Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-08-06

Journal: Eisen und Ton
Nr. 4

Goliaths Fall
… bei dem Eisen mit Ton vermischt ist!

Trotz Einspruch verschiedener Staatsführer werden weitreichende Volksabstimmungen über den EU-Pakt stattfinden. Das Volk wird seinen Willen durchsetzen, ob die Regierenden nun dafür oder dagegen sind. Die Zeit, in der Europa mit Eisenhand regiert werden konnte, ist nämlich unwiderruflich vorbei. Der Prophet Daniel sagte voraus, dass "Eisen mit Ton vermischt werden wird". Das soll jedoch nicht heißen, dass die eiserne Faust ganz verschwunden ist. Sie wird sich nicht zuletzt den Gläubigen Europas gegenüber bemerkbar machen, die als Feind des Systems angesehen werden. Und mit Recht! So weit wir der Auslegung entnehmen können, die Daniel im Hinblick auf die nächtliche Vision des Babylonierkönig hat, werden die wahren Gläubigen (die durch einen geistlichen Prozess abgesondert und "losgerissen" werden) den Fall des EU-Riesen "Goliat" verursachen. Deshalb wird das Eisen auf diese "Systemfeinde" loshämmern. Doch das Eisen ist mit Ton vermischt. Die Regierenden haben nur beschränkt Macht. Sie können nicht in gleicher Weise vorgehen wie der Babylonierkönig, der seine Widersacher kurz und klein schlug!" (Daniel 2:5). Die kommenden Volksabstimmungen werden den Beweis dafür liefern.

Ich habe oft darüber nachgedacht, welche Bedeutung es haben kann, wenn "Eisen mit Ton vermischt wird"? Dabei denke ich weiter an den "Traum Nebukadnezars über die vier Weltreiche", also an den Bericht im zweiten Kapitel, in dem der babylonische König einen Alptraum hatte, den er niemanden erzählen wollte. Seinen Sterndeutern sagte er: "Die Sache ist von mir fest beschlossen, wenn ihr mir den Traum und seine Deutung nicht mitteilt, dann werdet ihr in Stücke gehauen… (Daniel 2:5).

Es handelt sich also um eine wichtige Sache! Für einige ist es eine Frage von Leben und Tod. Auch in dieser Stunde ist es lebenswichtig den Traum deuten zu können …

Daniel erzählte dem aufgebrachten König, was er geträumt hatte: " Du, o König, schautest: Und siehe, ein großes Bild! … Dieses Bild, sein Haupt war aus feinem Gold … seine Füße teils aus Eisen teils aus Ton" (Vers 31-34). Letzteres hat mich beschäftigt: "Was bedeutet es, dass Eisen mit Ton vermischt ist?

Daniel erklärt: "Und dass du die Füße und die Zehen teils aus Töpferton und teils aus Eisen gesehen hast: das wird ein geteiltes Königreich sein" (Vers 41) und gerade dies wird sich bei Unterbreitung der neuen EU-Verfassung zeigen. In den 25 Staaten wird es zu großer Uneinigkeit kommen, denn die demokratischen Strömungen werden auf autoritäre Bewegungen stoßen. "Das Reich wird zum Teil stark und zum Teil zerbrechlich sein," erklärt Daniel (Vers 42).

Der Ton steht für "das Menschliche". Es steht für die Regierungsform, bei der sich die Behörden vom Willen des Volkes abhängig gemacht haben. Nach der Heiligen Schrift zu urteilen, ist diese Form eigentlich ein Schwachheitszeichen. (Beim baldigen Kommen des Messias wird es keine Demokratie geben). Gleichzeitig soll das oben genannte Reich stark sein. Hier ist die Rede von einer Beamtenherrschaft, die "zur Königsmacht gelangt", und die imstande sein wird, furchtbare und schreckliche Dinge durchzuführen. "Die Sache ist von mir fest beschlossen," sagte der König!

Die Gläubigen werden in dieser merkwürdigen Offenbarung des "Vierten Reiches" von Daniel mit einem Stein verglichen, der sich losreißt (jedoch nicht durch Menschenhand), und der die Eisen- und Tonfüße des Bildes trifft und sie zerschmettert. Das heißt, dass die Gläubigen Europas sich dabei nicht passiv verhalten werden. Sie sollen als Gottes letzte Waffe gegen den EU-Koloss eingesetzt werden …

Bereits bei dieser Volksabstimmung über Europas neue Verfassung, wird die Schwäche des Riesen offenbar werden. Sie liegt in den Füßen; das Tonsystem wird das Monster ins Wanken bringen. Wir werden dies vor unseren Augen sehen und dadurch in unserer Berufung gestärkt werden!