Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-10-22

DAS "ERBTEIL"-JOURNAL
Nr.3

DER NEUE VERTRAG
… der die Kräfte des Abgrundes in Bewegung versetzt!

Ich möchte die Gläubigen in Europa, die besonders daran interessiert sind zu wissen, wie es zwischen den Hauptstädten Paris, London, Berlin, Kopenhagen und Jerusalem aussieht, wissen lassen, dass es nicht ausreicht, ausschließlich den historischen und aktuellen Konflikt zwischen Europa und Israel klarzulegen; ein Vorschlag für die Lösung dieses Konflikts ist vonnöten! Es ist nicht genug, das Schicksalsträchtige der vorgelegten EU-Verfassung zu schildern! Eine andere "Verfassung" muss auf den Tisch: Der in der Bibel erwähnte Bund, dessen 4000 Jahre alter Text eine andere Konfliktlösung anzubieten hat. Was das Verhältnis zwischen dem europäischen Machtblock und Israel anbelangt, so hört man aus weiter Ferne das Getrampel von Stiefeln und Säbelklirren! Diese uralte Übereinkunft zwischen Gott und Abraham ist der Vorläufer des Neuen Bundes, der den Weg zum Frieden aufzeigt, mit dem ich mich in dieser Journalserie beschäftige. Deshalb beziehe ich meine Informationen auch weder aus historischen Dokumenten noch aus Zeitungen oder Büchern. Nein, wenn wir es mit den vorbereitenden Paragraphen zum Neuen Bund zu tun haben, dem "Vertrag über Landbesitz" (den Gott mit Abraham abschloss), dann gibt es nur eine Quelle, aus der wir schöpfen können: das ewige und unerschütterliche Wort Gottes! Es geht um den Neuen Bund und darum "Diener eines neuen Bundes zu sein" (2. Kor. 3:6) Darin - glaube ich - liegt die Wurzel zum Dritten Weltkrieg! Diejenigen, die diese Wahrheit erahnen, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden.

(Die Aufforderung, sich als Übersetzer dieser Tagesjournale zur Verfügung zu stellen, gilt weiterhin).

Der zwischen Gott und Abraham geschlossene Bund lautet in aller Kürze wie folgt: "Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land" (1. Mose 12:7). Später wurde dieser kurze Satz erweitert; "Das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deinen Nachkommen für ewig" (13:15).

Wie ich bereits erwähnt habe, befinde ich mich mit meiner Familie tief in der Wüste Israels. Ich glaube nicht, dass die Idee von mir kam, mich zusammen mit meinen Lieben an diesem trockenen und kochendheißen Ort niederzulassen. Ich bin der Auffassung, dass ich durch eine mächtige Hand hierher geführt wurde! Die Notwendigkeit, uns ein Stück dieses verlassenen, unfruchtbaren Bodens anzueignen, ist hoch aktuell, denn die Behörden haben uns wissen lassen, dass sie "die Absicht haben "uns "zu entfernen", wenn wir uns nicht an einem Ort niederlassen können, der "für einen solchen Zweck" geeignet erscheint, und den wir erwerben können. Solche "Orte" gibt es allerdings nicht. Nach mehreren Jahren der Auseinandersetzung mit den Verantwortlichen (sowohl auf lokaler Ebene wie in Jerusalem), scheint es nun klar zu sein, dass nur der Gott Israels uns das für unseren Dienst benötigte Gebiet übertragen kann. Deshalb hat der mit Abraham geschlossene Bund für mich eine ganz persönliche Bedeutung. Er ist aus dem Nebel der Zeiten aufgetaucht und erstrahlt nun in ganz neuem Licht. Es stellt sich nun die aktuelle Frage: "Wer ist Abrahams Nachkomme? Wer ist seine Nachkommenschaft? Wer sind die Kinder Abrahams?"

Auf diese Frage antwortet der Apostel im NT kurz und bestimmt: "Erkennet daraus: die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Kinder!" (Galater 3:7)

Die für "Nichtjuden" relevante Frage ist folgende: "Gilt dieser Vertrag (Bund) nur den Juden (denen das Land gegeben worden ist) oder gilt er auch den Nichtjuden? Ja, werden unsere jüdischen Freunde nicht erzürnt sein, wenn eine nichtjüdische Familie in der Wüste Israels auftaucht und um den Erwerb eines Wüstenstreifens bittet? Besonders wenn sie dies mit dem "abrahamschen Bund" in der Hand tun? Wenn sie als eines ihrer Argumente bescheiden hinzufügen: "die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Kinder!"

Der Apostel antwortet (im Brief an die Römer) auf diese Frage. Er erklärt zuerst, wie glücklich König David war, als er erlebte, dass Gott ihm seine Sünde vergeben hatte. Danach fährt der Apostel fort: " Gilt dieser glückliche Zustand nur den Juden oder auch den Nichtjuden? Später geht er auf die provokative Tatsache ein, dass Abraham das Land verheißen wurde, als er noch Nichtjude war! Und er erklärt, dass nur diejenigen (sowohl Juden als auch Nichtjuden) die "in den Fußspuren des Glaubens wandeln, den Abraham hatte, als er unbeschnitten war" (Römer 4:6-14) Erben sind …

Hier teilt sich das Wasser! Der Krieg wird danach gegen alles und alle eingeleitet, die eine solche Sprache führen! Bei diesem Streit geht es jetzt um die neue Übereinkunft. Dem Neuen Bund ist der Kampf angesagt. Es ist der Inhalt dieses Neuen Bundes, der die Kräfte des Abgrunds in Bewegung versetzt!